Beiträge von Martyn

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    Original geschrieben von VFBler
    Ich bin strikt gegen das Abschaffen des Kündigungsschutzes. Ich denke hier muß man ganz klar egoistisch denken, nämlich an sich selbst sowie an das Wohl der Firma.


    Wenn ich immer gekündigt werde weil wir gerade Auftragsflaute haben, dann wäre ich in jedem Sommer Arbeitslos. Das kann und will ich nicht, hier fehlt für meine Familie ein Stück Planungssicherheit.


    Es ist eben irgendwie bei dieser Frage ein starkes für und wieder, auf der einen
    Seite bietet der Kündigungsschutz schon ein Stück Planungssicherheit, und wenn man sich mal auf die Arbeitnehmerseite versteift hat, ist man auch nicht bereit das abzugegen.


    Auf der anderen Seite müssen Selbsständige und Freiberufler auch auftragsschwache Zeiten überbrücken können, und niemand schert sich darum. Deswegen denke ich das man vielleicht etwas weniger Kündigungsschutz durchaus mal wagen könnte.


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    Original geschrieben von VFBler
    Die Globalisierung mag durchaus seine Vorteile haben, es muß dann global auch ein Sozialsystem installiert werden. Und ein z.B. polnischer Arbeitnehmer, genauso wie ein an Wohlstand „gewohnter“ deutscher Arbeitnehmer, behandelt werden.


    Allerdings muß ich betonen daß ich nicht „global“ denken kann. Hierzu sind andere Institutionen gedacht und vom Volk eingesetzt worden. Meine globale Welt ist meine Familie, meine Verwandschaft und engsten Freunde.

    Die Globalisierung wird irgendwann man tatsächlich einheitliche Standarts mit sich bringen, und dann werden auch die Probleme weniger, aber bis dahin ist es noch ein langer und steiniger Weg.


    In einem gewissen Umfang muss man auch als Privatperson global denken.

    Irgendwie ist RFID zu einem Schlagwort gegen den Spionagestaat und die Spionagewirtschaft geworden. Aber im Prinzip hat RFID nichts mit dem zu tun, es ist nur eine Technologie.


    Wenn RFID-Chips nicht anders benutzt werden als EAN-Labels, sehe ich keine Gefahr.


    Das was den Spionagestaat wirklich fördert, ist wenn Kompetenzen der Judikative auf die Exekutive übertragen werden, wie es z.B. in einigen Abhörgesetzen realisiert wurde.


    Vodafone tut dir bestimmt nichts.

    Ein Vorteil den der verringerte Kündigungsschutz für die Arbeitnehmer mit sich bringt, ist das dann die Chance wesentlich grösser ist, gleich einen ordentlichen Arbeitsvertrag zu erhalten und nicht nur Zeitarbeit oder befristete Verträge.


    Und die Arbeitgeber können haben dann auch vielleicht weniger Hemmungen jemanden einzustellen, oder können vielleicht sogar mehr Stellen schaffen, als über den teuren Umweg Zeitarbeit.


    Aber für den Arbeitnehmer ergibt sich aus einen verminderten Kündigungschutz ja leider der Nachteil der verringerten planbarkeit, denn wenn man dann gleich woanders einen Job findet, hängt man evtl. in zwei Mietverträgen drin.


    Aber das müsste man im Detail abwiegen.

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    Original geschrieben von xeno6
    Im Telefonlautsprecher hört man es nicht. Aber bei mancher Stereo-Anlange hört man wenn das Telefon daneben auf 900 MHz sendet Störgeräusche und bei GSM1800 hört man nichts.


    Dieses 217Hz Gezirpe kann man sowohl mit GSM900 als auch mit GSM1800 verursachen, nur mit UMTS gehts nicht.


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    Original geschrieben von newage_02
    Zumindest gibst du zu, dass es bei dir eine reine Bauchsache ist und schiebst nicht irgendeinen Pseudogrund vor.


    :top: für Ehrlichkeit.


    Naja, irgendwie ist es mit GSM Netzen wie mit Frauen, da ist es ja auch schöner wenn man das Gefühl haben kann, etwas besonderes zu haben.

    Wenn sowas wirklich kommen sollte, dann wohl bei allen Netzbetreibern.


    Allerdings bin ich sicher, das man diese Funktion ausstellen kann und nicht nutzen muss, den alles andere wäre rechtlich bedenklich. Wenn du dir heute eine Paybackkarte holst, kannst du ja auch bei jedem Einkauf frei entscheiden ob du sie für den jeweiligen Einkauf vorzeigen willst oder nicht.

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    Original geschrieben von andi2511
    as Offshoring betrifft zwar zunehmend auch die (hoch-) qualifizierten Bereiche, aber das sind trotzdem doch eher die Dienstleistungssektoren wie Call-Center, Software-Programmierung, Buchhaltung o.ä.

    Software-Programmierung und Buchhaltung sind zwar nicht höchstqualifizierte Bereiche, aber trotzdem halbwegs hochqualifizierte Bereiche.


    Aber es sind noch ganz andere Bereich betroffen, von denen man es garnicht denkt. Zum Beispiel wurde "Siegfried" komplett in Tschechien mit tschechischen Statisten, Tiertrainern und Filmcrews gedreht. Nur die Hauptdarsteller kamen aus Deutschland. Gefödert wurde der Film aber trotzdem von deutschen Filmfonds und deutschen Fördergeldern.


    Das unsere Steuern dazu benutzt werden mittel- und hochqualifizierte Arbeitslplätze ins Ausland zu verlagern, ist nicht schön.

    Limmat und Butter


    Ich habe gerade festgestellt das es offiziell "die Limmat" heisst, ich dachte aber eigentlich bis jetzt Felsenfest das es "der Limmat" heissen müsste. Aber bei anderen Flüssen hat man das doch auch intuitiv im Gefühl ob es "die" oder "der" heisst.


    Sagen die Schweizer wirklich "die Limmat" ... weil "der Limmat" würde sich doch viel schöner anhören.


    Beim Butter gibt es das gleiche Problem, obwohl es laut Duden "die Butter" heisst, passt doch "der Butter" viel besser.

    Auf die Situation zu der Arbeitsplatzverlagerung möchte ich auch noch eingehen. Vor zehn Jahren war es irgendwie so das nur geringqualifizierte Tätigkeiten ins Ausland verlagert wurden. Wer einen halbwegs ordentlichen Schulabschluss hat, konnte das eigentlich egal sein.


    Nun ist es aber so, das nicht mehr nur z.B. einfache Jobs, wie Monatetätigekeiten und geringqualifzierte Dienstleistungen ins Ausland verlagert werden.


    In den letzten Jahren und Monaten ist es dazu gekommen, das zum Beispiel auch Tätigkeiten wie Entwicklung, Produktdesign, Promotiontätigkeiten, Werbung, ... ins Ausland verlagert werden. Das ist es, was z.B. mir persönlich eher Angst macht.


    Ich glaub der einzige wirklich taugliche Ansatz in Deutschland mehr Arbeitsplätze zu schaffen war die Förderung der Ich-AG, auch wenn damit zum Teil Fördermittel an Projekte verschwendet worden sind, die keine Zukunft ohne Fördermittel haben. Aber vielleicht war es die einzige sinnvolle Möglichkeit.


    Andere Massnahmen wie Hartz4 können nur helfen freie Stellen (von denen es viel zu wenig gibt) zu verteilen, schaffen aber selbst keine einzige Stelle.

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    Original geschrieben von Gryphone
    Naja, es gibt vielleicht noch 1% E-Plus-Kunden die ein reines GSM 1800-Telephon nutzen, die würde das evt. nicht so sehr freuen. Aber irgendwo hört Minderheitenschutz dann doch auf ;)


    Nicht nur reine GSM1800 Telefone würden bei EGSM900 Zellen ihren Dienst verweigern, sondern auch viele GSM900/GSM1800 Dualbandgeräte wie das Nokia 6150, Nokia 7110 ... EGSM900 kam bei Nokia z.B. erst mit dem Nokia 8210/8850/8890.


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    Original geschrieben von tomi78
    Jetzt sag mir mal Bitte, wo du im Alltag mit deinem Handy so signifikante Unterschiede zwischen beiden Frequenzen festellen kannst? Jetzt sag mir nicht, du könntest die Unterschiede beim telefonieren raushören, dass würde ich dir nämlich nicht abkaufen.

    Raushören kann ich den Unterschied nicht, da die Sprachqulität nicht vom verwendeten Frquenzband abhängt, sondern vielmehr von der verwendeten Hardware und deren Konfiguration.


    Aber irgendwie ist es einfach ein besseres Gefühl, zu wissen das mein eigenes Handy auf einer anderen Frequenz funkt das das von Hinz und Kunz, ausserdem ist GSM1800 einfach mehr Citylike.