Beiträge von Martyn

    Ich weis Stefan und Heinz werden jetzt denken: Nicht schon wieder Martyn.
    Aber dieser Thread hier ist ja fast ähnlich festgefahren wie der Bundestagswahlthread.


    Die Leistungen mit denen DECT Basisstationen und Mobilteile senden sind so gering, das keine gesundheitlichen Beinträgtigungen denkbar sind. Alle Infos zu DECT gibt es auf http://www.dect.org ... aber leider nur in englisch.


    [URL=http://www.dect.org/PDF/DF%20PUB(2004)003.0%20DECT%20und%20Gesundheit,%20Zahlen%20und%20Fakten.pdf]DECT und Gesundheit (Broschüre)[/URL]

    Ich muss schon zugeben das es mich irgendwie intressiert hätte auf welcher Basis du deine Aussage begründest ... ob wirklich die Basis anders ist oder vielleicht nur der Blickwinkel.


    Aber wenn du es nicht möchtest, ist das dein gutes Recht, und ich bin dir deswegen auch weder böse noch nehme ich es persönlich.


    Ansonsten: Die Wahl ist in 298 Wahlkreisen gelaufen, das Ergebnis haben wir, ich glaub nicht das jemand von uns hier im Wahlkreis Dresden I stimmberechtigt ist ... also lange Rede, kurzer Sinn: Die Wahl ist gelaufen, jetzt muss niemand mehr den anderen von seiner Überzeugung überzeugen ... ne sachliche Diskussion tuts auch.

    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Ich bin echt schockiert, das scheinst Du nicht nur zum Spass zu machen. Nur noch ein Kommentar zu der Sache, die Dir vielleicht als Denkanregung helfen kann: Wie wäre es mit sparen bei den einen, damit man es in anderen Bereichen investieren kann? Oder gar die knappen Mittel effizienter und effektiver einsetzen?

    Das Problem ist aber, wenns um sparen geht, geht es an erster Linie Schülern, Studenten, Geringverdienern und Arbeitslosen an die letzen Euros.


    Wenn es um Entlastung geht, provitieren meistens nur Besserverdiener und Unternehmer.


    Das Problem ist nicht das wir zuviele Reformen gehabt hätten, das Problem ist einfach das die Reformen zu einseitig waren.

    Aber sehen wir es mal so. Schröder wurde 1998 zum Bundeskanzler gewählt.


    2002 ist die Union mit Stoiber als Herausforderer angetreten. Stoiber war für diesen Posten einfach inakzeptabel, er hätte sichr die Bevölkerung noch mehr gespalten. Westerwelle ist mit dem Projekt Achtzehn zwar auch als Kanzlerkandidat angetreten, aber ohne wirkliche Aussicht auf den Posten.


    2005 ist die Union mit Angela Merkel angetreten, die zwar keinerlei Charme versprüht, aber ansonsten wohl nicht unbedingt die schlechteste Kanzlerin wäre. Dafür war aber diesmal das Unionsprogramm aus Sicht von Arbeitnehmern, Arbeitslosen, Schülern und Studenten so nachteilig, das es politisch nachteilig gewesen wäre Schwarz-Gelb zu wählen.


    Schröder ist sicher nicht der Überkanzler, aber alles in allem das kleinste Übel unter den Kanzlerkandidaten und ihren Parteien.

    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Neoliberal ist keine dogmengeprägte Ideologie, die einem vorschreibt, was zu tun ist und was nicht. :rolleyes: ich denke, gerade angesichts der von Dir aufgeworfenen Problemfälle wäre es wirklich hilfreich, wenn Du versuchst, Dich zumindest mit den Grundlagen der VWL anzufreunden, dann könnten wir gerne über Details diskutieren.


    Dann lassen wir das mal einfach im Raum stehen, denn wahrscheinlich ist es damit wie auch mit sovielen anderen Dingen ... es ist was man darin sieht. Es kann schon sein das du eher die Vorteile siehst, während ich eher die Nachteile sehe.


    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Als erster Schritt wäre aber das Zugeständnis überaus hilfreich, dass immer nur soviel Geld ausgegeben werden kann, wie in der Kasse ist. Da ist es vollkommen gleichgültig, ob noch so hehre soziale Ziele auf der Strecke bleiben, ohne Geld ist da nunmal nichts zu machen.


    Im Grunde ist es eine sehr gesunde Einstellung nicht mehr Geld ausgeben zu wollen als man einnimmt. Wenn es möglich ist sollte man immer so handeln.


    Aber der Staat hat auch eine gewisse Verantwortung gegenüber der Bevölkerung. An einigen Bereichen wie Kinderbetreuung, Bildung, Jugendförderung kann man einfach nicht sparen. Man durch einen eisernen Sparzwang Kinder aus sozial schwachen Familien keine angemessene Bildung erhalten können, werden sie auf dem Arbeitsmarkt niemals eine Chance haben, und das Elend beginnt von vorne.


    In Privathaushalten ist es genauso. Wenn du dein Einkommen nicht hättest, und nur 200€ im Monat zur Verfügung hättest, könntest du sicher auch nicht so viel einsparen, das dir die 200€ reichen. Nur Gras fressen geht einfach nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Mit der neoliberalen Denkweise ist es vereinbar, dem Arbeitslosen anstelle von Almosen wieder einen Job zu verschaffen, indem den Unternehmen die Angst davor genommen wird, sich langfristig zu binden. Für die Übergangszeit erhält er finanzielle Unterstützung.
    Die alleinerziehende Studentin muss insoweit unterstützt werden, dass sie möglichst schnell ihr Studium abschließt, um auf eigenen Füßen stehen zu können.


    Auch das ist nicht falsch, aber man muss sowohl die Angst des Unternehmens langfristig an einen Arbeitsvertrag gebunden zu sein, als auch die Angst des Arbeitnehmers morgen ohne Geld auf der Strasse zu stehen gegeneinander aufwiegen und einen für beide gangbaren Kompromiss finden.


    Und das mit den Studenten. Langzeitstudenten die einfach so vor sich hinstudieren ohne jemals arbeiten zu wollen gibt es zwar, aber auf die meisten Studenten trifft es sicher nicht zu. Irgendwie sehe ich da keine konkrete Aussage in deiner Antwort.

    Zitat

    Original geschrieben von Seven
    Na da bestägigst Du doch jetzt das Deine Aussage falsch war, oder hab ich nen :gpaul:

    Nein, ich wollte damit nur verdeutlichen das in den vergangenen Jahren einfach pauschal regierende Koalition gegen Opposition regiert wurde.


    Wer jetzt Regierung und Opposition ist, ist völlig unerheblich.