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Original geschrieben von qwasy
In der allgemeinen Diskussion wird doch vor allem die hohe Arbeitslosigkeit als vordringliches Problem des Landes gesehen - möglichst viele müssen wieder möglichst schnell möglichst tragfähige (d.h. nicht subventionierte) Arbeitsplätze bekommen. Die Punkte Wahlrecht ab 16 und zentralisierte Bildungspolitik sind weder dafür dienlich noch von annähernd ähnlicher Relevanz für die aktuellen Probleme des Landes und vieler Menschen.
:confused:
Aber trotzdem ist Arbeitsmarkpolitik und Wirtschaftspolitik nicht alles was zählt, auch wenn sie sehr wichtig ist. Für die Zukunft Deutschlands ist es ebensowichtig das ausländische Partner auf die Verlässlichkeit Deutschlands in der Aussenpolitik zählen können, das junge Menschen in Deutschland eine fundierte Schulausbildung erhalten die sie nicht daran hinter in einem anderen Bundesland ihre berufliche Zukunft zu suchen oder mit Erfolg sich für einen Studiengang zu bewerben, und das auch Jugendliche und junge Erwachsene eine angemessene Einflussmöglichkeit in die Politik erhalten.
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Original geschrieben von Bigblue007
Die nachträgliche Analyse ergibt, dass ein guter Teil von den Punkten, auf die ich besonders Gewicht lege, dummerweise von der PDS vertreten wird, z.B.:
- Tempolimit
- gesetzl. Mindestlohn
- Bürgerversicherung
- Beendigung der Steinkohlesubventionierung
- Offenlegungspflicht von Nebeneinkommen für Abgeordnete
- Straffreie Abtreibung
- Abschaffung der Wehrpflicht
- Gleichstellung der Homoehe
- Haschisch legalisieren
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Bei mir ist es eher ein anderes Problem. Bei der Linkspartei und den Grünen wäre es so, das sie für ein Wahlrecht ab 16 plädieren, was ich für sehr gut halte und sehr gerne unterstützen würde, dummerweise plädieren diese Beiden Parteien auch für die Legalisierung von Haschisch, was ich überhaupt nicht befürworten kann. Tempolimit und Atomausstieg find ich auch nicht gut, Offenlegungspflicht für die Nebeneinkommen von Abgeordneten auch nicht so unbedingt.
Aber BTT: Ich hab mir jetzt in Ruhe ne Pizza gegönnt, und den Wahl-O-Mat nochmal ganz in Ruhe probiert. Diesmal hab ich mich beim Benzinpreis und Dosenpfand die mir eigentlich scheissegal sind neutral verhalten, und bei Sachen wie Kündigungsschutz, Studiengebühren und Bafögunabhängigkeit vom Einkommen der Eltern auch die Hühneraugen zugedrückt und mit neutral gestimmt.
vorher:

nachher:

Wenn sich die FDP jetzt in der Bildungspolitik und Jugendpolitik nicht der Willkür der Union unterwerfen würde, und zumindest sich um eine stärkere Zentralisierung statt Regionalisierung der Schul- und Hochschulpolitik bemühen würde, und für ein Wahlrecht ab 16 eintreten würde, dann würde ich es mir ernsthaft überlegen die FDP trotz Aufweichung des Kündigungsschutzes, Hochschulgebühren, ... wiederzuwählen und die Idee mit der Linkspartei am Liebsten vergessen.