Beiträge von visioneer

    Re: Re: Grillen - Kohle / Gas / Elekto? Was machen?


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    Original geschrieben von X-Blade
    Teste es doch noch ein paar mal mit Kohle......vielleicht gewöhnen sie sich ja dran :-)
    Weil wenn man nicht mit Kohle grillt......dann kann man es auch sein lassen!


    Hat sich inzwischen eingespielt! ;) Inzwischen haben wir einen Holzkohlegrill mit knapp einem halben qm Grillfläche auf der Terrasse stehen. Auch wenn wir immer nur ein Drittel davon verwenden...


    Am Polterabend haben wir mit 100 Personen, Grill und Tanz bis 3 Uhr auf der Terrasse gefeiert, niemand hat sich beschwert. War aber seit wir hier wohnen auch die einzige Party! ;) Im Jahresanschluss mindestens 14tägig auch gegrillt...


    Die Leute die anfangs gemeckert haben, haben sich dafür einen Kaminofen angeschafft und lassen im Winter den Innenhof nach verbrannten Unrat riechen... keine Ahnung was die da rein stopfen! ;) Außerdem grillen inzwischen gegenüber auch Nachbarn. Das hat sicherlich alles kein Gewohnheitsrecht, aber nach Beginn der Grillsession 2008 hat sich niemand mehr beschwert. Eigentlich auch Blödsinn, das es aufgrund von Park und dortiger Grillerlaubnis sowieso durchweg nach Grillgut riecht. Je nachdem wie der Wind steht!


    Einen netten Grill gibt es aktuell auch bei Tchibo!
    http://www.tchibo.de/is-bin/IN…93&produkt=Barbecue-Grill

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    Original geschrieben von Siemensanier
    Aber nur so kann Oma Müller dann voller Begeisterung auf der Verbrauchermesse sagen: "Ich kaufe schon seit 20 Jahren bei dir genau diesen Wein. Und er schmeckt wie am ersten Tag unverändert gut, Horst." Nach 20 Jahren jährlicher Weinbestellung für zig tausend Euronen darf Sie nämlich ihren Weinhorst duzen. Und Horst bejaht daraufhin:" Ja, unser Wein ist seit 20 Jahren unverändert gleich gut." :rolleyes:


    Wer Billigweine von Massenerzeugern kauft und trinkt (und womöglich auch noch goutiert), wird genauso gebasht, wie jemand, der perverse Preise für irgendwelche Schicki-Micki-Produkte bezahlt.


    (den Spruch habe ich mir woanders ausgeliehen)


    :D

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    Original geschrieben von Siemensanier
    Natürlich sind Genossenschaftsabfüllungen nicht von vornherein schlecht. Hoffe, dass ich da jetzt nicht falsch verstanden wurde. Aber Wein ist nunmal keine Coca Cola die immer gleich schmeckt (oder zumindest sollte), und eben auch nur bedingt in großen Mengen mit gleicher Qualität vorrätig ist. Und dies sollte bezogen auf Wein eigentlich eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Und da stößt es mir eben etwas auf, wenn Aldi Lidl und Co. mittlerweile ganze Genossenschaften für ihre Zwecke sich einverleiben.


    Stimmt! Aldi und Lidl haben inzwischen eigene Güter oder aber sehr langfristige Verträge abgeschlossen! Wichtig ist eben die Masse. Hier auch mal ein älterer Artikel: http://www.manager-magazin.de/…uss/0,2828,347908,00.html ! Und sehr amüsant (oder ehr nicht) ist dann das hier zu lesen: http://www.wein-kreis.de/mehr_…en.php?txt=weine_bei_aldi und auch hier noch was zum Thema: http://www.wein-plus.de/magazi…est+Preisfrage_ih557.html


    Es ist eben so, das man nicht vergessen darf, das neben der Produktion, dem Abfüllen, der Flasche, dem Etikett, dem Marketing auch alle noch an dem Produkt Wein verdienen wollen!


    Aber wir Deutschen sind eh doof! Wir könnten was Lebensmittel und Ernährung angeht sehr viel bei den Südeuropäern abschauen… bei uns muß immer alles möglichst billig sein, entsprechend sind die Lebensmittel zu einem großen Teil inzwischen!


    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Für mich gehört es einfach dazu, bei der Suche nach einem "guten" Wein, werde ich bestimmt auf zig Mittelmäßige stoßen. Und wenn ich dann einen Wein der meinen Ansprüchen genügt gefunden habe, gibt es diesen eben dann nur in begrenzten Umfang und eben meist nicht im Supermarktregal.


    So sieht es aus und hat man erst mal wieder was entdeckt, so ist auch schon ein neuer Jahrgang da, der zum verkosten einläd… ;)


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    Original geschrieben von Siemensanier
    PS: Ein absolutes rotes Tuch sind mir übrigens die Weindealer die hier und da immerwieder auf Verbrauchermessen auftreten. Kurz gefolgt von denen, die ihren Wein wie auf einee Tupperparty vertickern.


    Das sind beispielsweise die, welche spanischen Wein in Deutschland abfüllen… ;)


    Edit: und das die deutschen nicht an guten Wein glauben oder schlchten dafür halten beweist dies hier wohl eindeutig, leider:


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    Nürnberg/Düsseldorf, im April 2006. - Die deutschen Verbraucher vertrauen beim Weinkauf auf den Geschmack der Discounter. Fast jede zweite im Lebensmitteleinzel-handel verkaufte Flasche Wein (45,9%) wurde 2005 bei einem Harddiscounter eingekauft. Nimmt man die Markendiscounter wie Plus, Penny und Netto hinzu, kommt man auf mehr als 60 Prozent des Weinabsatzes, der im vergangenen Jahr über die Discountschiene lief... Link

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    Original geschrieben von Siemensanier
    Mich würde mal interessieren ob du beispielsweise "Jacques' Wein-Depot" als gut sortierten Fachhandel bezeichnest?


    Ehr bedingt… Jacques ist halt eine Handelskette. Der Betreiber der Läden hat wenig Einfluss auf die Produkte, die er verkauft. Wenn ich das Konzept korrekt verstehe, ist der Betreiber noch nicht einmal Eigentümer der Ware, sondern wird es erst durch den Verkauf und tritt 20% des Umsatzes an den Mutterbetrieb, also den Franchise Geber (Mutterkonzern) ab. In dem letzten Laden, in dem ich war, hatte das Personal und der Inhaber noch nicht einmal Ahnung von Weinen, sondern sahen dies als „Geschäft“!


    Literweine und ähnliches wird man dort wohl auch ehr weniger finden, da Jacques sich an den Endkunden wendet und weniger an die Gastronomie! Jacques kauft auch nur bei Erzeugern, die eben große Mengen garantieren können. Das ist dann eben nicht immer die beste Qualität, sondern bei Einkauf ehr auf Masse und Preis ausgerichtet. Das heißt nicht, das alle Weine dort schlecht sind. Was mir jedoch gefällt ist mir dort allerdings wenn überhaupt vorhanden, schon zu teuer! Dennoch war auch ich war schon das eine oder andere Mal in einem Jacques Wein Depot, allerdings ehr als Notlösung. Bei den deutschen Weinen findet man zum Beispiel hauptsächlich Genossenschaftsweine. Spitzengüter und auch die kleinen Weine von Spitzenweingüter (die man auch schon für 5-10 Euro kaufen kann) sucht man dort allerdings ehr vergeblich!


    Ein Fachhandel ist für mich der kleine Laden oder die kleine regionale Kette an der Ecke, der direkt bei den Winzern ordert und dann eine halbe Palette geliefert bekommt oder Vertreter mehrerer Weingüter zum verkosten vorbeikommen, wo der Inhaber auch mal direkt Weingüter ansteuert und selbiger, wie das Personal weiß, wovon es redet! ;) Und das schließt auch kleine Erzeuger oder Spitzenerzeuger mit ein.


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    Original geschrieben von Siemensanier
    Hatte einmal die Gelegenheit eine Genossenschaftsabfüllerei zu besuchen. Vor mir stand ein riesiger Edelstahltank mit 2 Abgängen. Einer führte zu einer Flaschenabfüllung, der Andere zur Kartonabfüllung. Beide gleichzeitig in Betrieb.


    Wie gesagt, Genossenschaftswein muß nicht schlecht sein und aus Spitzenlagen machen auch die dort ziemlich guten Wein! Man darf bei den über Menge generierten Wein von Genossenschaften aber nie vergessen, das viele Kleinwinzer die Produktion dort abliefern und nicht jeder 2betreibt“ seinen kleinen Weinberg gleich. Sprich unterschiedliche Qualitäten in einem großen Tank durchgemischt…!


    Ein Beispiel aus Spanien: der für mich beste spanische Süßwein (Moscatell) kommt aus einer kleinen Kooperative (Genossenschaft)!


    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Die Aussage: "Ist doch egal wie der Wein schmeckt, auf die Verpackung und dem Etikett kommt es an." hat mich schon etwas nachdenklich gestimmt. Besondes da ja viele bei den Discountern erhältliche Weine genau aus solchen Genossenschaftsabfüllungen stammen.


    Als Weinbauer muß man ein Spitzenerzeuger sein, ein sehr guter BWL’er und ein Marketingstratege! ;) Es stimmt das Menschen ganz klar durch das Auge geführt werden. Wirkt eine Verpackung hochwertig, spricht das Auge an und ist der Inhalt auch noch günstig: gekauft!!! ;) Wenige kleine Weingüter bekommen das wirklich überragend hin…


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    Original geschrieben von Siemensanier
    Nunja, nicht jeder kann direkt bei einem Winzer einkaufen, aber auf eine wahre Herkunft sollte man meines Erachtens schon achten. Und da tun sich die Discounter leider oftmals schwer, da dies schon alleine der Masse geschuldet ist.


    Also ich hab schon italienische und spanische Wein gesehen, die in Deutschland abgefüllt wurden… Ich bin überzeugt das die wenigsten darauf achten wer der Abfüller ist. So was weißt übrigens nicht unbedingt auf Qualität hin! Im übrigen kann man bei wirklich vielen Winzern inzwischen auch über das Internet bestellen. Die Preise sind allerdings nicht viel niedriger als im Fachhandel, da man sich gegenseitig auch nicht die Preise kaputt machen will. Der Vorteil jedoch: Man unterstützt direkt einen Erzeuger.


    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    ist das so? also ich bin kein weinkenner, aber wenn ich in den kleinen weinladen gehe, denke ich mir bei den 5€ / 8€ -weinen immer, daß die bestimmt auch nix anderes sind wie die teile beim discouter. denn der kleine laden muss ja auch von was leben und bessere preise als der discounter bekommt er beim einkauf auch nicht...


    ja das ist so! ;) Für 5-10 Euro erhält man wirklich gute Weine. Die Mehrzahl die wir trinken, liegen so zwischen 7 und 10 Euro!


    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Das kann schon der Fall sein. Wenn der kleine Weinhändler direkt vom Erzeuger und somit Erzeugerabfüllung einkauft. Da fehlt nämlich dann jemand in der Wertschöpfungskette der auch noch davon leben will, oder sogar andere Grundnahrungsmittel damit quersubventioniert.


    Genau so sieht es aus! ;)

    Da ich mal so einen "Deckelgrill" hatte, ich würde davon ehr abschlagen. Der Preis dagegen ist nicht schlecht. Meist liegen diese Grills so bei 99 Euro plus, dann allerdings auch schon von Landmann! Als Gelegenheitsgriller würde ich mir ehr einen kleinen Holzkohlegrill in den Keller stellen. Das ist günstiger und nimmt wenig er Platz weg.


    Im übrigen ist es bei uns im Sommer ruhig geblieben, auch an Silvester hat sich kein Nachbar gemeldet und sich über den Grill beschwert! UND: Die 0,5qm Grillfläche sind genial praktisch! ;)

    Da du für eine Party einen günstigen Wein suchst, ich würde dir empfehlen einen gut sortierten Fachhandel aufzusuchen. Frag dort einmal nach Literware. Das ist Schenkwein, der auch in Lokalen verwendet wird. Das sind häufig wirklich gute Weingüter drunter! Weiß- und Rotwein in Literflaschen mit Schraubverschluss. Den selben Wein kannst du in der Regel auch in normaler 0,75 Flasche mit Korken erhalten und zahlst dann entsprechend mehr. So machen wir das immer für Grillpartys. Zum Bsp. Spreizer Riessling für 5 Euro, Weil Riesling für 7 Euro, …!


    Ansonsten, unglaublich was hier teilweise für ein Blödsinn über Wein steht... ;) Einigen wäre mal ein wirklich gutes Buch empfohlen, das ich sogar als Weinkenner mit Spaß gelesen habe: Keine Angst vor Wein


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    Rotwein auf jeden Fall vorher 1-2h dekantieren (mehr schadet nicht) - und das heisst gerade bei so ner Fete nicht, nur den Korken zu ziehen: Etwa ein halbes Glas abschütten, am besten in einen Dekanter.


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    Das dekantieren ist schon wirklich ein muss. Unvorstellbar was man aus einer Flasche Wein zaubern kann. Wirklich kein vergleich als wenn Du ihn einfach so trinkst.


    Das ist wirklich Blödsinn! Insbesondre bei billigen (günstigen) Weinen. Wenn überhaupt ist dekantieren nur bei wirklich hochwertigen Weinen sinnvoll. Und selbst dann ist das von Wein abhängig. Ich habe 10-15 Jahre alte und teure Weine (50€+) getrunken, da reichte eine halbe Stunde offen stehen lassen und ziemlich junge Weine (05), wie ein Schneider Einzelstück, das gerne 2-3 Stunden Sauerstoff schnuppert um sich zu entfalten. Einen Dekander nutze ich höchstens bei 5-10% aller Weine! Gerade für den billigen und mit Holzchips / Wasserentzug / etc. auf den Massengeschmack gezüchteten Designerweine aus dem Discounter ist das absoluter Blödsinn!


    Und noch mal was grundsätzliches: Im gut sortierten Fachhandel kann man für 5 Euro in der Regel immer einen guten Weißwein oder Rotwein bekommen. Die zwei Euro gegenüber einem Discounter sind gut investiertes Geld! Das billige, ungenießbare Zeug ist ehr was zum kochen… keine Finesse, kein Charakter, in der Regel unausgeglichen, Bitterstoffe oder kitschig kirschig, etc…! Dann lieber Bier trinken! ;)

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    Original geschrieben von ingo74
    was mich so interessiert - mit welchem recht verbieten die den privaten wiederverkauf, wenn mir die sachen die ich getragen hab, nicht mehr gefallen oder passen..?


    Das würde mich allerdings auch interessieren! Ist auch unglaublich Kundenfreundlich!


    Obwohl die Sachen teilweise echt toll sind, alleine das ärgert mich als Kunde dann schon und hält mich von einem Kauf ab!

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    Original geschrieben von Yahoo-huhu
    Onkyo - schön klein, super sound/klang!


    Genau so eine hatten wir hier. Die Anlage war super, die Boxen dagegen ehr nicht. Ist halt das Hauptproblem, das häufig die Lautsprecher bei den Kompaktanlagen nicht mitspielen. Dabei beweist ja gerade JBL, etc. das es auch anders geht...

    Wir sind hin gegangen, nachdem wir die Angebote verglichen haben, und haben uns sowohl für die Küche, wie das Schlafzimmer eine gebrauchte Class A Kompaktanlage von Technics gekauft. Durchschnittlicher Kaufpreis 30 Euro. Boxen entsorgt und fürs Schlafzimmer gebrauchte Jamo Boxen (ebenfalls ebay, 30 Euro) erworben. Für die Küche hatte ich noch JBL übrig. Gegenüber allen aktuellen Kompaktanlagen, die nicht das Budget sprengen, war das absolut die beste Lösung, auf jeden Fall Klangtechnisch! Ich brauche jedenfalls sauberen Klang, die zwei Kompaktanlagen (150-200 Euro) jedenfalls, welche wir getestet haben, waren eine mittlere Katastrophe.


    Vielleicht ist das auch eine Idee für dich!