Hohen Jahresverbrauch angeben um höhere Neukundenprämie zu erhalten ?
Hallo Forengemeinde möchte fragen ob mir von euch Experten jemand helfen kann.
Bin heute gerade dabei meinen Versorger (Grundversorger mit 14-tägiger Kündigungsfrist) zu einen Geringstpreisversorger (wobei Dreh und Angelpunkt meines Anliegens dier Einkalkulation und Rechtmäßigkeit der Neukundenprämie wäre) zu wechseln und habe evtl. noch nicht alles verstanden.
In den Vergleichsportalen (wie Verivox) sehe ich, daß bei höheren Jahresverbräuchen auch mehr Neukundenprämie zu Beginn ausgezahlt.
Gleichzeitig muß man natürlich sehen, daß die dann preisgünstigsten Tarife (trotz geringem KWh-Preis) meistens eine höhere mtl. Grundgebühr haben.
Der höheren Auszahlungsprämie wäre natürlich die höhere mtl. Grundgebühr entgegenzurechnen um zu sehen ob die Gesamtkalkulation im Endeffekt aufgeht.
Zusätzlich muß man natürlich mtl. mit Abschlägen stärker finanziell in Vorleistung treten wenn ich z.B. die 2-fache Energiemenge angebe wie ich Jährlich verbrauche (und dazu dann ählich wie bei einem Prepaidtarif auch noch ein kleines Risiko besteht falls der Lieferant pleite geht wenn ich durch die überzogene Jahresenergiemenge zu stark in Vorleistung gehe.
Nun bin ich aber noch ein ziemlicher Frischling bei der Versorgerwahl und möchte fragen ob bei mir irgendwo ein Gedankenfehler ist.
Meine Kalkulation würde ja schon dann nicht mehr aufgehen wenn der Versorger berechtigt ist die Neukundenprämie im Nachhinein wieder zu kürzen falls der Verbrauch am Ende nur evtl. 50% von dem was von vornherein angegeben wurde.
Beispielstrategie (Extrembeispiel):
Naja und ich muß sagen, daß mein jetziger Versorger (es ist der Grundversorger in unserer Region mir für eine Whg. die nicht bewohnt wird und dort tatsächlich weniger als 10KWh/Jahr sind jährlich 1500KWh angesetzt werden und ich dort Jährlich 500 Euro Rückzahlung bekomme). Diese 1500KWh (die mir jetzt schon unverschämterweise berechnet werden) möchte ich dann dem neuen Versorger mitteilen (bei einem seriösen Versorger würde ich auch gerne auf 2000 oder 3000KWh erhöhen damit die Endkosten weit unter 50Euro werden. Der niedrige KWh-Preis sind mir dabei relativ egal. Wichtig ist, daß dann die Grundgebühren von vllt. 120Euro/Jahr plus 2Euro an Stromkosten nach Abzug der Neukundenprämie von vllt. 100,00 dann 22Euro an Jahresstromkosten zu zahlen wären.
Möchte fragen ob irgendein fehler in meinem Gedankengang liegt.
Momentan berechnet mir mein Grundversorger bei 1500 (f. eine Person die er annimmt) etwa das 200-fache des tatsächlichen Stromverbrauchs. Die völlig überzogene mtl. Abschlagszahlung möchte ich gerne nach Versorgerwechsel weiterbezahlen wenn das mit einer hohen Neukundenprämie vergütet wird.
Für eine Antwort würde ich mich freuen.