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Original geschrieben von nutellatoast
Martyn
Wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist er bereits seit einigen Jahren von der Schule runter und damit gilt das Argument mit jünger sein usw. nicht mehr, da ihm auch schon jetzt nichts anderes übrig bleibt, als an einer Abendschule oder einem Vollzeitkolleg sein Abi bzw. seine Fachhochschulreife nachzuholen. Da ist es eher schwieriger einer von den "Jungen" zu sein.
Zudem sollte in seinen Fall beachtet werden, dass das Nachholen des Abiturs mind. 2 Jahre in Anspruch nimmt. Dann ist er für das Berufsleben nur unwesentlich besser ausgebildet. Kommt dann noch die logische Konsequenz: ein Studium, hintendran, können leicht 6 oder 7 Jahre ins Land gehen ... naja, für mich ist das nix.
Gruß,
Martin
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Ich habe es so verstanden das seit dem Schulabschluss nur die Zeit während der Ausbildung und Zivildienst vergangen sind.
Ich hätte ihn eigentlich an eine Berufsoberschule (BOS) geschickt, da ist der typische Alter ungefähr 18 - 23.
Der Löwenanteil, vielleicht 60% hat an ner Real, Wirtschafts- oder Berufsschule bzw. durch die 11. Klasse am Gymnasium die mittlere Reifer erlangt, dann eine Berufsausbildung absolviert, danach höchstens 6 Monate für die Überbrückung seit Berufsabschluss in seinem Beruf tätig gewesen.
Circa 20% haben die gleiche Schulbildung, statt einer dualen Ausbildung aber eine Berufsfachschule besucht.
Circa 10% haben bereits die Fachhochschulreife an der FOS oder in der Berufsschule erlangt, und treten in die BOS13 ein um das komplette ABI zumachen, da es die FOS 13 damals noch nicht gab, oder sie ihre Fachhochschulreife an einer Berufsschule erworben haben.
Weitere 10% haben vielleicht 1-2 Jahre in ihrem Ausbildungsberuf gearbeitet.
Jemand über 25 ist die absolute Ausnahme.
Da ich jetzt gelesen habe das er bereits am Gymnasium war, würde ich falls er doch das ganze Abi haben möchte auch in Betracht ziehen, das Abi am Gymnasium zu erwerben, da es von der Fremdsprachenausbildung dann in dem Fall vielleicht günstiger ist.
Ansonsten würde ich aber auf jeden Fall ne zweite Fremdsprache nehmen, französich und russisch werden in der Regel angeboten, da es doch einfacher ist als die Kenntnisse über Ergänzungsprüfung nachzuweisen.
Was die VWA angeht, denke ich ist die hauptsächlich für Absolventen der FOS ohne Berufsausbildung intresannt, da man eben neben den Studium noch Berufserfahrung sammeln kann. Aber wenn jemand schon ne Ausbildung absolviert hat, ist die FH wohl die bessere Wahl, in 3 Jahren VWA von denen man fast die Hälfte im Ausbildungsbetrieb ist, kann man imho nie sowiel lernen wie in 8 FH Semestern.
Aber wenn jemand wirklich, wie ich es hier lesen kann, unbedingt noch weitere Beruferfahrung sammeln möchte, dann denke soll er es tun, den eine generelle Empfelung kann man in sowas nie geben, weil immer der einzelne damit glücklich werden soll.