Re: Re: Unternehmenskultur
Zitat
Original geschrieben von Goodzilla
Doch! Das ist immer noch viel besser als die Allgemeinheit zu belasten! Außerdem bringt es psychologische Vorteile...
Alle ALG-Empfänger die mir bekannt sind wären froh wenn sie eine Arbeit hätten der Ertrag auch nur leicht über dem ALG liegt!
Übrigens - erst neulich wieder gelesen: Die "tollen" 1-€-Jobs der Roten sorgen dafür, daß reguläre Firmen ihre Leute entlassen müssen und diese dann als 1-€-Jobber arbeiten müssen und von der Allgemeinheit getragen werden müssen.
Auch Arbeitnehmer müssen wirtschaftlich handeln, genauso wie die Unternehmen.
Naja, wenn ich als Person einer Erwerbstätigkeit nachgehe, dann tue ich das damit ich daraus einen finanziellen Vorteil habe, mir ne angemessene Wohnung leisten kann, ein Auto, mal meinen Kindern auch eine Ausbildung bezahlen kann, mal öfter essen gehen, ...
Entweder arbeite ich als Arbeitnehmer nach dem Minimalprinzip, z.B. ich will jeden Monat netto 800€ auf dem Konto haben und will dafür möglichst wenig arbeiten, das könnten dann vielleicht so 33h die Woche in einem normalen Beruf sein.
Oder als Arbeitnehmer bin ich bereit eine gewisse Zeit, sagen wir mal 38h die Woche zu arbeiten, und will dafür möglichst viel Gehalt sehen. Das können dann am Monatsende vielleicht 1100€ in einem normalen Beruf sein.
Der Arbeitnehmer der Bereit ist für möglichst wenig Geld beliebig lange zu arbeiten ist, hat genauso wie der Arbeitnehmer, der für möglichst wenig Arbeit möchglichst viel Gehalt möchte, nicht begriffen war wirtschaftliches Handeln bedeutet. Der erste Kandiat ist ein hirnverbrannter Typ, der zweite ein Sozialschmarozzer. Aber von wirtschaftlichen handeln wissen beide nichts.
Von den 1€ Jobs habe ich noch nie was gehalten, da stimme ich dir zu.
Aber jeder Mensch der noch wirtschaftlich denken kann, wird nur eine Erwerbstätigkeit annehmen, wenn ihm daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht.
Ein Unternehmer stellt ja auch nur mehr Arbeitnehmer ein, wenn ihm daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht.
Sowohl die Arbeitnehmer als auch die Unternehmer sind Teil des Wirtschaftskreislaufes ... deswegen sollte man auch bei Beiden den gleichen Massstab anlegen.