Beiträge von Timeslot

    UMTS900 ist sehr wichtig, denn nur damit wird man eine flächendeckende UMTS-Versorgung (v.a. auch in Gebäuden) erreichen. Daher besteht seitens der Netzbetreiber allergrößtes Interesse an UMTS900. T-Mobile und Vodafone werden das sofort verwenden, wenn sie die Genehmigung der BNetzA dafür erhalten. Für O2 und eplus wird es schwieriger, weil sie nur je ein 5MHz-Block im 900er Band besitzen, für UMTS900 aber ein eigener 5MHz-Block neben dem GSM900-Block notwendig ist. Für diese beiden ist UMTS900 vorläufig nicht möglich.
    Sowohl auf nationaler Ebene als auch in Brüssel wird aber ein groß angelegtes Frequenz Refarming diskutiert, durch das auch die late-entrants nicht nur in Deutschland an ausreichend 900er Blöcke gelangen sollen. Wann das geschieht, steht in den Sternen. Aber je nachdem, wie die Versteigerung der 1800er und 2600er Frequenzen nächstes Jahr ausfällt, könnte mit der Vergabe der neuen Lizenzen gleich das Refarming durchgeführt werden.
    UMTS900 wird in Deutschland zwar noch nicht verwendet, aber in Frankreich, Portugal und Finland ist es schon on air und weitere Länder werden in den kommenden Monaten folgen. Wenn man also die Wahl hat, sollte man sich für ein UMTS900-fähiges Gerät entscheiden.

    Ja, aber congstar drosselt HSDPA vielerorts auf UMTS-Geschwindigkeit (384 KBit/s), außerdem ist das ein teures Unterfangen bei € 0,35/MB. Zur Veranschaulichung:
    Machst Du einen Download bei voller UMTS-Speed mit 384 Kbit/s, kostet damit eine Minute € 1,008.
    Lädst Du bei voller HSDPA Speed mit 7,2 MBit/s runter, kostet eine Minute € 18,90.
    HSDPA wird erst bei hohem Datenvolumen interessant und das ist bei congstar unbezahlbar!

    Während der Privatinsolvenzverfahrens ist äußerste Vorsicht beim Eingehen von Zahlungsverpflichtungen geboten. Solltest Du dem Vertragspartner das Privatinsolvenzverfahren verheimlichen (Du bist m.E. verpflichtet dieses zu erwähnen) und es zu einem Zahlungsausfall kommen, so machst Du Dich wegen Betruges strafbar, weil Du mit Vertragsschluß über Deine (uneingeschränkte) Zahlungsfähigkeit täuschst, die im Privatinsolvenzverfahren ja eben nicht besteht. Wir reden da also nicht mehr nur von irgendwelchen zivilrechtlichen Geschichten, sondern vom Straftatbestand des Betruges gem. § 263 StGB. Am besten nimm eine prepaid SIM - das ist ohnehin allermeistens das günstigste.

    Zitat

    Original geschrieben von Droedel
    Naja, beim O2 Stick ist dann ja noch die O2 Software drauf, die auf die O2 Karten abgestimmt ist. Hat auch einen gewissen Charme ;)

    Wenn man unter derart ausgeprägter Legasthenie leidet "pinternet.interkom.de" nicht fehlerfrei abtippen zu können, dann ist man mit der O2 Software sicherlich besser bedient.
    Ich allerdings hasse Brandings und kann dem keinen Charme abgewinnen - sehe es bei jedem Gerät als Herausforderung es zu debranden.
    Was ich aber die ganze Zeit vergaß zu erwähnen: Der O2 Surf Stick im Loop Bundle hat einen Netlock - das sollte dann das K.O.-Kriterium sein, denn gerade als prepaid Kunde möchte man sich doch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter offen halten oder zumindest die Nutzungsmöglichkeit im Ausland mit einer ausländsichen SIM. Dazu hat man mit dem Vodafone Stick Unterstützung für UMTS900 (850 & 1900 MHz ist nur in Amerika und Ozeanien relevant) und HSDPA mit 7.2 MBit/s.

    Hier nochmals die Unterschiede zwischen Surf Stick 1 und 2 in übersichtlicher Form:

    PHP
    . Surf Stick 1 Surf Stick 2
    (=Huawei E169G) (=Huawei E160)
    Antennenanschluß - +
    microSD Slot - (fehlt nur bei O2) +
    GSM-Bänder 850/900/1800/1900 850/900/1800/1900
    UMTS-Bänder 900/2100 850/1900/2100
    HSDPA-Bandbreite 7.2 MBit/s 3.6 MBit/s

    Bass 305:
    Korrigiere: Nun wird auf der O2 Website doch der Surf Stick 2 (=Huawei E160), also jener, der auch bei O2 einen microSD-Slot besitzt, im Loop Bundle angezeigt.
    Der Surf Stick 2 (=Huawei E160) ist aber entgegen seiner Bezeichnung nicht etwa der Nachfolger des Surf Stick 1 (=Huwaei E169), sondern ein älteres Modell, das o2 aber erst später ins Sortiment aufgenommen hat.
    Die Unterschiede sind:

    PHP
    . Surf Stick 1 Surf Stick 2
    (=Huawei E169G) (=Huawei E160)
    Antennenanschluß - +
    microSD Slot - (fehlt nur bei O2) +
    GSM-Bänder 850/900/1800/1900 850/900/1800/1900
    UMTS-Bänder 900/2100 850/1900/2100
    HSDPA-Bandbreite 7.2 MBit/s 3.6 MBit/s


    Skynt
    Die Variante mit dem sim- und netlock-freien Vodafone Stick war auch nur eine Anregung, nachdem das Loop-Bundle wohl derzeit nicht lieferbar ist.
    Damit zahlt man:
    € 49,80 (Vodafone Stick inkl. Versand) + € 0 kostenlose Loop SIM (inkl. €1 Guthaben) + € 24 erster Monat Internet Pack = € 74,80


    Wenn Du das O2 Loop Bundle nimmst kostet das inkl € 3,95 Versandkosten € 73,91 und Du hast einen Netlock.


    Also für € 0,89 mehr bekommt man einen ungelockten, schnelleren Stick samt microSD-Slot und das ganze dazu ohne Wartezeit.

    Hier im Süden müssen wir eben zugunsten des HSDPA-rollouts in der glasfaser-geschädigten und daher DSL-freien sowjetischen Besatzungszone vorläufig auf mobiles Breitband verzichten. Der digitale Solidaritätszuschlag eben. :p