Beiträge von Martyn

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    Original geschrieben von Thomas4711
    Bei Vodafone kannst du dir den Weg sparen, erstens wird dir keiner sagen, wo die Leute sitzen und zweites wird spätestens der Wachdienst dich hochkant rauswerfen.


    Ich hab das bei Vodafone noch nicht probiert, aber ich denke das es generell schon möglich sein müsste eine Niederlassung zu besuchen, und dort einen Ansprechpartner zu bekommen.


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    Original geschrieben von Thomas4711
    Ich weiss nicht wo du arbeitest, aber ich kommen per VF-UMTS problemlos in das VPN meines Arbeitgebers rein.


    Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen das Vodafone den Zugriff auf irgendwelche VPN Netze unterbinden sollte, ich denke entweder es an der Konfiguration des entsprechenden VPN Netzes liegt.

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    Original geschrieben von Thomas4711
    Danke nien, hat 1,5 Jahre da gearbeitet, ich verzichte freiwillig,


    Im Grunde hat E-Plus nicht aus seinen Fehlern gelehrnt, nur die anderen, wie man es nicht oder besser machen sollte.
    Statt kleiner Schmackerl mal hier oder mal da zu setzen, hätte die den ganzen Laden komplett umkrempeln müssen ( VIAG hats vorgemacht, wie es geht ). Die Ideen war ja gut, aber an der Durchführung sind die meist gescheitert.
    UMTS währe die Möglichkeit gewesen, was ist, T-M und vor allem Vodafone lassen die meilenweit hinter sich. Selbst O2 hat hier bei mir eine bessere UMTS-Versorgung als E-Plus GSM. Bei Vodafone ist die UMTS-Lufthohheit und Markführerschaft erklärtes Unternehmensziel und wehe, das wird nicht erreicht.


    Zudem ist es meine Ansicht, das KPN viel zu wenig Einfluss auf E+ ausübt, die hätten direkt zu Beginn anfangen müssen, den Laden komplett in KPN zu integrieren und Unternehmensprozess zu optimieren. Es ist wirtschaftlich unsinnig, mehrer Mobilfunkunternehmen für sich alleine arbeiten zu lassen.


    Einen einfachen Job hat der Nachfolger von Uwe Bergheim sicher nicht, da man aus den Verträgen mit Simyo, blau.de und Co. nicht so einfach rauskommt, und damit der Prepaidmarkt für E-Plus endgültig verloren ist.


    Und bei UMTS sieht es auch nicht anders aus, nicht nur das die Netzabdeckung noch etwas zurückhängt, auch das mangelnde Angebot an Endgeräten hat die potentiellen Kunden zur Konkurrenz getrieben.


    Der Nachfolger steht dann quasi vor vollendeten Tatsachen, und kann im Prinzip auch nichts mehr tun.


    Das Netz ist zwar nicht führend (wenn KPN mehr Geld zur Verfügung gestellt hätte, wäre das mit dem UHS Konzept aber möglich gewesen) aber passabel, das grösste Problem ist jetzt die Kundenstruktur und das demontierte Label.


    Vor so nem Jahr hätte ein anderer Eigentümer mit mehr finanziellen Mitteln E-Plus schnell auf Vordermann bringen können, aber jetzt ist es dafür wohl zu spät.

    Funktioniert denn bei T-Mobile inzwischen schon 14,4K CSD, denn früher ging ja das bei T-Mobile auch nicht.


    Aber ansonsten denke ich das so eine Netzmoderniesierung damals anno 2002 bei der Einführung von GPRS am günstigsten gewesen wäre. Erst die alten Basisstationen auf GPRS umzurüsten und sie dann drei Jahre später komplett zu ersetzen ist ja irgendwie auch Geldverschwendung.

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    Original geschrieben von nibbs
    Echt? Ich habe für 12,- € im Monat 50 Minuten Gesprächsguthaben die ich in den Folgemonat mitnehmen kann und 150 SMS.
    Das W800i habe ich ungebrandet für 59,- € bei einem freien Händler erstanden.
    Keine Ahnung welche Nachteile ich gegenüber anderen NBs habe. Das Netz ist hier in Berlin, bzw, wo ich mich bewege super.


    E-Plus lässt sich auch für netzinterne Rufumleitungen bezahlen, bei allen anderen Netzen sind sie kostenlos. Ausserdem ist dort auch jeder Tarifwechsel kostenlos, bei E-Plus hingegen ist ein Downgrade immer nur stufenweise möglich, und ebenfalls kostenpflichtig.


    Früher hatte E-Plus diese Fussangeln nicht.

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    Original geschrieben von o2neuling
    Wenn nicht, kann ich es Dir gerne sagen: Die FDP will in dieser Angelegenheit viel weiter gehen, als die rot-grüne Regierung jemals gegangen wäre und fordert u.a. sogar ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, welches die rot-grüne Regierung allerhöchstens dann gewähren wollte, wenn einer der beiden in der Partnerschaft leiblicher Vater oder leibliche Mutter der betroffenen Kinder ist. Aus dem Wahlkampf erinnere ich mit an den Slogan: "Auch beim Adoptionsrecht bleibt Rot-Grün halbherzig", d.h. die Änderungen der bisherigen Regierung gingen der Liberalen Partei nicht etwa zu weit, sondern nicht weit genug.


    Das finde ich auch gut, und wegen so einer Einstellung hab ich der FDP bei der Bundestagswahl 2002 beide Stimmen gegeben und ich hab auch bei der Landtagswahl und Bezirkstagswahl 2003 FDP gewählt.


    Es gibt in der Familienpolitik ja nicht nur um die Homoehe sonder auch um viele andere wichtige Dinge:


    z.B. Sorgerecht bei Scheidungskindern. Und da weis man eben nicht ob eine siebenfache Mutter auch im Sinne von Vätern gesetzliche Grundlagen schaffen kann, damit Väter bei der Scheidung mehr als nur ein Besuchsrecht erhalten. Ausserdem sollte hier auch der Willen der Kinder stärker berücksichtigt werden.


    z.B. aber auch auf der anderen Seite, das junge alleinerziehende Väter oder Mütter die Erziehungsaufgaben trotz Berufstätigkeit wahrnehmen könne, auch wenn sie nicht Verheiratet sind, und so einen Partner haben, mit dem sie sich die Erziehungstätigkeit teilen können, wie es bei Verheirateten der Fall ist. Da hatte ich eben auch Bedenken, ob die Frau dafür liberal genug ist. Aber da ich weder sie noch ihre Politik kenne, will ich jetzt auch nichts unterstellen.


    Was mich an der FDP aber akut etwas beunruhigt ist, das es mir irgendwie so vorkommt, als würde sie FDP zunehmend einen national-liberalen Kurs der ein kleines Stück weit in Richtung FPÖ oder NDPD tendiert, wenn da Stimmen laut werden, die sich gegen eine Autobahnmaut für Deutsche, aber für eine Autobahnmaut für Ausländer aussprechen.


    Das ist irgendwie nicht der Weg, der mir zusagt. Ich wünsche mir zwar liberale Politik, aber eher etwas links.

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    Original geschrieben von crooks
    Den Wert eines solchen Unternehmens können die "Hobby-BWLer" hier wohl kaum realistisch einschätzen.

    Den Wert von Base zu analysieren ist wohl nicht so einfach, aber zu E-Plus muss man sagen, das dort der Wert der Marke zunehmend gegen Null tendiert, leider. :(


    die meisten Leute mit Technikabitionen und UMTS sind bei Vodafone,
    die meisten Leute die gerne ein hippes Handy zu einem guten Preis haben wollen sind auch bei Vodafone,
    wer Mobilfunk vorwiegend zuhause Nutzen will ist bei Vodafone oder o2-de,
    viele Studenten sind bei o2-de,
    wer häufig nach Italien, Spanien oder in die Türkei telefonieren will ist bei T-Mobile,
    wer viel telefonieren will ist bei Base,
    wer nach der "Geiz ist geil" Mentalität lebt ist bei Simyo, blau.de, debitel-light, Simply,


    Die E-Plus Dachmarke hat somit nur noch die Hiptop und Online-Flat Kunden, was aber wahrscheinlich eine höchstens fünfstellige Zahl sein dürfte. Die Millionen anderen Kunden haben bei E-Plus nur noch Nachteile und keine Vorteile, und sind nur noch dort weil sie nicht aus dem Verträgen rauskommen.


    Viel besser wäre es besser gewesen als erstes bei UMTS die führende Rolle vor T-Mobile und Vodafone einzunehmen, dann E-Plus in Base umzubenennen, bei der Vermarktung von UMTS eine ähnlich offensive Strategie wie Vodafone zu fahren, und die Angebotspalette in vier Gruppen zu strukturieren: Professional, Time&More, Privat, Free&Easy. Wenn man dann bei Free&Easy einfach die Preise gesenkt hätte, hätte man sich Simyo und Co. sparen können. Günstige Türkeitarife, eine Flat zu fünf Rufnummern und eine vollwertige Flat hätte am als Optionen einführen können, die zu allen Tarifen gebucht werden können.

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    Original geschrieben von flo1982m
    Aber du streitest doch nicht ab, dass der Name "E-Plus" negativ belastet ist? Billignetz, miese Netzabdeckung, Großstadtnetz, Studentennetz usw....
    Nur eine Minderheit ist so gut über Mobilfunk informiert wie wir hier, wer weiß denn schon von den ganzen D-Netz-Usern, dass E-Plus in den letzten zwei Jahren überhaupt sein Netz ausgebaut hat? Die Vorurteile über E-Plus sind so tief verwurzelt, dass E-Plus so viel Werbung schalten kann, wie es will, es bringt nichts, "weil man eh kein Netz hat". Ich hätte auch kein Problem damit, wenn KPN den Namen von sich aus ändert ohne einen Gesellschafterwechsel. Ich bleib dabei: Mit dem Namen "E-Plus" kann E-Plus bzw. KPN keinen Krieg gewinnen....


    Über das Image des Names kann man streiten, es ist zwar ein wenig negativ vorbelastet was die Netzabdeckung betrifft, aber ein komplett neuer Name würde wohl im "Konkurrenzkampf" gegen Labels wie T-Mobile, Vodafone und o2 auch nicht viel bringen.


    Einer Übernahme durch ein Billigkonsortium wie orange oder Tele2 würde ich auf jeden Fall negativ gegenüberstehen, einer Übernahme durch anderes Konsortium wie Telecom Italia, Telefonica oder AT&T neutral bis leicht positiv. Ebenso hätte ich gegen eine Umbenennung in BASE nichts einzuwenden, auch wenn ich es nicht für erforderlich halte.


    Das viel grössere Problem bei E-Plus ist nicht der schlechte Ruf, sondern wirklich schlechte Konditionen. E-Plus war früher mal kundenfreundlich in dem alle Netzinternen Rufumleitungen wie bei der Konkurrenz auch kostenlos waren, und in den Professionaltarifen sogar die Rufumleitungen ist Festnetz auch. Heute leistet es sich E-Plus in den meisten Tarifen sogar, Geld für netzinterne Rufumleitungen zu nehmen. Ein weiteres Beispiel sind die Wechselgebühren bei Tarifdowngrades. E-Plus hat zwar mit den 3 Cent ist Festnetz intresannte Tarife auf den Markt gebracht, aber dann nach und nach immer mehr Fussangeln eingebaut.


    Ausserdem war man beim Netzaufbau immer zu "lahmarschig". E-Plus hat am Anfang in manchen Regionen zu lange gebraucht ... jetzt intressiert das auch keinen mehr. Aber bei UMTS hätte man aus dem Fehler lernen sollen, und mit UHS hätte man die Möglichkeit gehabt, T-Mobile und Vodafone in der Ausbaugeschwindigkeit zu überflügeln und sich ein Image als Netz mit der höchsten UMTS Abdeckung zu beschaffen, um das alte Funklochimage zu überdecken. Wenn man dann noch bei den Endgeräten eine UMTS Offensive wie Vodafone gemacht hätte, dann hätte man sowohl bei den Businesskunden als auch Technik- und Fashionintressieren Gruppen viele Neukunden gewinnen können. Aber stattdessen läuft man wieder hinterher, und degradiert sich um Billiglabeln zum "Ramschladen".