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Original geschrieben von autares
Weiterhin ist die Frage, von wem unsere Wirtschaft denn abhängt? Genau, von den Amis.
Da muss ich dir zustimmen. Aber deswegen ist es auch falsch die aktuelle Belastung der Bürger durch hohe Spritpreise, und der Druck auf die produzierende Industrie durch die hohen Primärenergiepreise auf die Ökostuer zu schieben, und sie damit der Bundesregierung zu unterstellen.
Der Ölpreis z.B. wurde zum grössten Teil durch die Einkaufspolitik der USA, den Irakkrieg, die politische Situation in Nigeria hochgetrieben (die man Bush anlasten sollte, und nicht Schröder und Fischer) sowie anderer Faktoren, wie das Wirtschaftswachstum in China.
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Original geschrieben von autares
Schotten sich die Amis ab, dann wird es hier ganz schnell dunkel, da bringt auch ein erhöhter Konsum nichts.
Stimmt auch zum Teil, aber dagegen können wir auch nichts machen. Aber wenn du nur auf den Wirtschaftswachstum aus bist, könntest du auch dem Iran oder Nordkorea Rüstungsmaterial liefern, das würde Deutschland auch Geld bringen, und Arbeitsplätze bei der Rüstungsindustrie sichern. Trotzdem wäre es verwerflich.
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Original geschrieben von autares
Ferner musst du mir bitte den Zusammenhang zwischen zweistelligem Wirtschaftswachtum (was übrigens bereits negativ ist) und einer sinkenden Eigentumsquote erklären? Es ist mir nicht bekannt, dass bei steigender Wohlfahrt die Leute weniger bauen und kaufen. Genau der umgedrehte Fall findet statt. Steigt die Wohlfahrt, steigt der Hausbau. Ferner gibt es eine starke Korrelation zwischen Wirtschaftsaufschwung und Jugendarmut. Schwächelt die Wirtschaft, schwächelt auch die Jugend (in der momentanen Phase leider sehr deutlich zu beobachten).
Hier muss ich dir voll zustimmen ... solange die Politik nichts wesentliches ändert. Aber wenn Lohnnebenkosten in übertriebenen Maßen auf die Angestellten verlagert werden, die Sozialversicherung zusammengestrichen wird, die Jugendlichen ihre Bildung selber finanzieren müssen, dann wäre ein Szenario das ich beschrieben habe durchaus möglich.
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Original geschrieben von Lord Ex
Ja, im Punto Schröder gebe ich dir recht. Ich als Bayer kann mich über Stoiber allerdings nicht beschweren (siehe Arbeitslosenzahlen, etc.).
Mir gehts genau anders rum, alles was die rot-grüne Regierung geplant hat finde ich auch nicht gut, insbesondere Harz IV, aber ansonsten mit ich mit Schröder wesentlich zufriedener als mit Stoiber ... und Stoiber als Kanzler wäre imho das schlimmst was uns passieren könnte. Der einzige Vorteil wäre wohl, das wir ihn als Ministerpräsidenten los wären, aber ein Günther Beckstein wäre wohl auch nicht besser. 