Beiträge von Martyn

    Dein Schulmodell hat irgendwie eine starke Ähnlichtkeit zur NRW-SPD.


    Ich finde es eigentich ziehmlich egal ob Hauptschule, Realschule, Wirtschaftschule und Gymnasium in einem gemeinsamen Gebäude sind oder in vier verschiedenen. Ich glaube sogar das Einzelschulen oft doch ein besseres Profil haben als Gesamtschulen.


    Und bei den Lehrern ist fachliches Wissen schon am wichtigsten, dein Posting hört sich ja irgendwie an als wenn Lehrer die nicht soviel Pädagogikseminare gemacht haben eiskalte Roboter wären.


    Was dringed notwendig ist:


    - Eine kostenlose, optionale Nachmittagsbetreuung auf freiwilliger Basis für jüngere Kinder bis ca. zur 6. Jahrgangsstufe.


    - Eine Angleichung der Lehrplaninhalte zwischen den Bundesländern und zentrale Schulabschlüsse für alle Bundeslänger.


    - Bei Realschulen, Wirtschaftsschulen und Gymnasien nur noch die Grundfächer in Klassen erteilen, der Rest in einem Kurssystem.

    Zitat

    Original geschrieben von mo12
    Nun ja, ich glaube, das würdest du anders sehen, wenn du vorher anrufst, um dem Verkäufer mitzuteilen, dass du extra eine Anfahrt von 250km machst und ihn noch darauf hinweist, dass wir ungern umsonst kommen würden. Daraufhin hätte ein: "Wer zuerst kommt, malt zuerst" oder "Sie kommen auf eigene Gefahr, ich kann ihnen nichts versprechen" oder oder oder gereicht.......Ich hätte mir einfach am Telefon eine ehrliche Antwort gewünscht und schon hätte ich keinen Grund gehabt mich zu beschweren, da ich ja gewußt hätte auf was wir uns einlassen. Wenn jedoch jemand verständnisvoll auf unsere Befürchtungen reagiert und uns signalisiert, dass wir ohne Besorgnis kommen könnten, dann :mad:


    Nett ist es sicher nicht, und ich hätte mich auch geärgert, aber auch der anderen
    Seite kann man den Verkäufer auch verstehen, den ein Termin sichert noch kein Vorkaufsrecht zu. Und es kommt leider genausoft vor, das potentielle Käufer nicht aufkreuzen, und manche Verkäufer deswegen einfach an den ersten vergeben, der den geforderten Preis zahlt. Aber das mit dem Spritgeld find ich eigentlich schon fair.

    Re: Sonnenbank für zu Hause - Tipps?


    Zitat

    Original geschrieben von Avalanche
    ich spiele gerade ein klein wenig mit dem Gedanken, eine Sonnenbank für zu Hause anzuschaffen. Naja erstmal möchte ich mich hier nur ein wenig informieren, gibt ja bestimmt einige Leute, die sowas haben. Immerhin ist der Gang ins Solarium auf Dauer ja auch nicht günstig und auch noch unflexibler.


    Es sollte schon eine komplette Sonnenbank sein, also nicht nur diese einseitigen Teile. Günstig soll es natürlich auch sein ;) Achja und wichtig ist wohl auch, dass ich hier keinen Starkstrom-Anschluss zur Verfügung habe, es muss also wohl eine 230V Version sein.


    Von der Bequemlichkeit her hört sich das Vorhaben ganz intresannt an. Aber mit circa 2.000 bis 10.000 Euro wirst du wohl rechnen müssen.


    Drehstromanschluss ist imho schon üblicher, aber irgendwo in der Wohnung habt ihr sicher auch einen Drehstromanschluss.

    Klar schaden ein paar Nachmittagsstunden in der Oberstufe nicht, aber man kanns auch übertreiben.


    Negativbeispiel hab ich persönlich erlebt. Wir hatten in der BOS 13 von Montag bis Donnerstag von 8:00-15:30 und Freitags 8:00-13:00 ... durch die hohen Stundenzahl konnte abgesehen von Referaten und Vokabeln lernen nichts zusätzlich mehr gemacht werden, was sich dann im NC auch gezeigt hat. Wenn wir zwei freie Nachmittage mehr gehabt hätten, wäre der NC sicherlich besser gewesen.


    Aber jetzt zurück zum Ausgangthema:


    Die Betreuungsfrage ist ja ohnehin nur für die Klassen 1-6 relevant. Ich wäre den Unterrichtsbeginn bei 8:00 zu belassen, und die Unterrichtszeiten im Grossen und Ganzen auch so. Für Berufstätige Eltern sollte es dann allerdings schon eine Möglichkeit der kostenlosen Nachmittagsbetreuung geben. Das kann aber ohne Probleme kostengünstig zentralisiert an einigen Schulen in jeder Stadt durchgeführt werden, und auf freiwilliger Basis.

    Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    In D-Land kann sich jeder seine Geschäftspartner selbst und frei aussuchen.


    Um ein Vorkaufsrecht zu haben hättest Du schon eine Anzahlung leisten müssen. Das Argument einen längeren Anfahrtsweg gehabt zu haben hat keinerlei rechtliches Gewicht.


    Sehe ich auchso ... ich kann auch kein Fehlverhalten seitens des Verkäufers erkennen, den er war ja zur abgemachten Zeit anwesend, und ein Besichtigungstermin ist kein Vorkaufsrecht.


    Das er euch sogar 20€ Spritgeld gegeben hätte ist sehr löblich, und keine Pflicht.

    Zitat

    Original geschrieben von Hilden
    Warum es in Deutschland immer diese Sichtweise und das Verständnis für Randgruppen gibt? Da würde ich sagen: Persönliches Pech.
    Warum sollen intakte Familien darunter leiden... Samstags Unterricht und man könnte die Schulzeit nochmals verkürzen. :top: Gerade im europäischen Wettbewerb wäre das wichtig.


    Auch in konventionellen Familen wird der Sonntag teilweise dazu verwendet, um Verwandte oder Freunde zu besuchen, und den Samstag sollte man doch den Kindern dann als freien Tag lassen.


    Eine Schulzeitverkürzung durch Samstagsunterricht ist auch nicht möglich, den durch nochmehr Wochenstunden kann man auch nicht mehr lernen. Vokabeln lernen oder Mathe üben muss man sowiso am Wochenende auch, wenn man das Samstags dann in der Schule macht, deswegen kann man nicht nochmehr lernen.

    Zitat

    Original geschrieben von VFBler
    Es ist interessant auch Antworten aus Schülersicht zu sehen. So wie ich diese interpretieren begrüßen doch mehr (als von mir vermutet) die späteren Schulzeiten. Prinzipell sage ich: wenn das in diese Richtung geht, dann sollte ernsthaft über Ganztagsschulen und deren finanzierbarkeit diskutiert werden. Denn wenn ein Schüler von 09 Uhr bis 14 Uhr in der schule ist, dann kann er noch zwei Stunden a 45 Minuten dranhängen und in der Schule Mittagspause machen. Das wäre dann sinnvoll, sofern bezahlbar. Ein weiterer Effekt würde sich auch für die Eltern von Vorteil zeigen: Es könnten beide Teile arbeiten gehen, womit ein Argument der finanzierbarkeit entkräftet wird (mal abgesehen vom derzeitigen Arbeitsmarkt). Ein weiterer Effekt würde ebenso stattfinden: Es müssen Schulkücken etc eingerichtet und Personal eingestellt werden zur Essensausgabe und für die Küche. Das bringt wieder ein paar Leute weg von der Straße. Zu guter letzt die Lehrer weiterhin als Beamte lassen (Somit dürfen Sie nicht Streiken und es fällt kein Unterricht deswegen aus) und man wäre damit zumindest mal einen Weg weiter.


    Ich denke nicht überall besteht ein Intresse an Ganztagsunterricht, deswegen würde ich es für sinnvoll und auch kostengünstiger halten, die eigentlichen Unterrichtszeiten so zu lassen wie sie sind.


    Allerdings sollte für Kinder der Jahrgangsstufen 1-6 die nicht nachmittags nicht anders betreut werden können, eine kostenlose nachmittagsbetreuung angeboten werden. Diese Nachmittagsbetreuung könnte Klassenübergreifend und in Kleinstädten auch Schulübergreifend erfolgen. Das würde den Vorteil bieten, das wer nach nachhause will, nachhause kann. Und der Staat würde Kosten sparen, weil dann nicht an jeder Schule Mittagessen angeboten werden muss, sondern nur an einer oder zwei pro Stadt.