Wo du gerade die Konzentration ansprichst.
Wenn man ein Tempolimit von 130 km/h hätte und sich dran halten würde, dann wäre auch nachts imho bestenfalls eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 105 km/h zu erziehlen. Für Eine Autobahnstrecke von sagen wir mal 150km würde man jetzt dafür 1:26h brauchen.
Ohne Tempolimt, sagen wir mal ist man z.B. bereit maximal 190 km/h zu fahren. In diesem Fall würde ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 155 km/h ansetzen. Dann würde man für die gleiche Strecke nur 0:58h brauchen.
Was ist jetzt einfacher? Sich 1:26h oder 0:58h zu konzentrieren?
Ausserdem denke ich das die Unfallhäufigkeit nur bei dichtem Verkehr mit der Geschwindigekeit zu- und abnimmt. ... Bei geringem Verkehrt nimmt die Unfallhäufigkeit eher mit der Fahrzeit zu- und ab.
Es stimmt schon das man nachts besonders die Geschwindigkeit schlechter einsätzen kann. Aber das ist vorallen eine Gafahr auf Landstrassen, das man sich verschätzt und wegen überhöhter Geschwindigkeit aus der Kurve fliegt oder Fußgänger überfährt. Auf der Autobahn sowas zu schaffen ist eher schwierig.
Das man sich ältere Leute vielleicht nachts schlechter konzentrieren kann stimmt schon, aber dafür sind Nachfahrten wesentlich entspannender. In aller Regel ist man nachts mit dem PKW privat unterwegs ... also schon mal kein Termindruck. Ausserdem hat gibt es nachts auf den Landstrassen keine Traktoren mit landwirtschaftlichen Maschienen und weniger Lastwägen, also weniger Überholvorgänge und deswegen auch weniger Risiko.
Ich selber bin auch schon oft mehr als 180 km/h gefahren ... und ich möchte amerken das ich bestimmt 75% davon nicht Überholmanöver waren, sondern das ich die 180 km/h zu 75% auf der rechten Spur gefahren bin weil niemand vor mir war.