Ich denke das was der Spiegel da schreibt ist auch überzogen und nicht der wirkliche Grund.
Das Hauptproblem ist das durch die Preissteigerung bei der Euroeinführung 2002, die stagnierenden Gehälter, Honorare und Löhne sowie der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe 2005 die Kaufkraft massiv gesunken ist.
Das heisst grossen Ketten überlegen es sich zweimal ob sie wirklich neue Fillialen an einem anderen Ort errichten, und bei den bestehenden Fillialen wird das Personal reduziert und in die Arbeitslosigkeit geschickt was nochmals die Kaufkraft reduziert. Damit gibt es für lokale Unternehmer auch weniger Aufträge, folglich müssen die zum Teil auch Personal in die Arbeitslosigkeit schicken, und es geht weiter bergab.
Bei den ganzen Ramschläden, egal ob es jetzt 99ct Läden oder Geschenkeläden sich, hab ich den Eindruck das da oft nur das Förderinstrument der "Ich-AG" das ansonsten durchaus seine berechtigung hat, missbraucht wird, nur um staatliche Kohle einzustecken.
Wir brauchen Wirtschaftswachstum, und bei sinkender Kaufkraft infolge sinkender Realeinkommen wird es niemals Wirtschaftswachstum geben.
Irgendwie droht vielen europäischen Staaten da das gleiche Schicksal wie E-Plus. Die geizen sich auch kaputt.