Beiträge von Martyn

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Superplus ist auch notwendig, um die hohe Verdichtung von 11,x:1 zu schaffen. Füllst du Super ein, verlagert sich eben der Zündzeitpunkt auf "spät" und der Vorteil ist dahin.

    Die höhere Verdichtung hat der FSI weil die Innenkühlung durch die Direkteinspritzung grösser ist, und somit der Motor einfach mehr Verdichtung verkraftet. Ausserdem kann der FSI auch die AGR Rate anpassen.

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    Original geschrieben von Stefan
    Dann gehe mal von Deinem Gehalt aus, zahle Miete und Auto selbst und schwupps hast Du im Monat auch nicht mehr zur Verfügung.


    Auto oder die Alternative ÖPNV+Bahn muss der Arbeitslose wie der Angestellte bezahlen, wenn man jetzt von 1200€ sagen wir mal 500€ Warmmiete abzieht, bleiben immer noch 700€.


    Das ist mehr als das doppelte von 345€.


    Selbt wenn der Arbeitslose jetzt die von mir geforderten 480€ bekommen würde, wären 700€ noch mehr als das 1,458 fache.


    Ich würde dem Arbeislosen so 480€ im Monat schon gönnen.

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    der 1,6er fsi mit 115ps hat da noch nicht viel zu tun und hat die drosselklappe halb zu (verluste). und brauch auch fein superplus, weil ohne den der vorteil der hohen verdichtung eh wegfällt.

    Der 1.6FSI hat im A2 hat nur 81KW/110PS, Drosselverluste hat er nicht weil er imho garkeine Drosselklappen hat. Bei Teillast läuft er dann ohnehin im Schichtladebetrieb. Im A2 bin ich ihn noch nicht gefahren, aber so ist der Motor nicht schlecht. Super Plus war nur gefordert, weil am Anfang nur Super Plus flächendeckend schwefelfrei war, und Schwefel den NoX Adsorber killt. Betrieb mit Super ist heutzutage kein Problem.

    Ich finde es durchaus schön das du dich für ein sparsames Auto intressierst, und ich finde auch nicht das ein Auto immer mindestens 150PS haben muss, aber ein A2 1.2TDI ist imho ein reiner Stadtwagen, auch ein A2 sollte eine halbwegs ausgewogene Motorisierung haben, damit er dann auf der Autobahn nicht aus dem letzten Loch pfeiffen muss ... schau dir lieber mal den A2 1.6FSI an, für einen Benziner sparsam aber trotzdem für alle Strecken ausreichend diemsioniert.

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Meine Aussage mit dem "Nicht zurande kommen" bezog sich auf das von Martyn angesprochene "Existenzminimum". Ich bin nicht der Meinung das man mit 1.200€ am selbigen knabbert, offiziell gilt 2005 für Alleinstehende 7.356 Euro im Jahr als Existenzminimum. Mit 14.400 €/Jahr würde man also noch fast das doppelte drüber liegen.


    Mir ist durchaus klar, das man mit derartigen Gehältern keine großen Sprünge machen kann, gerade wenn es um größere Anschaffungen geht oder unerwartete Reparaturen anstehen, aber ich bin nicht der Meinung das man sich damit nicht auch mal nen Abend im Kino oder den Gang zu McD leisten kann.


    Bei den 1.200€ habe ich nicht gesagt das es das Existenzminimum ist, oder man damit nicht leben kann. Man kommt schon damit klar, ne halbwegs angemessene Wohnung in ner 30.000 - 70.000Ew Stadt, Disco, Kino und McD ist schon drin, aber wirklicher Luxus ist es nicht.


    Aber 1.000€ bis 1.600€ netto sind hier die Summen was junge Leute mit mittlerer Reife oder Fachabi und Berufsausbildung verdienen, bei jungen Studienabgängern sieht es auch nicht soviel besser aus.


    Ich denke mit dem Gehalt muss man jetzt nicht direkt jammern anfangen, aber dann Gehaltkürzungen hinnehmen oder und mehr arbeiten (ab und an innerbetrieblich bedingte Überstunden müssen natürlich immer drin sein) ist da wirklich nicht so schön.


    Hingegen finde ich 345€ für nen Arbeitslosen schon sehr deprimierend, so möchte ich nicht leben müssen. Deswegen denke ich schon das man ihnen wenigstens so 480€ zugestehen sollte, um halbwegs menschenwürdig leben zu können.

    Re: Re: Re: Re: Unternehmenskultur


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    Original geschrieben von Stefan
    Wenn Du in solchen Gehaltsphären denkst, gebe ich Dir allerdings Recht. Dafür würde ich mir sicher den Arsch nicht aufreissen.



    Stefan


    Imho hasst du ja Informatikkaufmann gelernt (insofern ich mich richtig erinnern kann). In meiner Firma hatten Informatikkaufleute mit mittlerer Reife oder Fachabi, 2,5 Jahre Ausbildung und 1-2 Jahr Berufserfahrung in 37h Vollzeit so phi mal Daumen 1200€ bei Lohnsteuerklasse I oder II auf dem Konto. Ich selbst lag in meinen letzten Monaten als Angestellter auch so etwa in der der Region, vielleicht marginal drüber.

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    Original geschrieben von T.Tomekk
    Naja so super is die Option ja nicht ... Soll ich jetzt die Verträge meiner Freunde übernehmen oder den meiner Freundin? EPlus hätte es lieber so machen sollen das man 5 Nummer so ne Art Best Friend einrichtet und gut ist. Aber EPlus lernt ja nie die machen immer neue Fehler ... Ich gebs langsam auf ...

    Das sehe ich auch so.

    Re: Re: Unternehmenskultur


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    Original geschrieben von Goodzilla
    Doch! Das ist immer noch viel besser als die Allgemeinheit zu belasten! Außerdem bringt es psychologische Vorteile...


    Alle ALG-Empfänger die mir bekannt sind wären froh wenn sie eine Arbeit hätten der Ertrag auch nur leicht über dem ALG liegt!


    Übrigens - erst neulich wieder gelesen: Die "tollen" 1-€-Jobs der Roten sorgen dafür, daß reguläre Firmen ihre Leute entlassen müssen und diese dann als 1-€-Jobber arbeiten müssen und von der Allgemeinheit getragen werden müssen.


    Auch Arbeitnehmer müssen wirtschaftlich handeln, genauso wie die Unternehmen.


    Naja, wenn ich als Person einer Erwerbstätigkeit nachgehe, dann tue ich das damit ich daraus einen finanziellen Vorteil habe, mir ne angemessene Wohnung leisten kann, ein Auto, mal meinen Kindern auch eine Ausbildung bezahlen kann, mal öfter essen gehen, ...


    Entweder arbeite ich als Arbeitnehmer nach dem Minimalprinzip, z.B. ich will jeden Monat netto 800€ auf dem Konto haben und will dafür möglichst wenig arbeiten, das könnten dann vielleicht so 33h die Woche in einem normalen Beruf sein.


    Oder als Arbeitnehmer bin ich bereit eine gewisse Zeit, sagen wir mal 38h die Woche zu arbeiten, und will dafür möglichst viel Gehalt sehen. Das können dann am Monatsende vielleicht 1100€ in einem normalen Beruf sein.


    Der Arbeitnehmer der Bereit ist für möglichst wenig Geld beliebig lange zu arbeiten ist, hat genauso wie der Arbeitnehmer, der für möglichst wenig Arbeit möchglichst viel Gehalt möchte, nicht begriffen war wirtschaftliches Handeln bedeutet. Der erste Kandiat ist ein hirnverbrannter Typ, der zweite ein Sozialschmarozzer. Aber von wirtschaftlichen handeln wissen beide nichts.


    Von den 1€ Jobs habe ich noch nie was gehalten, da stimme ich dir zu.


    Aber jeder Mensch der noch wirtschaftlich denken kann, wird nur eine Erwerbstätigkeit annehmen, wenn ihm daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht.


    Ein Unternehmer stellt ja auch nur mehr Arbeitnehmer ein, wenn ihm daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht.


    Sowohl die Arbeitnehmer als auch die Unternehmer sind Teil des Wirtschaftskreislaufes ... deswegen sollte man auch bei Beiden den gleichen Massstab anlegen.

    Unternehmenskultur


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    Original geschrieben von Stefan
    Ich feiere demnächst meine tausendste Überstunde. Na und? Mein Job macht mir Spass, bringt mir persönliche Zufriedenheit und den ein oder anderen finanziellen und materiellen Vorteil.

    Ist doch schön für dich wenn es dir Spass macht, und dur für materielle Vorteile auf Freizeit verzichtet kannst.


    Wenn ich ehrlich bin, sollte jeder Arbeitnehmer bereit sein wenn es die Auftragslage oder innerbetriebliche Belange erfordern, soweit es ihm möglich ist, Überstunden zu machen. Hab ich ja auch gemacht. Das man dann vielleicht mal eine 60h Woche ist eben so, das gehört zum Leben dazu.


    Aber ich wäre nicht bereit 46 solche 60h Wochen im Jahr zu schieben. Ich denke die 37h-40h je nach Arbeitsvertrag sind für einen Vollzeitjob als Regel okay.


    Ich hab auch noch ne Freundin mit der ich auch ne wirkliche Beziehung haben will und nicht nur zum poppen, ausserdem will ich dann doch ab und zu nach neuen Senderchen guggen, und ich mir euch hier bei TT hier beschäftigen.


    Wenn jemand meint das er nur 28h arbeiten will und mit dem verminderten Gehalt klar kommt, oder wenn jemand meint das er mehr Geld braucht dann dann mit Nebenjobs 55h die Woche arbeitet ist es seine Entscheidung.


    Aber das Einkommen das man mit einer halbwegs fundierten Ausbildung in einem normalen 37h-40h Vollzeitjob erhalten soll, sollte schon für ne angemessene Wohnung, und eine normale Teilnahmen am kulturellen Leben, sagen wir mal ab und zu Kino und McD, reichen.


    Eine Marktwirtschaft, bei der man 50h arbeiten muss um sich das Existenzminimum zu sicher wäre einfach nicht sozial.


    Wenn jetzt eine Person 50h arbeiten muss um das Existenzminum zu sichern, sich aber nichtmal Kino und McD leisten kann, dann kann diese Person doch sich gleich ne Knarre kaufen und mal so nen Managertypen abknallen. Dann hat sie für die nächsten 10 - ca. 19 Jahre auch ein Leben im Existenzminimum ohne Kino und McD, mit etwas Taschengeld, und im Knast müssen imho keine 50h die Woche gearbeitet werden.