Beiträge von Martyn

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    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Ehrlich gesagt, wenn man sowieso weiß was man studieren will, dann sollte man keine Ausbildung vorschieben. Ist doch verschenkte Zeit.


    Ich werde nun mit meinem Informatikstudium beginnen, bei mir wäre eine Ausbildung verschenkte Zeit, da ich den meisten Stoff einer Fachinformatiker Ausbildung schon im Schlaf beherrsche.


    Ich würde sagen es hängt stark davon ab was für ein Studium an anstrebt.


    Bei Informatik als Beispiel würde ich auch sagen ist es am Besten, direkt mit dem Studium anzufangen. Denn wenn man da mal das Vordiplom hat und dann noch ein paar Industriezertifikate wie Cisco, ... hat man durchaus die Möglickkeit relativ gut bezahlte Nebenjobs zu finden um sich das Studium zu finanzieren, und wenn es mit dem Diplom nicht klappt, kann auch ein Quereinstieg durchaus klappen.


    Bei Jura oder Medizin wäre mir das Risiko eines sofortigen Studiums zu gross, ausserdem hat sonst keine Chancen auf halbwegs bezahlte Nebenjobs. Da wäre es vorher schon besser eine Ausbildung zu machen, um dann entweder einen Nebenjob annehmen zu können oder auch mal in den Semesterferien Urlaubsvertretungen zu machen. Ausserdem hat man dann eine kleine Absicherung falls man im Studium scheitert.


    Aber zur Ausgangfrage zurück: Insofern halte ich eine Vorlehre zum Fluggerätemechaniker nicht für so sinnvoll, da das sich dann nicht so für einen Nebenjob verwenden lässt. Und wenn dann läuft das oft über Zeitarbeitsfirmen die nicht so toll bezahlen. Berufe wie z.B. Technischer Zeichner (Konstruktion) wären wahrscheinlich geeigneter. Aber hast du nicht ohnehin schon ne Ausbildung?

    Re: ein paar unrealistische, aber interessante Szenarien mit Artikel 81


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    Original geschrieben von lanturlu
    Wie gesagt, nur ein paar Spinnereien. Für solche Strategien bräuchte es schon eine Angela Machiavelli. :D


    Sollte nach der Wahl eine große Koalition gebildet werden, würde Angela Merkel bei einem Streit aber vielleicht doch das Stichwort "Artikel 81" gegenüber dem Partei- und/oder Fraktionsvorsitzenden der SPD fallen lassen. ;)

    Das Wort "Gesetzgebungsnotstand" klingt aber zu brutal, als daß man ihn leichtfertig ausrufen lassen würde. Eine Entmachtung des Bundestages würde für große Unruhe sorgen. Bei der letzten großen Koalition im Bund und den von ihr verabschiedeten Notstandsgesetzen ging es auf den Straßen heiß her. Wobei natürlich die Situation nicht damals vergleichbar wäre. ;)


    Für eine Kanzlerin die in der eigenen Partei so einige Konkurrenten hat wäre so ein Vorgehen imho viel zu gefährlich.


    Ich denke sowohl einige Teile der Unions als auch der SPD MdBs sowie die meisten FDP und Grünen MdBs sich so eine Entmachtung nicht gefallen lassen würden, und Angela Merkel vorher durch ein Konstruktives Mistrauensvotum abgesägt werden würde.


    Potentielle Kanzleranwärter wären dann ein starker Unions MdB der auch gut mit SPD und FDP reden kann, oder ein eher wirtschaftlich orientierter SPD Kandidatet, oder auch ein FDP Kandidat.


    Aber nochmal zurück zur FDP, die hat heute ein eigenes Kompetenzteam vorgestellt: In dem umfassenderen Kompetenzteam sind neben Gerhardt, Solms und Brüderle zudem Präsidiumsmitglied Birgit Homburger für Umwelt, die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger für Justiz und Bürgerrechte, Generalsekretär Dirk Niebel für Verteidigung und Familie sowie Cornelia Pieper für Bildung und Ostdeutschland zuständig.


    Ich hab einen potentiellen Mitstreiter für die Ampel gefunden: Sigmar Gabriel hält Ampelkoalition für kein Tabu.

    Okay, die 6,77% für die NPD gefallen mir auch nicht, aber wenn man sich die letzte Landtagswahl in Sachsen ansieht, wo wie überall bei Landtagswahlen erst ab 18 gewählt werden darf sieht man das bei Erwachsenen sowas auch passiert. Und bei der letzten Landtagswahl in Bayern hatte die CSU einen grösseren Vorsprung verbucht, als die SPD in der U18 Wahl.

    Re: Zur Frage der Koalition


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    Original geschrieben von Masche66
    ... scheint mir die einzig logische Wahl zu sein, das Bündnis SPD / Grüne erneut zu stärken. Die Erfolge der Politik sind so schlecht nicht, wie sie in den Springermedien dargestellt werden, wenngleich auch nicht sooo dolle, wie Schröder es jetzt im Schlußspurt glauben machen will.


    Sehe ich im Prinzip auch so, nur bei der Energiepolitik sehe ich keine Kompetenz bei den Grünen. das man den CO2 Ausstoss verringern will und damit auch vom Erdöl unabhängiger werden will finde ich sehr begrüssenswert ... aber dann nicht nicht gleichzeitig ein Atomausstieg möglich. Den nur durch Sonnenengerie und nachwachsende Rohstoffe können wir unseren Energiebedarf niemals decken. Mit der Politik macht man sich nur von anderen Ländern abhängig.


    Zurück zu meinem Lieblingsthema bei der Wahl: das vorläufige Ergebnis der U18 Wahl vom 9.9. ist online.

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    Original geschrieben von qwasy
    Wir können gerne auch über das sonntägliche Autowaschverbot diskutieren - für die meisten Wähler hat das wahrscheinlich noch mehr Bedeutung für die Wahlentscheidung als das Wahlrecht ab 16 oder der Führerschein ab 17 ... :confused:


    Das ist aber nicht für die Bundespolitik relevant sondern Landespolitik und Kommunalpolitik.


    Ansonsten: Dazu hab ich eigentlich keine Meinung, ich kann mit der Waschanlage meistens auch bis Montag warten ... das ist mir relativ egal.

    Danke für die Infos. Ich dachte eigentlich das o2 Hauptquartier wäre das Gebäude am Georg-Brauchle-Ring, also zwischen Olypiagelände und Olympiaeinkaufzentrum, aber das kam mir eher lang als hoch vor.


    BTW: Was ist das für ein Turm bei der Hackerbrücke über dem Postgebäude?