Also mir geistern immer noch 2 Sachen durch den Kopf das eine ist die Almagamsache das andere ist dieser kuriose Quecksiberaustritt während des Betriebs wie Bekannter behauptet.
Wie Martin schon sagte müßte man als normaldenkender Mensch vermuten, daß sie durch Hg-Austritt irgendwann nicht mehr funktionieren würde (also wenns Mykrogramms pro Tag wären, ich selber kann mir nicht einmal vorstellen, daß Nanogramms verlorengehen).
Sollte eine solch kuriose Sache auftreten dann wäre auch der Mechanimus interessant. Sollten Hg-Atome im Kupfermetall was in den Glaskolben geht hindurchwandern ? Oder soll da ein Mikrospalt neben dem Draht beim Abschluß an den Glaskolben sein und wenn dem so wäre wegen des niedrigen Innendrucks müßte dann eher Luft einwandern und kein Quecksilber auswandern).
Allerdings muß ich sagen, daß ich selbst zum Esotheriker werde je länger ich mich damit befasse.
Da behauptet einer wörtlich in Forum Gutefrage:
...Doch wer kann Ihnen wirklich garantieren, dass ein Teil des Quecksilbers nicht verdampft wenn die Lampe so heiß wird...?
Also
Wenn der Druck im Glas zu heiß wird so kann Glas als sprödes Materia keine Haarrisse bilden in der nur so wenig entweicht (aber soviel, daß gefährlich), daß die Lampe über Wochen weiterfunktioniert. Geht die Lampe tatsächlich kaputt so wird mans gleich beim Lichtanschalten sofort merken und kann gleich lüften.
Außerdem entstehen niemals so hohe Drücke wenn sie nur ein bißchen zu heiß wird. Damit sich der Druck innerhalb der Lampe verdoppelt müßte die Lampe nach Idealgasgleichung etwa 300Gradcelsius erreichen. Und ich denke ein bißchen Druck kann das Glas auch ab. Eigentlich wird so ein Glaskolben auch kaum über 50Grad warm. Die Lampe wird ohnehin fast Vacuum sein.
Weiß einer von euch ob das Quecksilber in gasförmiger Form leuchtet oder wird es in der weißen Farbschicht in der Innenseite des Kolbens adsorbiert ? Die Farbschicht selber ist ja ne Floureszenzschicht, die das kurzwellige UV-Licht in z.B. Licht mit 4000K umwandelt.
Und das mit dem Almagam als Hg-Legierung (statt flüssiges Quecksilber) bei den sichereren Lampen ist mir auch rätselhaft. Verläßt das Quecksilber die Legierung im Vakuum der Lampe während es nach Glasbruch in Sekundenschnelle wieder ins Legierungsmetall zurückwandert ?
Der Trend geht natürlich zur LED,
doch sollte man meiner Meinung nach jetzt nur einzelne LED-Lampen sehr gezielt kaufen (also als Leselampe) und die Kompaktleuchtstofflampen nur sehr langsam und sukzessiv ersetzen.
Man ärgert sich wenn man in 3 Jahren deutlich bessere LED Lampen bekommt und man kann dann die alten doch nicht in den Müll schmeißen wenn sie noch 90% der Lebensdauer vor sich haben.
Wenn man sich jetzt nur 2 oder 3 kauft kann man sie später in den Keller schrauben. Man kann diese wenigen LED-Lampen ja intensiv nutzen und alle anderen Lampen recht sparsam.