Großvolumige Turbolader haben aber den Riesennachteil, das sie bei mäßigen Beschleunigen kaum ansprechen, sondern nur wenn extrem beschleunigt wird. Bei Dieseln kann man beide Vorteile vereinigen, indem man sequentielle Turbolader verwendet, wie Opel und BMW dies neuerdings machen wollen. Für Benziner gibt es aber imho diese Technologie noch nicht, da könnte man höchstens dazu raten, einen V Motor und keinen R Motor zu verwenden, und dann zwei oder vier kleine Turbolader.
Ansonsten bin ich sowiso kein Freund von geladenen Benzinern, denn der Spritverbrauch ist da nicht gerade klein. Wenn schon Benziner, dann ordentlich Zylinder mit Hubraum, aber dafür dann als Sauger. Und wenn geladen, dann eher Kompressor oder G-Lader.
Zu der Mehrleistung von Sportluftfiltern möchte ich noch sagen, das vielleicht eine Mehrleistung schon zu erreichen ist, aber das meistens nur Augenwischerei ist. Die Mehrleistung liegt dann vielleicht ab 5000 u/min an und bringt also nur was für leute aus dem Quitschreifen-Genre. Für wirtschaftliche Fahrer, und damit im Drehzahlbreich von so 1800 u/min bis 2800 u/min bringen Sportluftfilter wirklich nichts.
Bei Ottomotoren mit Saugrohreinspritzung ist es ein generelles Problem, das Tunning nur in den höheren Drehzahlen wirkt. Bei direkteinspritzenden Motoren sieht es da besser aus.