Beiträge von Martyn

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    Original geschrieben von qwasy
    Zur Finanzierung sind verschiedene Formen angedacht, alles läuft letztlich auf Bildungsdarlehen hinaus, die zinsfrei bzw. zinsgünstig für die Studenten gewährt werden.


    Ob man dann nach dem Studium z.B. 11.000€ oder 11.800€ Schulden hat macht das Kraut auch nicht mehr fett.

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    Original geschrieben von Stefan
    Mädels, der Thread zum Martyn- ...äh... gegen das CDU-Wahlprogramm wurde nicht ohne Grund geschlossen. Belassen wir es also doch besser dabei.



    Stefan

    Als der Thread geschlossen wurde haben sich dort ein Godzilla und dr. zuzelbach duelliert ... nicht du und ich.


    Bildungspolitik:
    Ich kann es nicht verstehen das die ganzen Unionswähler Studenten eine monatliche Mehrbelastung von knapp 86€ im Monat zumuten möchten, selber aber mindestens das dreifache Einkommen haben, und dann über 20€-50€ im Monat durch teurere Spritpreise meckern. Was die Schulen betrifft ist mir ein mehrgliedrieges Schulsystem auch lieber, aber in einer globalisierten Welt ist da etwas mehr Zentralismus notwendig. Der Förderalismuswahn der Union ist einfach kontraproduktiv.


    Bürgerrechte:
    Schily und Beckstein sind zwei Übel ... die FDP ist mir da sympatisch.


    Aufbau Ost:
    Nachdem die Artikel des des täglichen Bedarfs in Ost und West gleich teuer ist, wäre hier eine Angleichung des ALG II und auch BAT längst überfällig. Und bei der Wirtschaftsförderung sollte nur die Struktur gefördert werden, und nicht Unternehmen das Geld in den Rachen geworfen werden.

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    Original geschrieben von Shane54
    *schluck* dann bleibt ja nicht viel über, was Du wählen könntest. Vermutlich wurdest weder Du noch ein naher Angehöriger je von einem kommunistischen oder nationalsozialistischen Regime verfolgt.

    Rechtsradikale Parteien kommen natürlich überhaupt nicht in Frage.


    Was ich wähle hängt davon ab, ob ich am 18.9. in FDP oder PDS Laune bin.

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    Original geschrieben von raix
    Daß CDU Programm sagt mir auch eher zu, als das der SPD.


    das ist jetzt bei mir nicht so, einen gelockerten Kündigungsschutz könnte ich notfalls akzeptieren, Studiengebühren find ich überhaupt nicht toll, aber wenn man beide Augen und noch alle Hühneraugen zudrückt.


    Was ich aber von der Union überhaupt nicht akzeptieren kann ist die überzogene Innenpolitik, mangelndes Intresse an einem wirklichen Aufbau Ost, das sie die Bildungspolitik ganz in die Hände der Länder übergeben möchte was zu einer Chancenverzerrung unter den Jugendlichen führen würde.


    Die SPD hingegen ist beim Aufbau Ost und der Bildungspolitik klar kompetenter, strotzt aber bei der Energiepolitik und neuen Technologien wie der Gentechnik vor Inkompetenz, was zu Lasten von Arbeitsplätzen geht.


    Deswegen werder ich weder Union noch SPD oder Grüne wählen.


    Aber Merkel hat heute irgendwie den menschenverachtenden Unionskurs der letzen Monate gedämpft und eher einen Kurs wie unter Kohl eingeschlagen. Schröder kam mir leicht arrogant vor.

    Zunächst muss ich sagen das ich im Duell von Angela Merkel positiv überrascht wurde. Sie war auf der einen Seite schlagfertig aber trotzdem moderat. Nachdem was man die ganzen Monate von den Unionspolitikern gehört hat, war das mal was vernünftiges.


    Aber vom Duell an sich war ich enttäuscht. 90 Minuten können wirklich sehr lang sein. Aber noch mehr entäuscht hat mich das es fast ausschliesslich um Wirtschafts-, Arbeitsmarkts- und Steuerpolitik ging. Gut, die Türkei und Gentechnik wurden kurz angesprochen.


    Aber zu anderen wichtigen Themen wie Bildungspolitik, Jugendpolitik, Aufbau Ost, Innenpolitik und Bürgerrechte kam von beiden Kandidaten nichts ... fairerweise kann man das aber weder Merkel noch Schröder anlasten, sondern eher den vier Moderatoren.

    Ich rauche nicht und fahre mit RME ... hat aber beides nicht unbedingt was mit sparen zu tun.


    Bei Lebensmitteln und Kleidung ist mir Qualität eigentlich wichtiger als "Falschgeiz".