Anschein
.... es werden wohl deutlich mehr Ansprüche abgelehnt, als hier der Eindruck vermittelt wird!
Gerade deshalb sollte man nach gewissen Richtlinien, eben denen wie oben beschrieben, beim Versand teurer Ware vorgehen.
Wenn nämlich DHL bereits zu Anfang einer Schadensermittlung mit entspr. Beweisfotos und Zeugen konfrontiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass einem Unredlichkeit unterstellt wird.
Außerdem folgen hier gewöhnlich sogar Juristen der "Lebenserfahrung", dass eben gerade Bösewichte die eigene Beweislage gerne möglichst vage halten.
Wenn also jemand mit solch einem Fundus an Beweismitteln einen Vorgang dokumentiert und allerdings auch nicht alle 14 Tage mit einem ähnlichen Schadensfall aufwartet, ist die Sache meist schon in trockenen Tüchern.
Grundsätzlich ist es zwar traurig, dass man, ganz allgemein, nicht nur dem Transporteur nicht immer trauen kann, sondern eben u.U. auch dem Empfänger einer Sendung kriminelle Energie unterstellen muss.
Aber man kann nun den früheren "ehrlicheren" Zeiten nachtrauern, oder aber, wie auch schon erwähnt, sich den Zeichen der Zeit anpassen und das Eigenrisiko minimieren.
Leider auch auf die Gefahr hin, dann als paranoid zu gelten! 