Beiträge von Martyn

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    Original geschrieben von saintsimon
    Vielleicht ist Toyota als Beispiel besser: erst nur Toyota, und später dann noch Lexus und Scion aus dem Nichts erschaffen (Acura bei Honda und Infiniti bei Nissan sind auch artifizielle Premium-Marken)

    Da hast du jetzt wieder Recht.


    Aber eigentlich war es ja da gerade umgekehrt ... Lexus und Infiniti haben ja eindeutig mehr Prestige als die ursprünglichen Marken selbst.


    Vermutlich hätte es mir auch besser gefallen, wenn jetzt E-Plus ne Nobelmarke mit Vertu's und Nokia 8800 Geräten offeriert hätte.


    Es gefällt mir einfach besser wenn eine Marke nach oben strebt statt nach unten.

    Re: Re: Es wird immer kälter in Deutschland



    Wenigstens grundsätzlich stimmen wir überein.


    Ich denke auch das Arbeitslose nicht soviel haben müssen wie Erwerbstätige, damit ein Anreitz besteht eine Erwerbsttätigkeit anzunehmen, auch wenn sie etwas schlechter bezahlt ist.


    Allerdings sollte das Arbeitslosegeld II trotzdem so hoch sein, das es auch mal einen gewissen Standart wie ab und an ins Kino oder mal zu McD ermöglicht und nicht nur das nackte Überleben sichert. Ich denke so 480€ in allen Bundesländern wären nicht zu hoch, das sich die Erwerbstätigen diskriminiert fühlen müssten. Weitere 480€ Zuverdienst sollten ohne Anrechnung möglich sein, damit auch eine Schrittweise Rückkehr ins Erwerbsleben gefördert wird.


    Wenn jemand dann ca. 800€ statt 480€ in der Tasche haben kann ist das eher ein Grund einen weiteren Weg in Kauf zunehmen, als wenn jemand dann 430€ statt 345€ maximal in der Tasche haben kann.


    Was deine Einstellung zur Arbeitszeit angeht, denke ich des es eine Selbstverständlichkeit ist mal Überstunden zu machen wenn es die Auftragslage fordert, aber eine Regelmässige Arbeitszeit von 50h wäre inhuman und ein Rückschritt in die Fünfziger. Ich denke jeder der eine annerkannte Ausbildung hat und einen 35h-40h Job hat, sollte am Ende nette schon 1000€ auf dem Konto haben. Ob das dann einem reicht muss jeder selber wissen, wenn jemand meint das er mindestens 1500€ im Monat auf dem Konto braucht, dann kann er ja seinen Nebenjob machen.

    rasputin: Es steht nicht im Kontrast, soll es auch nicht. Aber ich denke für Deutschland wäre eine Politik sinnvoll, bei der es sich für Studenten und Erwerbslose auch lohnt einen zusätzlichen Job anzunehmen, ohne das man dann genausoschlecht dasteht. Wenn man sich z.B. die Gesundheitsreform ansieht. Da hat mit im Schnitt vielleicht 100€ Mehrbelastung pro Person, aber weder der durchschnittliche Student noch der angehende Angestellte mit ca. 14.000€ Jahreseinkommen werden im gleichen Maße entlastet.


    nutellatoast: Hab 1998 und 2002 verwechselt, war 2002.

    Irgendwie vergessen die ganzen Wirtschaftler, das nicht nur die Unternehmen wirtschaftlich handeln müssen, sondern das auch Privatpersonen wirtschaftlich handeln müssen.


    Eine Privatperson will arbeiten, damit sie für sich und für die Familie und Bekannte einen gewissen Wohlstand erreichen kann. Und nicht nur, damit sie dem Staat nicht auf der Tasche liegt, aber sich gerade soviele Kartoffeln und Reis kaufen kann, damit sie nicht verhungert.


    Ein Unternehmer will ja auch möglichst viel Geld verdienen und nicht nur soviel das die Mitarbeiter bezahlt werden können und der Vorstand soviel geld bekommt, das er nicht verhungert.

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    Original geschrieben von SvenjaT
    Die Kuh, dir mir allmorgendlich die Milch liefert ist auch anonymisiert und wirft sich jedem Bauern an den Hals... Trotzdem schmeckt die Massenware Milch. :D


    Wozu ein markenname, wenn es, wie für massenmärkte normal, am Ende nur noch über den Preis geht?! Da ist doch der Masse eher früher als später egal, wer das Netz betreibt, ob die CallCenterBoys Hunger leiden oder der Unternehmenschef ein Eskimo ist... (Nichts gegen Eskimos, nur zur Verdeutlichung!)...


    Willkommen im realen Leben, in dem der Schein in der Tasche mehr zählt als der schöne Schein...

    Der Kfz. Markt ist im Prinzip auch ein Massenmarkt, und trotzdem zählt dort nicht nur das Preis/Leistungsverhältnis sondern auch Prestige und Marken. Oder Bekleidung ... da ist es genauso.


    Ramscher gibt es überall, aber E-Plus sollte sich nicht verrammschen.

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    Original geschrieben von Stefan
    Wo willst Du da die Grenze ziehen? Immerhin kann das ALG2 so aufgebessert werden. Dass ein ALG-Empfänger letztendlich mehr verdient als ein Arbeitnehmer, kann auch nicht ganz Sinn der Sache sein.



    Wenn sich ein Student/Auszubildender seine Ausbildung leisten kann, braucht er kein Bafög. Auch hier gilt: Wo willst Du sonst die Grenze ziehen? Soll es Studenten finanziell besser gehen als Arbeitnehmern??


    Wenn jetzt ein ein ALG II Empfänger nur 160€ behalten darf, führt das dazu das sich ein Nebenjob nicht mehr lohnt. Von den 160€ gehen vielleicht noch 60€ für Sprit oder öffentliche Verkehrsmittel drauf, dann noch 40€ für Essen das auswärts teurer ist als selber kochen, bleiben also noch 60€. Wenn man jetzt von 10h pro Woche Arbeitszeit ausgeht, macht das ungefähr einen Stundenlohn von 1,40€. Dafür trägt dir doch nicht mal n Schüler Zeitungen aus.


    Die Leute würden sicher arbeiten wollen, aber wenn sie arbeiten dann wollen sie auch besser leben wie von Sozialhilfe und nicht genauso wie von Sozialhilfe.


    Bei Studenten ist es genauso. Wenn ein Student arbeitet um sich sein Studium selbst zu finanzieren, steht er im Endeffekt genauso schlecht da und nicht besser als ein Student der auf Bafög angewiesen ist. Denn wer kann nebenbei schon soviel verdienen, das er sich zum einen sein Studium finanzieren kann aber dann noch soviel überbleibt das man einen finanziellen Vorteil gegenüber Studenten hat die zu faul sind was nebenbei zu machen.


    Ausserdem hateinen weiteren Nachteil. Der Student der sich die Einkünft diese niedrige Vermögensgrenze noch e aus Jobs anspart, und vielleicht sogar investieren möchte, verliert seinen Baföganspruch. Der Student der säuft und ins Bordell geht, hat weiterhin seinen Baföganspruch.