Beiträge von visioneer

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    Original geschrieben von Markus85LEV
    Echt cool hier, Wahnsinn. ...
    Klingt krass aber ein Vorschlag vonwegen "komplett privatisieren" kann nur von jemandem kommen der anscheinend echt nich so helle is bei dem Thema.


    Jep und du hast die Weisheit mit Löffeln gefuttert. Deine Aussagen sind zum Bsp. mehrfach nicht korrekt! Zum einen kenne ich persönlich zwei behinderte Personen, die beide in der PKV sind. Soviel nur am Rande.


    Ansonsten habe ich oben durchaus schon was zu dem Thema geschrieben, was wohlweislich überlesen wurde.


    Zum einen brauch die GKV Wettbewerb. Solange dort kein wirklicher Wettbewerb herrscht, solange hat dort auch niemand ein Interesse wirklich wirtschaftlich zu agieren. Ehr im Gegenteil. Der Gesundheitsfonds, der den Versicherten nun 2-4 Milliarden im Jahr kostet ist dabei sicherlich die genialste Idee der letzten Jahre. Es werden Arbeitsplätze geschaffen, Politikerposten geschaffen und viel Geld aus dem Fenster geworfen und gleichzeitig der Wettbewerb fast völlig eingestellt.


    Es gibt BKKs die darüber nachdenken das Geschäft einzustellen. Warum? Weil es durchaus einige GKVs gibt die wirklich ansatzweise effizient arbeiten (man sollte auch nicht alle über einen Kamm scheren). Wenig Personal, wenige Dienstleistungscentren, gute Hotlines, kaum versicherungsfremde Leistungen und bisher "verhältnismäßig gute" Beiträge im Vergleich zu anderen GKVs. Die werden nun dafür bestraft Ausgaben gestrafft zu haben und viele Anfragen per Telefon / Mail zu bearbeiten und nicht überall Servicecenter zu besitzen. (((((Als PKV Kunde kommuniziere ich nur per Telefon / Mail / Onliencenter und Briefpost mit der Krankenkasse und brauch auch abslout nicht mehr.))))


    Dann gibt es GKVs die in jedem Dorf ihren Prachtbau brauchen, 100t unnütze Stellen dadurch geschaffen haben und Familien noch die Schwimmkurse für Kleinkinder und Kletterkurse für Jugendliche (etc. etc. etc.) bezahlen. So was nennst du also solidarisch?


    Sicherlich mögen die Krankenkassen inzwischen effizienter geworden sein, will ich gar nicht abstreiten, nur aus meinen persönlichen Erfahrungen mit Behörden und halbbehördlichen Einrichtungen ist bei dem Versuch straffe Prozesse einzufügen oder sinnvolle Änderungen auf den Weg zu bringen um einige 100% schwieriger als in einem privat oder Wettbewerb gesteuerten Unternehmen. Und es findet sich fast immer jemand in höheren Positionen, der dort massiv blockiert und das sind reine Erfahrungswerte.


    Wie gesagt, zunächst braucht die GKV Wettbewerb, besinnen auf die Kernaufgaben, nämlich medizinische Leistungen. Sprich: streichen sämtlicher Versicherungsfremder Leistungen. Schließen von überzähligen Servicecentern die kein Mensch in der heutigen Zeit benötigt. Weg mit dem Blödsinn eines gesundheitsfonds der Wettbewerb verhindert und dazu führt das die GKVs überhaupt kein Interesse mehr haben Kosten zu senken. Bekommen doch eh alle das gleiche und zahlen auch noch das gleiche. Also warum Kostensenkungsmodelle auf den Weg bringen?


    Nebenbei: das GKV System wird schon seit Jahren durch das PKV System quersubventioniert. Nämlich dadurch das die selbe Leistungen dort weit mehr kosten, etc...! Wäre dem nicht so, läge das GKV System noch mehr am Boden als sowieso schon.


    Und wie oben geschrieben, ein privatisiertes Gesundheitssystem funktioniert auch in anderen Ländern. Einfach mal über den Tellerrand hinaus schauen. Meinen Vorschlag dazu habe ich oben bereits mal geschrieben. Ein privatisiertes System hat überhaupt nichts damit zu tun, das man nicht auch solidarisch am Markt agieren könnte. Das Problem ist ehr das kein Politiker den Arsch in der Hose hat was an dem bestehenden System zu ändern, denn die nächste Wahl steht ja vor der Türe. Da steht viel Lobbyismus hinter und man will sich ja nicht den Ast absägen auf dem man als Berufspolitiker sitzt. Also betreibt man an dem System seit Jahren Flickschusterei und versucht dies auch noch "erfolgreich" als "ultimativen" Lösungsvorschlag zu verkaufen.


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    Original geschrieben von Markus85LEV
    72 mio. GKV Versicherte die mehrmals im Jahr Leistungen in Anspruch nehmen vergleichen mit 50 mio Autos von denen wahrscheinlich jedes 10. einmal im Jahr einen Schaden produziert.



    deiner Meinung nach gehen PKV Patienten also nicht zum Arzt?


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    Original geschrieben von Markus85LEV
    Thema PKV zahlt Vorsorge, GKV erst wenns soweit ist: Falsch ! Hab auch keine Lust mehr groß zu begründen: Les einfach das SGB V durch, von § 27 bis ca. 60 dann hast du alle Präventionsmaßnahmen durch. (Prävention bedeutet übrigens Vorsorge)


    Und du tust so als hättest du Ahnung. Meine Frau zahlt als GKV Mitglied im Jahr knapp 300 Euro für Vorsorgeuntersuchungen aus eigener Tasche. Für Hautkrebs, Gebährmutterkrebs, etc...! Als Mitglied der PKV würde Sie diese kosten alle erstattet bekommen. Meine Vorsorgeuntersuchungen werden zu 100% bezahlt. Habe sogar ein Dankschreiben bekommen, das ich seit drei Jahren jedes Jahr Vorsorgeuntersuchungen mache.


    Der Ansatz GKV / PKV ist nämlich völlig unterschiedliche. Überspitzt formuliert:
    PKV: Prävention! Dafür sogen das der Kunde möglichst lange gesund ist. Frühzeitig Erkrankungen erkennen und günstig behandeln / aus der Welt schaffen.
    GKV: lange gegen Behandlungen sträuben, bis Ende beim Patient absehbar ist, lange Erkrankungen dadurch verhindern. Prävention? Nein, nicht gut, man könnte Erkrankungen ja frühzeitig erkennen. Ziel: Kunde zahlt bis 65 oder ehr kräftig ein und stirbt rechtzeitig ohne hohe Kosten zu verursachen.


    Wie gesagt, überspitzt formuliert.


    Und mal was völlig anderes: Warum schließt wohl jeder zweite GKV Einzahler inzwischen teure Zusatzversicherungen ab? Eben wegen der Ineffizienz der GKV und der Überzeugung das die angebotenen Leistungen nicht ausreichend sind, wenn es mal zum Fall der Fälle kommt.

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    Original geschrieben von vip-in
    allein schon, dass die GKV keine brillen mehr bezahlt jetzt seit 2006, wie albern. also ohne brille/kontaktlinsen gehts nicht, nicht wirklich. oder man bei den zahnbehandlungen noch soviel eigenbeitrag leisten muss.


    meine zahlt 300 Euro per Jahr und Brille... Zahnbehandlung zum Höchstsatz und die Zähne werden mir auch einmal im jahr auf deren kosten gereinigt... ;)


    Was ich damit sagen will, die PKV zahlt heute weit mehr als jede GKV und kann das auch noch wirtschaftlich. Ansonsten gilt was oben steht, die anderen 50 Argumente kann ich gerade nicht posten, Eli Stone geht weiter.... ;)

    Mein aktueller Firmenvertrag (Base) ist zum Januar hin gekündigt. Den Vertrag will ich zu dem Zeitpunkt hin privat übernehmen. Vertragsnehmer ist also aktuell jemand anderes. Das ich den Vertrag übernehmen kann ist firmenintern geklärt.


    Wie ist da die beste Vorgehensweise?


    Bevorzugt würde ich gerne in einen Zehnsation oder ähnlichen Tarif wechseln. Sprich niedriger Fixkosten, günstige Gesprächsoptionen in alle Netze. Muß nicht e-plus sein, bin aktuell Tariftechnisch nicht auf dem Laufenden. ;)


    Gerät wird nciht benötigt, hab noch immer ein iphone und bin zufrieden....

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    Original geschrieben von oli-haas
    Ist doch komisch das sich bei den Medikamenten im Internet preislich nicht viel tut.


    Sehe ich aber eindeutig anders. Bestelle recht häufig mal was auf Vorrat. Wenn man die Preise vergleicht, kann man ganz schön sparen! Bei eingen Sachen komme ich online fast 50% günstiger weg als in der Apotheke um die Ecke.


    Vorsicht, gerade bei den Versandkosten eröffnen sich große Unterschiede. Immer mit in den Preis mit einrechenen. Meist finden sich immer ein paar Dinge die gerade benötigt werden und wenn es nur Naturkosmetik für meine Frau ist... ;;


    Preisvergleiche:
    http://www.medikamente-preiswert-bestellen.de
    http://www.dooyoo.de/apotheke/
    http://www.medvergleich.de/


    und viele mehr....

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    Original geschrieben von demichve
    Das ist eben das Prinzip der Solidargemeinschaft. Auch, wenn manche im Moment das anders sehen: wenn man mal bedürftig ist (krank, arbeitslos, ..), bekommt man Unterstützung, die eben von den vielen Anderen bereitgestellt wird.


    Dagegen ist auch nichts einzuwenden und ich bin als Privatversicherter auch der Auffassung, das da ruhig ein fairer Solidarbeitrag durch die PKVs gezahlt werden könnte.


    Fakt ist aber das die GKV nicht wirtschaftlich mit den Summen umgeht, die zur Verfügung stehen. Der wunderbare neue Gesundheitsfonds benötigt nun erst einmal eine eigene Behörde und 100erte Mitarbeiter und kostet den Steuerzahler zwischen 2 und 4 Milliarden Euro im Jahr. Da bleibt einem doch schon die Luft in der Röhre stecken... Gut wirtschaftende GKV Kassen wie viele BKKs oder beispielsweise die TKK werden nun durch den Fond dafür bestraft gut zu wirtschaften, dafür mit wenig Personal auszukommen oder eben nicht überall Niederlassungen zu haben. Andere wie die AOK haben einen Wasserkopf an Personal, in jedem Dorf einen Prachtbau und zahlen Schwimmkurse für Kleinkinder, Kletterkurse für Jugendliche, etc.! Da bin ich nicht bereit mitzumachen und daher in der PKV. Wenn die Verschendung im öffentlichen Gesundheitswesen irgendwann mal beseitigt wird und wirklich vernünftig gewirtschaftet wird, denke ich mal über eine Rückkehr nach!


    Mit dem Gesundheitsfond hätte man auch direkt die Krankenkassen zusammenlegen können und den Spaß AGK (Allgemeine Gesundheits - Kasse) nennen können!


    Was wäre ein optimales System? Zunächst einmal alle Fremdleistungen zu streichen. Die Prozesse zu straffen und den Wettbewerb zuzulassen. Egal, wenn dann halt mal einen KK pleite geht. Geht im Bankensektor doch auch. Dann sollte man zulassen, das jeder selbst entscheidet ob PKV oder GKV. Entsteht da mehr Wettbewerb, sind die GKV zum ersten mal wirklich gefordert für den KUNDEN zu arbeiten. Das Solidarprinzip kann dabei durchaus beibehalten werden. Dadurch das jeder, wirklich jeder einen fixen Betrag in einen Solidar-Gesundheitsfond überweist. Entweder durch die PKV / GKV oder vom Lohnzettel. In anderen Ländern funktionieren unterschiedliche Systeme. In Deutschland nicht! Alleine in Spanien zahle ich für das gleiche Medikament teilweise bis zu 50-60% weniger als in Deutschland. Ähnlich beim Arzt. Die Argumentation bezüglich neue immer teurerer Geräte greift meist nicht, die gibt es in anderen Ländern auch. Einzig und alleine Mieten und Löhne sind unterschiedlich und die Investitionen ggf. etwas niedriger....

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Nichts gegen eigene Ideen und nein nicht jeder kann von allem Ahnung haben. Nur dann bereite ich mich doch entsprechend vor, hole mir die notwendigen Informationen. Das Posting des TE zeigt deutlich dass er (zumindest derzeit) definitiv nicht in der Lage ist irgendwas mehr zu betreiben als einen Stand auf dem Flohmarkt. Auch in Zeiten des Internet ist es nicht mal eben damit getan sich etwas Webspace und ein Shoppingmodul zu kaufen und zack den Onlineshop ins Netz zu stellen, erst recht nicht wenn es auch noch Geld brinen soll. Und da kann man dann vom zukünftigen Internetshopbetreiber auch etwas mehr Eigeninitative erwarten als hier bei TT ein leicht skuriles Posting in den Raum zu stellen.


    das bringts auf den Punkt... ;)

    Nun gut, nichts gegen das Wagnis und den Mut eine Idee anzupacken und sich selbstständig zu machen, allerdings kann ich einige Antworten schon verstehen. Es gibt halt einfach Fragen, da würde ich mich ehr ins Knie beißen als diese hier zu stellen, oder zumindest vorher Google befragen und recherchieren. :D:D


    Einige Fragen erübrigen sich ja schon, wenn man die geben Seiten aufschlägt... ;)


    Im übrigen findest du Muster AGBs bei den Anbieteren, die auch direkt den ganzen Shop mit zur Verfügung stellen. Wer das macht? Google wirft da eine ganze Menge Anbieter raus...

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    Original geschrieben von diger
    Übrigens beliefern viele Firmen bei den ersten Bestellungen auch die GmbHs schon seit längerer Zeit nur per Vorkasse. Also der Ruf einer "normalen" GmbH ist heute schon nicht mehr der beste.


    Das hat aber meiner Meinung nach wenig mit Limited, GmbH oder GBR, Personengesellschaft zu tun. Viele Firmen beliefen andere Firmen inzwischen häufig bei der ersten Bestellung nur noch gegen Vorkasse oder Nachname. In der heutigen Zeit ist die Zahlungsmoral häufig schlecht...

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    Original geschrieben von Bierkiste
    Nicht nur das: Ich war neulich in Kopenhagen, direkt in der Innenstadt. Dort gibt es auch viele Souterrainwohnungen. Was sich dort in den Eingängen für Müll (und Urin) angesammelt hat....


    :D:D


    Müll ist in Köln nun nicht so das Problem, das es aufgrund diversen Blasenproblemen riecht, schon ehr... und es sind nicht immer nur irgendwelche Hunde (oder doch??).


    :D:D

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    Original geschrieben von Siemensanier
    Ich werde doch selber skeptisch, wenn ich Ltd nur lese. ;) Sicher wird die mit Einführung der 1€ GmbH unbedeutender . Wird die 1€ GmbH eigentlich irgendwie gesondert gekennzeichnet?


    GmbH UG heißt die 1 Euro GmbH.


    Teile des jährlichen Gewinns müssen im übrigen als Kapitalrücklage einbehalten werden, bis die Stammeinlage der GmbH erreicht ist. Also die bekannten 25.000 Euro. Zu dem Zeitpunkt kann man die GmbH UG auch in eine GmbH umwandeln, muß aber nicht. Die Hürden für eine Firmengründung werden für viele allerdings niedriger, daher begrüße ich den Schritt zur UG eigentlich. Der, welcher die 25t (12t) flüssig hat wird sicherlich auch weiterhin zur GmbH tendieren. Schade finde ich in dem Zusammenhang das man sich nicht zu einer Verminderung des Stammkapitals auf 10t durchringen konnte, wie ursprünglich geplant.


    Kommt der Spaß nun eigentlich zum 1.11.08 oder nicht? Hab gerade mal gesucht finde aber keine Infos, nur das am 19.09 das Gesetz zur Änderung beschlossen wurde.