Beiträge von Martyn

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    Original geschrieben von Hadraniel
    Das klingt, als würde jeder Arbeit finden, wenn er nur ausreichend gebildet und qualifiziert ist. Erzähl das mal einem der Millionen arbeitslosen Akademiker.

    Natürlich gibt es das Problem das es einfach derzeit zu wenig Arbeitsplätze gibt, aber da kann man ja als Privatperson oder als Selbstständiger nicht viel dagegen machen. Aber ich denke schon das es bei einer qualifizierten Ausbildung innerhalb der 12 Monate ALG I möglich sein sollte, einen passenden Job zu finden.


    Was wirklich ein grosses Problem hier ist, sind so Teilzeitjobs mit ca. 20-30 Wochenstunden für Erziehende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchten, aber doch auch noch Zeit für ihre Kinder haben möchten.


    Irgendwie sind diese Jobs alle verschwunden, entweder sind alles Vollzeitjobs mit 36-42 Wochenstunden, oder 400€ Jobs. Ich denke dieses Problem sollte primär angegangen werden.


    Sebastian: Den Münterfering-Thread nicht vergessen. ;)

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    Original geschrieben von Bob_Harris
    Zu Deiner obigen Fragestellelung: Wie glaubst Du eigentlich werden ausurfernde Staatsschulden *später* einmal zurückgezahlt werden?


    [] Gar nicht
    [] Durch Steuererhöhungen in der Zukunft
    [] Geld wird abgeschafft (Star Trek o.ä.)


    [] Gar nicht
    [x] Durch Steuererhöhungen in der Zukunft
    [] Geld wird abgeschafft (Star Trek o.ä.)


    Das Problem ist nur zur Zeit, das in den letzten Jahren seit 2002 die Preise massiv gestiegen sind, sowie durch die Arbeitslosigkeit sehr viele Leute von sehr wenig Geld leben müssen. Gehaltserhöhungen gab es aber kaum, und staatliche Förderungen auch nicht.


    Wenn die Wirtschaftslage mal besser ist, die Gehälter wieder gestiegen sind, ... kann man über Steuererhöhungen reden ... aber momentan ist es einfach nicht drin.

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    Original geschrieben von qwasy
    Warum sollte man etwas erhalten wollen, das an allen Ecken und Enden nicht mehr finanzierbar ist? Dieses Augenverschließen ist wirklich beängstigend, zumal Du mit dieser Meinung ja leider nicht alleine dastehst.


    Für eine soziale Marktwirtschaft sind soziale Sicherungsysteme einfach unabdingbar, schon alleine um die Chancengerechtigkeit für Kinder von Ärmeren auf Bildung, ... wenigstens ansatzweise herzustellen.


    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Nichts anderes ist die Verwendung der knappen Gelder für Konsum (zum Teil überdimensionierte, wohlgemeinte Sozialleistungen) oder die Investition des Geldes in sinnvolle und vor allem Ertrag bringende Maßnahmen (Investitionen im volkswirtschaftlichen (!) Sinn).

    Wo willst du das Geld den investieren ... die Wirtschaft schafft mit zugestecktem Geld auch nicht nur Arbeitsplätze ... auf der anderen Seite schafft auch Geld, das in den Konsum geht, Arbeitsplätze.

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    Original geschrieben von Hadraniel
    Das klingt nach dem Wahlprogramm der FDP. Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied, jeder hat ein Grundrecht auf Bildung und mit Qualifikation und Fleiß alleine kann sich dann auch jeder hocharbeiten. Quasi der amerikanische Traum .. auf deutsch.
    Ein Blick ins wirkliche Leben zeigt aber, daß Fleiß und Kompetenz alleine aber bei weitem nicht nicht ausreichen, um sich wirklich hochzuarbeiten.


    Deswegen braucht man ja Sozialsystem, die es auch Ärmeren ermöglichen, das ihre Kinder eine qualifizierte Ausbildung bekommen, und dann nicht automatisch auch in der Sozialhilfe oder irgendwo als Hilfskraft landen.


    Aber ansonsten ist es einfach notwendig, das jeder einzelne nach Bildung und Qualifikation strebt, anders gehts einfach nicht.

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Aber letztlich hast du den Kapitalismus mitgewählt ;) Vor einigen Jahren, vielleicht auch vor ein bis zwei Jahrzehnten war es hier anders. Aber die amerikanischen Verhältnisse, quasi der Inbegriff eines Kapitalistischen Staates, schwappt eben auch rüber.

    Wobei der Kapitalismuss ansich nichts schlechtes ist, man muss eben den Kapitalissmuss nur so gestalten das jeder eine Chance hat und nicht Ärmere von vorne herein zum Verlierer bestimmt sind. Dazu ist ein soziales Sicherungsnetz notwendig, das auch den Namen verdient.

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    Original geschrieben von Bob_Harris
    Nein, eben nicht und das ist genau dein Problem. :rolleyes:
    Das kann man nämlich einfach berechnen (mit Zahlen und Formeln und so) und es gibt damit auch Leute, die sich im Rahmen einer universitären Ausbildung damit beschäftigen (du weißt, diese Gebäude, wo schlaue Leute reingehen und noch viel schlauer rausgehen).

    Berechnen kann man alles, aber es geht ja darum was einem wichtig ist , und das liegt immer im Auge des Betrachters. Vielleicht ist es euer oberstes Ziel das unter allen Umständen die Maastrichtkriterien eingehalten werden, das Ziel von anderen ist es die Sozialsysteme zu erhalten.


    Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Es ist genau so, wie Dir alle hier geschrieben haben und das Ehegatten-Splitting wird mit 1000%iger Sicherheit niemals auch nur irgendeine Verhandlungsmasse in diesen Koalitionsgesrächen sein.

    Hier kann ich dir sogar 100% zustimmen, eine Koalition aus zwei Volkspartein wird das leider niemals aufgreifen. Aber ich bin froh das ich keine der Beiden gewählt habe.

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    Original geschrieben von andi2511
    Hältst du es nicht für sinnvoll, wenn man sich wenigstens rudimentäre Grundkenntnisse über eine Materie aneignet, bevor man sie zum Diskussionsthema macht?


    Hier mal ein Lektürehinweis zum Einstieg: http://www.oeffentliche-finanzen.de/scherf/split.htm


    Ich glaub bei dem Thema geht es weniger um Kenntnisse, sonder vielmehr um die persönliche Interpretation.


    Ich mein die Artikel des täglichen Bedarfs schafft man ja auch gemeinsam an, auch wenn man nicht verheiratet ist.


    Auf der anderen Seite schafft man Artikel des persönlichen Bedarfs auch wenn man verheiratet ist nicht gemeinsam an.


    So gesehen kann ich einfach keinen Unterschied feststellen.

    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Die durchaus wichtige und wünschenswerte Förderung der Ehe könnte sicher auch auf andere Weise erfolgen, aber warum soll man die Verhandlungspositionen ohne entsprechende Gegenleistung aufgeben.


    Was man fördern muss sind Kinder, und das kann man durch entsprechende Freibeträge für die Eltern auch ohne Ehegattensplitting und bei getrennter Veranlagung ohne Probleme machen.

    Zitat

    Original geschrieben von butchooka
    @ martyn: bitte schreib nicht mehr in politischen threads :rolleyes:
    die ehegatten sind ohne splitting wesentlich schlechter gestellt wenn nur ein ehegatte verdienst hat, da dann die "freibeträge" wegfallen, die dem anderen zustehen.


    Man kann doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen: Wenn du so eine Ehepaar wo nur einer Einkommen erzielt hast, musst du es mit einem unverheirateten Paar vergleichen, wo ebenfalls nur einer Einkommen erzielt.


    Und da geht es dann so einem Ehepaar auf keinen Fall schlechter als ein unverheiratetes Paar, wo einer Einkommen hat und der Andere kein Einkommen oder kein Einkommen.