Genaueres kann man erst sagen, wenn man weiß, ob noch weitere zwei Adern amtsseitig bei Euch ankommen und dazu müßte man diesen Außenkasten öffnen.
Du kannst jetzt einfach mal einen Neuanschluß bestellen und hoffen, daß der Telekomiker eine Leiter hat, auf die er sich zu klettern traut. Alternativ könntest Du auch einfach auf den bestehenden Anschluß Deines Vaters DSL bestellen. Er könnte einfach einen Alice Fun Anschluß für € 30/monatl. bestellen - dann hättet Ihr DSL und Dein Vater nach wie vor Telefon samt Festnetz-Flatrate. Wenn Du noch € 2/Monat für die ISDN-Option drauflegst, hättet Ihr oben auch noch eine separate Rufnummer und könntet ebenfalls umsonst ins Festnetz telefonieren. Diese Lösung wäre praktischer, weil die Problematik mit der zweiten Amtsleitung entfällt, und auch günstiger, weil Ihr so gegenüber dem jetztigen T-Com-Anschluß nur € 14 für DSL und Flatrate draufzahlt.
Würdet Ihr Euch separat einen Alice Light DSL-Anschluß holen, fielen € 16 zu Lasten Deines Vaters und € 25 für Alice Light DSL an, also € 41 und da wäre keine Festnetz-Flatrate dabei.
Beiträge von Timeslot
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Okay, also da kommt nur ein Kabel an und es sind nur zwei Adern zu sehen, aber dem Kabeldurchmesser nach zu urteilen, müssen da noch mehr Adern im Kabel sein. Leider kann ich anhand dieses Bildes nicht beurteilen, ob da noch ein Anschluß schaltbar ist. Gibt es denn im oder am Haus keinen Verteilerkasten, wo das Amt (Kabel vom Masten) ankommt?
Ist auf der photographierten Dose denn aktuell der Analoganschluß für das EG geschaltet? Wie kommt das denn ins EG? Verwendest Du ein TAE-Kabel oder ein Schnurlostelefon? -
Mit Kleinkindern sollte man aus gesundheitlichen Gründen nur fliegen, wenn es unvermeidbar ist.
Zum einen sind Kinder bis ca. zum 5. Lebensjahr nur sehr eingschränkt zum aktiven Druckausgleich über die Eustachi-Röhre fähig, sodaß die Druckschwankungen nicht nur häufig sehr schmerzhaft sind, was man auch regelmäßig zu hören bekommt, sondern sie können auch zu bleibenden Schäden führen.
Dazu ist man auf Reiseflughöhe auch einer erheblichen Gammastrahlung exponiert. Die Dosis, die man während eines Transatlantikflug abbekommt, entspricht etwa der Strahlenbelastung einer Röntgenaufnahme der Gliedmaßen. Gerade bei Kleinkindern im Alter Deiner Babys, bei denen sich die Zellteilung noch in sehr kurzen Zyklen vollzieht, sollte eine Schädigung des Erbgutes um so dringender vermieden werden.
Letztlich sind derart lange Flüge eine Strapaze sowohl für die Babys, als auch für die Mitreisenden.
Ich würde mit Einjährigen überhaupt nicht fliegen und erst recht nicht auf Langstrecke - alleine wegen der Strahlenbelastung ist das absolut unverantwortlich. -
Einen Aliceanschluß hast Du in 10-30 Tagen - wie lange genau dauert, kann Dir selbst Alice nicht verraten, denn die bekommen den Termin erst genannt, nachdem sie einen Techniker buchen und das machen sie erst, wenn Dein Auftrag vorliegt.
Wenn der Techniker keine Leitung schalten kann, fallen keinerlei Kosten an.
Du kannst aber schon jetzt Gewißheit haben, wenn Du einfach mal allen Mut zusammennimmst, die Schlitzschraube herausdrehst, den Deckel der TAE abnimmst und beschreibst, was für Kabel mit wievielen Drähten da ankommen. Oder besser Du lädst ein Foto von der geöffneten Dose hoch. Da kannst Du nichts falsch oder kaputt machen. -
Schraub doch mal die TAE-Dose auf und schau mal, was da für Kabel hinter der Dose ankommen bzw. wegführen. Wieviele Adern haben die jeweils?
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In jedes Wohnhaus führt von der Straße her ein Telefonkabel mit mind. 8 eher deutlich mehr Adern, sodaß mind. 4 Telefonanschlüsse geschaltet werden können. Dieses Kabel führt zunächst in einen Hausverteiler namens APL. Vom APL aus führen dann weitere Kabel in die Wohnung(en). Auch hier liegt gewöhnlich ein Kabel mit mind. 4, meist aber 8 Adern, sodaß hier 2-4 Anschlüsse geschaltet werden können.
Wenn der Nachbar im EG nun einen Telefonanschluß hat, sind 2 Adern auf dem Leitungsweg belegt. Das bedeutet, selbst wenn nur ein vieradriges Kabel vom APL ins OG führt, noch problemlos ein weiterer Anschluß geschaltet werden kann. Nachdem auch eine TAE-Dose in Deiner Wohnung existiert, sehe ich da kein Problem einen Anschluß zu schalten. Du bestellst einfach bei einem beliebigen Anbieter einen Anschluß, dieser schickt dann ohnehin einen Telekom-Techniker vorbei, der am APL zwei Drähte über die vorhandene Leitung hoch zur bestehenden TAE-Dose schaltet und setzt dann ggf. neben die vorhandene TAE-Dose kostenlos eine neue.
So ein Hotliner ist natürlich völlig überfordert, wenn Du ihm irgendwas von zusätzlichen TAE-Dosen erzählst. Tatsächlich verlegt nicht einmal mehr die Telekom kostenlos zusätzliche Kabel in der Wohnung, aber das ist bei der nicht notwendig. Die oben beschriebene Schaltung der Leitung ist jedenfalls das kostenlose Standardprozedere. Deswegen bestell einfach einen "Neuanschluß" und mache keine Angeben zu Vormieter etc.
Stelle nur sicher, daß Du am Termin der Anschlußschaltung zu Hause bist und Zugang zum APL hast, der sich meist im Keller befindet. Man sollte das Ding also am besten schon vorher suchen und ggf. Schlüssel organisieren.Wie lange Du auf die Anschlußschaltung warten mußt, hängt in erster Linie davon ab, wann die Telekom ein Techniker für die Leitungsschaltung zur Verfügung stellt. Denn nach wie vor gehört die sog. "letzte Meile" der Telekom, sodaß alle Anbieter auf deren Techniker bzw. Termine angewiesen sind. Es macht also zeitlich keinen Unterschied, für welchen Anbieter Du Dich entscheidest.
Da Du einen reinen DSL-Anschluß ohne Telefon suchst, würde ich an Deiner Stelle einfach AliceDSL Light Flat ohne Mindestvertragslaufzeit für monatl. € 25 bestellen. Wenn Du noch € 10 Gutschrift bekommen möchtest, dann schick mir Deine eMail-Adresse per PN, sodaß ich Dich werben kann.
Alice verwendet übrigens in 90% der Fälle nach der letzten Meile der Telekom in der Vermittlungsstelle die Technik von QSC, genauer deren DSLAM und Konzentratornetz bis nach Düsseldorf. Von Alice bekommst Du also dasselbe wie von QSC direkt, was ja Arminus vorschlägt, nur günstiger. -
Man kann auch mit einem externen SIP-client über die FBF telefonieren, allerdings ist muß man dafür irgendwas am Routing verändern. Mußt mal im IPPF suchen.
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Über poivy.com kannst Du für 8,3ct/min auf UM+ anrufen.
poivy.com funktioniert per kostenloser Software und Headset auf dem PC, per FritzBox (wohl am bequemsten), per callthrough oder über die "phone-to-phone"-Funktion von jedem beliebigen Telefonanschluß. Für letzteres fällt allerdings ein Entgelt von 5ct pro Verbindung an.
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Das leuchtet ein. Dann handelt es sich bei OSC wohl um nur zwei orthogonale Kanäle. Bei Full Rate wären es also doch nur zwei Gespräche pro Timeslot.
Bis 2010 soll OSC übrigens standardisiert und komerziell verfügbar sein.
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Auch wenn man umgangssprachlich nur bei postpaid von einem "Vertrag" spricht, kommt selbstverständlich auch bei prepaid ein Vertragsverhältnis mit Rechten und Pflichten zustande. Es ist ein allgemeiner Irrglaube, Verträge bedürfen einer bestimmten Form oder Erklärung - tatsächlich ist z.B. schon jeder Brötchenkauf ein Kaufvertrag.
Wenn ein Anbieter tatsächlich Insolvenz anmeldet, sollte man sich beeilen vom Insolvenzverwalter die Herausgabe der Rufnummer zu verlangen. Ich denke aber, daß sich im worst case die BNetzA einschalten würde und die Rufnummern per Verwaltungshandlung zur Portierung freigäbe.
Das Insolvenzrisiko von Maxxim und der übrigen Drillischtöchter halte ich trotz der durch die Freenet-Beteiligung beachtlichen Leverage für gering. Bevor es so weit ist, wird sie sicherlich Freenet oder United Internet übernehmen.
robert
maxxim ist eine rechtlich selbstständige GmbH, an der die Drillisch AG zu 100% beteiligt ist. Geschäftsbereiche in separate Kapitalgesellschaften auszugründen dient insbesondere dazu, das Haftungsrisiko zu minimieren, sodaß die Muttergesellschaft bei der Insolvenz ihrer Tochter nicht über ihre Stammeinlage hinaus haftet.