Beiträge von Martyn

    1. Ob etwas günstiger ist, ist ein betriebswirtschaftlicher Grund der für oder gegen den Einsatz einer Technologie entscheidet aber kein technischer Grund. Wenn der Provider für HSCSD einen Aufschalg von 1€/min erheben würde dann sähe es schon anders aus. Aber BTT: HSCSD wurde als 2G Datenübertragung eingestuft, weil es mit der gleichen Modulation wie normale Datenübertragung arbeitet. GPRS wurde als 2,5 G eingestuft, EDGE wurde als 3G eingestuft, egal ob es als ECSD verbindungsorientiert oder als EGPRS packetorientiert ist. Das HSCSC nur 2G ist heist nicht das es schlechter ist, aber es ist eben kein 2,5G. Auch ich benutze HSCSD wenn ich mehr Daten übertragen will.


    2. EFR ist zwar schon ein Teil der Miete, aber es kommt eben auch mehr drauf an, z.B. ob Echo Canceller vorhanden sind, Adaptive Gain Control unterstützt wird, und die Qualität der Technik (Rauschmaß, Klirrfaktor, ...).


    3. Es gibt schon Situationen wo GSM-1800 Emfang besser ist, z.B. in Zügen oder in Autos, besonders bei metallbeschichteten Fenstern. Und auch in Flugzeugen, bis zu einer gewissen Flughöhe. Zu deinen Fall kann man konkret nichts sagen, wenn man die Lage vor Ort nicht kennt.


    4. Wenn die Reichweite geringer ist schon. Aber bei gleicher Reichweite ist auch die Kapazität gleich. Aber es gibt auch GSM900 Microzellen mit 50m Reichweite und GSM1800 Großzellen mit mehr als 30km Reichweite.

    T-Mobile und O2 unterstützen ja beim Roaming im Ausland seamless Handover in die Partnernetze und O2 beim national Roaming gebietsweise seamless Handover zu T-Mobile. Kann natürlich sein, das es E-Plus und Vodafone auch schon ermöglichen, aber davon weis ich noch nichts.


    Im Grunde ist es eigentlich nicht viel anders als ein Handover zwischen zwei verschiedenen LACs die zu verschiedenen MSCs gehören, aber ich hab gerade nachgedacht, ob für das Handover die Timeslots in beiden Netzen synchron laufen müssen (dass wäre vielleicht bei O2 problematisch, weil sei dann mit T-Mobile synchron sein müssten und mit ihren Partnernetzen auch synchron sein müssten) oder legt dann das Handy einfach eine Pause von einem halben Timeslot ein damit es wieder synchron ist?

    1. HSCSD ist noch nicht packetortiertiert und deswegen noch eine 2G Technologie, somit hat er recht das es mehr oder weniger veraltet ist. Aber trotzdem ist es eine intresannte Technologie.


    2. Sprachqulität: Vielleicht hat er recht. Imho nehmen sich mobilkom, one und tele.ring bei der Sprachqualität nicht viel, an E-Plus kommen sie nicht ganz ran, aber viel schlechter sind sie nicht. Nur T-Mobile ist mehr als miserabel. Aber natürlich ist die Sprachqualität von der Technik und der Konfiguration abhängig.


    3. Reichweite: Was er mit dem Repeater meinst wird mir nicht klar, Repeater gibt es sowohl für GSM900 als auch GSM1800. Nach meinen Erfahrungen ist die Reichweite von GSM1800 bei gleicher Leistung nicht so viel geringer als für GSM 900. GSM900 geht etwas leichter durch Beton, dafür kommt GSM 1800 besser durch kleinere Öffnungen und durch Metall. Für GSM900 erlaubt die Spezifikaton eine höhere ERP für den Sender, aber das wird eh nicht mehr genutzt, weil Umbrellazellen aus Kapazitätsgründen heute eher unerwünscht sind, ausser an bestimmten Standorten.


    4. Bei gleicher Reichweite ist die Kapazität von GSM900 und GSM1800 genau identisch, überall stehen pro TRX acht Timeslots zur Verfügung.


    5. Die Sprachqualität ist nur davon abhängig wie gut die Technik mit den Codecs klarkommt, und was die Technik alles kann (z.B. Echo-Cancelerr, Adaptive Gain Control, ...). Aber das ist auch bei GSM900 möglich, da hat er recht.


    6. nutzt mobilkom sowohl GSM900 als auch GSM 1800.

    Zitat

    Original geschrieben von mpbrei
    [EDIT]
    telnet hat doch port 23, oder? da ist nichts zu machen ... der ist dicht ;)
    ich habe insgesamt 'nur' 3 ports am router offen ... für meinen FTP server (den ich einrichten wollte) und die zwei für meine emails
    [/EDIT]


    Wenn du irgendwo anderer DNS benutzen willst, musst du auch Port 53 freigeben.

    Ich habe gehört das die Telekom nur soviele DSL Anschlüsse vergibt, wie in der zuständigen Vermitllungsstele Ports vorhanden sind. Müssen die Ports fest einem Anschluss zugeordnet werden, oder macht das die Telekom nur, damit jeder zu jederzeit online gehen kann?


    Ich denke das nur in etwa 25% allways on sind, dann 25% ständig tagsüber und die anderen 50% <4 Studen irgendwann am Tag.


    So gesehen könnte man doch eigentlich ungefähr doppelt soviele DSL Anschlüsse wie vorhandene Ports schalten, uns sie dynamisch vergeben.