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Original geschrieben von <registered>
Kennst Du die Simpsonsfolge mit dem "Freidenkeralarm"? Im Ernst, es wird wohl daran liegen, dass das aktuelle Modell sich momentan unbestritten in einer Krise befindet.
Klar ist die wirtschafliche Lage von Deutschland im Moment nicht so toll, aber deswegen gleich von einer Krise zu sprechen halte ich für überzogen.
Aber zum Thema: Ich denke niemand kann heute sagen, das es zur sozialen Marktwirtschafte als Wirtschaftsform eine bessere Alternative gibt ... ich bin der Meinung das weder der Sozialismus noch eine radikale Marktwirtschaft akzeptable Wirtschaftsformen sind.
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Original geschrieben von <registered>
Es stellt sich nur ganz pragmatisch die Frage, ob man den Leuten nicht einfach ihre 3-500 Euro lassen sollte und sich den ganzen unwürdigen und teuren Aufwand erspart. Und wer weiss, vielleicht hat es langfristig gesehen auch etwas Gutes, wenn man die Arbeitslosen nicht stigmatisiert, so dass sie psychisch krank werden sondern ihnen durch ein Bürgergeld das Gefühl gibt, dass sie noch irgendwo dazugehören.
Auch das halte ich nicht für sinnvoll, den von 300-500€ würden nach den Sozialversicherungsbeiträgen und anderen Versicherungen eh nichts mehr übrig bleiben.
Und ein durchschnittlicher Angestellter mit vielleicht 1.200€ netto bei ner 37h Woche würde sich zwar sicher über die 300-500€ mehr freuen, aber eine Notwendigkeit besteht da nicht. Bei der heutigen Finanzlage wäre es äusserst kontraproduktiv einfach jedem Bürger 300-500€ in die Tasche zu stecken.
Das Arbeitssuchende, Erziehende, Schüler und Studierende den eigenen Unterhalt oft nicht voll aus eigener Tasche bestreiten können steht ausser Frage, und da, aber nur da, ist es Aufgabe es Staates den Lebensunterhalt zu sichern.