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Original geschrieben von qwasy
Neoliberal ist keine dogmengeprägte Ideologie, die einem vorschreibt, was zu tun ist und was nicht.
ich denke, gerade angesichts der von Dir aufgeworfenen Problemfälle wäre es wirklich hilfreich, wenn Du versuchst, Dich zumindest mit den Grundlagen der VWL anzufreunden, dann könnten wir gerne über Details diskutieren.
Dann lassen wir das mal einfach im Raum stehen, denn wahrscheinlich ist es damit wie auch mit sovielen anderen Dingen ... es ist was man darin sieht. Es kann schon sein das du eher die Vorteile siehst, während ich eher die Nachteile sehe.
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Original geschrieben von qwasy
Als erster Schritt wäre aber das Zugeständnis überaus hilfreich, dass immer nur soviel Geld ausgegeben werden kann, wie in der Kasse ist. Da ist es vollkommen gleichgültig, ob noch so hehre soziale Ziele auf der Strecke bleiben, ohne Geld ist da nunmal nichts zu machen.
Im Grunde ist es eine sehr gesunde Einstellung nicht mehr Geld ausgeben zu wollen als man einnimmt. Wenn es möglich ist sollte man immer so handeln.
Aber der Staat hat auch eine gewisse Verantwortung gegenüber der Bevölkerung. An einigen Bereichen wie Kinderbetreuung, Bildung, Jugendförderung kann man einfach nicht sparen. Man durch einen eisernen Sparzwang Kinder aus sozial schwachen Familien keine angemessene Bildung erhalten können, werden sie auf dem Arbeitsmarkt niemals eine Chance haben, und das Elend beginnt von vorne.
In Privathaushalten ist es genauso. Wenn du dein Einkommen nicht hättest, und nur 200€ im Monat zur Verfügung hättest, könntest du sicher auch nicht so viel einsparen, das dir die 200€ reichen. Nur Gras fressen geht einfach nicht.
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Original geschrieben von qwasy
Mit der neoliberalen Denkweise ist es vereinbar, dem Arbeitslosen anstelle von Almosen wieder einen Job zu verschaffen, indem den Unternehmen die Angst davor genommen wird, sich langfristig zu binden. Für die Übergangszeit erhält er finanzielle Unterstützung.
Die alleinerziehende Studentin muss insoweit unterstützt werden, dass sie möglichst schnell ihr Studium abschließt, um auf eigenen Füßen stehen zu können.
Auch das ist nicht falsch, aber man muss sowohl die Angst des Unternehmens langfristig an einen Arbeitsvertrag gebunden zu sein, als auch die Angst des Arbeitnehmers morgen ohne Geld auf der Strasse zu stehen gegeneinander aufwiegen und einen für beide gangbaren Kompromiss finden.
Und das mit den Studenten. Langzeitstudenten die einfach so vor sich hinstudieren ohne jemals arbeiten zu wollen gibt es zwar, aber auf die meisten Studenten trifft es sicher nicht zu. Irgendwie sehe ich da keine konkrete Aussage in deiner Antwort.