Beiträge von Martyn

    Also wenn wirklicher Langstreckenkomfort bei günstigen Verbrauch gewünscht ist, würde ich den Golf V 2.0 SDI empfelen, der hat durch die Pumpe-Düse Einspritzung mehr Drehmoment als der 1.9 SDI, bei sehr geringen Verbrauch.


    Ausserdem sind im Golf schon mehr Extras inklusive oder billiger als bei den Kleinwagen. Ob es den 2.0 SDI im Skoda Oktavia auch gibt, bin ich überfragt.

    Re: Re: Autokauf: Sparsamere Autos als 3L Lupo ?


    Zitat

    Original geschrieben von Dubl23
    Ja, das ist schon beeindruckend. Insbesondere, wenn man bedenkt das der
    komplette Unterbau von VW ist. Der 1.4 Liter TDI ist auch ein sehr schnuckeliger
    Motor in der Hubraumklasse.


    Der Fabia ist zweifelsohne für diese Anforderungen ein gutes Auto. Aber der Motor hängt wohl vom Anforderungsprofil ab.


    Im Stadtverkehr ist der 1.4 TDI wohl wirklich die sparsamste Alternative, aber Überland und auf der Autobahn ist der 1.9 SDI sparsamer. Ausserdem läuft der 1.9 SDI als Vierzylinder wesentlich runder als der Dreizylinder TDI.

    Re: Autokauf: Sparsamere Autos als 3L Lupo ?


    Zitat

    Original geschrieben von designer
    Da ich täglich gut 150 km fahre suche ich ein extrem Sparsames Auto... wie den 3 Liter Lupo oder den Smart fortwo (3,4 Liter)


    Ich finde wenn du schon täglich so eine Strecke fahren must, denke ich sollte man sich schon ein gewisses Mindestmaß an Komfort gönnen, und das ist bei einem Kleinstwagen imho nicht drin. Vom Smart fortwo würde ich da sowiso abraten, damit kannst nicht mal Mitfahrer mitnehmen, und eine Fahrgemeinschaft wäre auch nicht möglich, wenn es mehr als einer ist.


    Ich würde da schon einen mittleren Kleinwagen wie Ibiza, Fabia, Polo, Punto, mit 1.4 TDI / 1.9 SDI / 1.9 TDI bzw. 1.3 JTD nehmen.


    3l werden damit nicht zu schaffen sein, aber das dürfte wohl das sparsamste sein, was halbwegs vernünftig ist.

    Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Für mich ist vor allem unklar, ob die anderen tatsächlich ein Problem damit haben / gehabt hätten, den Tag des Falls der Mauer und des eigentlichen Zusammengehens der beiden deutschen Staaten auf den Tag der Reichsprogromnacht (darum geht es ja wohl ;)) zu legen und zu feiern, oder ob nur wir ein Problem daraus machen.


    Das wäre wohl so, wie wenn man am Todestag eines guten Bekannten heiraten würde. Ich persönlich würde sowas nicht machen, weil die Stimmungen imho einfach nicht zusammenpassen.


    Zitat

    Original geschrieben von Sermen
    Das Ende des zweiten Weltkriegs ist sogar ein noch wichtigeres Ereignis des
    letzten Jahrhundert - und es wird mit recht nicht gleich ein Feiertag sondern
    lediglich ein Gedenktag daraus gemacht.


    In Frankreich z.B. wird sowohl das Ende des ersten als auch des zweiten Weltkriegs gefeiert. Das es in Deutschland kein Feiertag ist, sondern ein Gedenktag, hängt wohl hauptsächlich damit zusammen, das Deutschland kapitulieren musste. Und in den Spätvierzigern wäre der Tag der Kapitulation wohl nicht als Feiertag in Frage gekommen.

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    Original geschrieben von me too.
    Der Meinung bin ich auch ... vielleicht sollte man erstmal Deutschland im Allgemeinen auf einen Stand bringen (Nord- Süd- Gefälle) und dann erst die Feiertrage streichen, die gesamtdeutsch und bedeutend sind.


    Och, ihr seid doch nur neidisch. ;) Nein im Ernst, ich denke wenn es um den Bundeshaushalt geht, wäre eine Länderreglung nicht das Mittel zum Zweck. Aber ansonsten wäre eine Annäherung imho schon auch zu machen, vorrausgesetzt man baut nicht nur im Süden ab, sondern man trifft sich in der Mitte.


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    Original geschrieben von Trauma
    Also ich bin Heiligabend immer auf Arbeit (es sei denn ich hab Urlaub).Wo ist das ein Feiertag?

    Also ganz sicher bin ich jetzt auch nicht, in der Schule sind sowiso Ferien, und ansonsten hatten wir die letzen Jahre auch immer vom 22. oder 23. bis Neujahr Urlaub, abgesehen von dem einen Jahr als wir auf die Inventurzähler aufpassen mussten.


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    Original geschrieben von Carsten
    Das wäre wohl etwas zu mutig gewesen, denn der 9.11. als deutscher Nationalfeiertag wäre etwas ...äh... ungeschickt.
    Das Datum ist wohl deutlich negativ belegt.

    Dem kann nich nur zustimmen. An so einem Datum zu feiern wäre doch ziehmlich makaber, und ausserdem gäbs dann in einigen Städten vielleicht auch noch NPD und DVU Aufmärsche. :flop:

    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    Boah Du Sau! :mad:


    Komm' mit vor Die Tür und ich zeige Dir, wer gleich in Ostbayern liegt! :mad: :mad:

    Wenns schon unbedingt sein muß, schmeiss ihn besser woanders hin. ;)

    Generell denke ich, das Feiertage abschaffen, nur um der Wirtschaft ein paar Cent in den Rachen zu werfen auch nicht der richtige Weg ist, und auf Dauer auch nichts bringt.


    Aber den 3. Oktober als Tag der deutschen Einheit zu verschieben finde auch unmöglich, wenn es unbedingt ein Feiertag sein muß gäbe das da genügend andere Möglichkeiten, wie Stefan schon gesagt hat wäre imho Allerheiligen noch besser geeignet, oder ich denke auch das zwei Weihnachts- und Osterfeiertage genug wären, und man Heiligabend bzw. Karfreitag nicht als Feiertag bräuchte.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Weiterhin ist die Frage, von wem unsere Wirtschaft denn abhängt? Genau, von den Amis.


    Da muss ich dir zustimmen. Aber deswegen ist es auch falsch die aktuelle Belastung der Bürger durch hohe Spritpreise, und der Druck auf die produzierende Industrie durch die hohen Primärenergiepreise auf die Ökostuer zu schieben, und sie damit der Bundesregierung zu unterstellen.


    Der Ölpreis z.B. wurde zum grössten Teil durch die Einkaufspolitik der USA, den Irakkrieg, die politische Situation in Nigeria hochgetrieben (die man Bush anlasten sollte, und nicht Schröder und Fischer) sowie anderer Faktoren, wie das Wirtschaftswachstum in China.


    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Schotten sich die Amis ab, dann wird es hier ganz schnell dunkel, da bringt auch ein erhöhter Konsum nichts.


    Stimmt auch zum Teil, aber dagegen können wir auch nichts machen. Aber wenn du nur auf den Wirtschaftswachstum aus bist, könntest du auch dem Iran oder Nordkorea Rüstungsmaterial liefern, das würde Deutschland auch Geld bringen, und Arbeitsplätze bei der Rüstungsindustrie sichern. Trotzdem wäre es verwerflich.


    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ferner musst du mir bitte den Zusammenhang zwischen zweistelligem Wirtschaftswachtum (was übrigens bereits negativ ist) und einer sinkenden Eigentumsquote erklären? Es ist mir nicht bekannt, dass bei steigender Wohlfahrt die Leute weniger bauen und kaufen. Genau der umgedrehte Fall findet statt. Steigt die Wohlfahrt, steigt der Hausbau. Ferner gibt es eine starke Korrelation zwischen Wirtschaftsaufschwung und Jugendarmut. Schwächelt die Wirtschaft, schwächelt auch die Jugend (in der momentanen Phase leider sehr deutlich zu beobachten).


    Hier muss ich dir voll zustimmen ... solange die Politik nichts wesentliches ändert. Aber wenn Lohnnebenkosten in übertriebenen Maßen auf die Angestellten verlagert werden, die Sozialversicherung zusammengestrichen wird, die Jugendlichen ihre Bildung selber finanzieren müssen, dann wäre ein Szenario das ich beschrieben habe durchaus möglich.


    Zitat

    Original geschrieben von Lord Ex
    Ja, im Punto Schröder gebe ich dir recht. Ich als Bayer kann mich über Stoiber allerdings nicht beschweren (siehe Arbeitslosenzahlen, etc.).

    Mir gehts genau anders rum, alles was die rot-grüne Regierung geplant hat finde ich auch nicht gut, insbesondere Harz IV, aber ansonsten mit ich mit Schröder wesentlich zufriedener als mit Stoiber ... und Stoiber als Kanzler wäre imho das schlimmst was uns passieren könnte. Der einzige Vorteil wäre wohl, das wir ihn als Ministerpräsidenten los wären, aber ein Günther Beckstein wäre wohl auch nicht besser. :(

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Und dass Bush keinen Wirtschaftsaufschwung herbeigeführt hat, kann man so auch nicht sagen. Nach 911 hat er das schon ganz gut hingekriegt. Und welchem dt Politiker der letzten 30 jahre würdest du einem Wirtschaftsaufschwung zuschreiben?

    Naja, es gibt auch deutsche Politiker die meiner meinung nach viel mehr vollbracht haben. Denken wir mal an Konrad Adenauer (okay, ist jetzt zwar länger als 30 Jahre her), ausserdem können wir in Deutschland auch auf den Aufbau Ost stolz sein, auch wenn es leider immer noch Unterschiede gibt, ist es eine Menge Leistung, welche wir auch der Regierung Kohl zu verdanken haben. Ebenso denke ich das die aktuelle rot-grüne Regierung eine Menge richtiger Entscheidungen getroffen hat.


    Man muss auch immer die Ausgangslage im Auge behalten, man kann nicht Leute mit Unterschiedlichen Ausgangssituationen in ihrer Endlage vergleichen, sondern man kann höchstens das Vorgehen vergleichen. So denke ich auch das Herr Harald Ringstorff gute Politik in Mecklenburg-Vorpommern gemacht hat.


    Ansonsten: Zweifelsohne ist Wirtschaftswachstum auch in einer sozialen Marktwirtschaft die Grundlage des Wohlstands aller, und wichtig für uns alle. Aber Wirtschaftswachstum ist allein ist auch nicht alles, man muss auch darauf achten das die Welt noch sozial gerecht ist.


    Wenn wir ein zweistelliges Wirtschaftswachstum hätten, dafür die Eigentumsquote der Bevölkerung extrem sinken würde, und z.B. die Jugendarmut ebenfalls zweistellig zunehmen würde, dann wäre das nicht mehr schön, und würde uns genauso ruinieren wie ein schlechtes Wirtschaftswachstum.