Beiträge von Martyn

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    Nochmal: wie kommst Du denn auf das schmale Brett, dass man bei Riester ja quasi davon ausgehen muss, dass der Staat es einem später wieder wegnimmt? Wo steht das geschrieben, dass es so kommen wird? Und wo steht, dass Du es "gesichert" hast, wenn Du irgendwann den Vertrag gekündigt hast und Dir hast auszahlen lassen? Dann fließen Zulagen zurück an den Staat und der Staat wird Dich dann vor der Auszahlung von Sozialleistung oder Rente fragen, was Du denn mit dem Geld gemacht hast, was Du da jahrelang angespart hast...die sind ja nun auch nicht blöde. Ja, private Zusatzeinkommen werden wohl auf die Grundversorgung angerechnet werden. Aber ich finde es faszinierend, wieviele Leute heute schon wissen, dass sie im Alter von der Grundversorgung leben werden... und wie hoch die ist...etc. pp.

    Man möchte eben kein unnötiges Risikio eingehen. Und in solchen Zeiten gewinnt eben das gute, alte Kopfkissen wieder an Attraktivität.


    Naja, muss ja nicht gleich Kopfkissen sein, mann kann ja auch ein Tagesgeldkonto nehmen das sich relativ schnell beseite schaffen lässt.


    Aber mal ein kleiner Vergleich zu deinem "wie kommst Du denn auf das schmale Brett, dass man bei Riester ja quasi davon ausgehen muss, dass der Staat es einem später wieder wegnimmt?": Wenn du über Nacht 1.000€ aussen auf die Fensterbank legst ist das Geld am nächsten Tag auch nicht zwangsläufig weg, sondern wenn du in ner seriösen Wohngend wohnst ist es sogar wahrscheinlich das es am nächsten Tag noch da wäre. Aber man macht es trotzdem nicht.


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    Original geschrieben von Erik Meijer
    Den Studenten, der er schafft, in seinem Studium 10.000 Euro beiseite zu legen, möchte ich übrigens gerne mal kennen lernen. Staatliche Unterstützung hat der jedenfalls nicht nötig...


    Ich habe nicht geschrieben während des Studiums sondern vor dem Studium.


    Wenn man davon ausgeht das nach der Schule so 3.000€ vorhanden sind, während 3 Jahre Ausbildung nochmal 2.000€ hinzu kommen (ca. 50€ pro Monat), und während 2 Jahre als Angestellter nochmal 5.000€ (ca. 200€ pro Monat) dann sind 10.000€ schon ne realistische Zahl.

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    Original geschrieben von pithein
    Ist eigentlich etwas über die Kostenkontrolle, insbesondere bei "kleinen" Datentarifen bekannt oder muss man weiterhin im Dunkeln stochern?

    Ob man die Ausschöpfung des Packs angesagt bekommt weis ich nicht, aber spätestens wenn nach Ausschöpfung des Packs Geld vom Guthabenkonto abgezogen wird merkt man es.


    Bei o2 Vertragskunden ist ja nichtmal das der Fall.

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    Original geschrieben von flo1982m
    Mann o Mann - die Tarife sind ja wirklich genial!!! Da sieht man mal wieder, dass in Deutschland schon noch einiges möglich ist, trotz der Fortschritte seit 2005..

    Die Tarife sind schon gut, allerdings ist das one Netz auch nicht sonderlich innovativ.


    Da würde ich eindeutig 3 bevorzugen. Die sind auch günstig, haben aber n innovatives Netz.

    Da du dein iPhone ja nicht mit einem T-Mobile Vertrag geholt hast, sondern dein T-Mobile Vertrag ohne Handy oder mit einem anderen Handy abgeschlossen worden ist, würde bei dich für web 'n' walk M/L weiterhin die 6 Monate Mindestlaufzeit gelten.


    web 'n' walk M/L sind Optionen die auf eine Sprachtarif gebucht werden können. Wäre dann alles auf einer SIM. web 'n' walk M lässt sich auch mit MultiSIM (im Oktober auch für Bestandskunden kostenlos) kombinieren, web 'n' walk L aber nicht.

    Nunja, übertreiben darf an auch nicht. Umsatzsteuer gibts in allen Ländern, und unsere 19% liegen immer noch in einem akzeptablen Rahmen. Und Kapitalerträge sind auch Einkommen, das natürlich wie jedes Einkommen versteuert werden muss. Das ist nur fair.


    Dar Problem ist nur die soziale Ungerechtigkeit die vorallem die Mittelschicht zu spüren bekommt.


    "Gut Leben" lässt sich ein Deutschland nur wenn man entweder total zur Unterschicht gehört, also keinerlei Vermögen hat, das sich der Staat krallen könnte, aber viele Kinder, für die man Kindergeld und Erziehungsgeld beziehen kann. Oder wenn man gleich zur Oberschicht gehört und sich Betreuung und Ausbildung der Kinder sowie eigene Arbeitsunfähigkeit, Pflege im Alter komplett selber leisten kann ohne das man auf Unterstützung durch den Staat angewiesen ist.


    Aber als sparsamer Mittelschichtsbürger wird man einfach abgeschröpft. Das fängt schon im Studium mit Bafög an, wenn man sich z.B. während der Ausbildung und 1/2 Jahre Arbeit z.B. 10.000€ bis 15.000€ auf die Hohe Kante gelegt hat.


    Und da soll man nicht das Vertrauen verlieren.

    Der grösste Teil der Riesterangebote ist bei vorzeitiger Kündigung aber nicht wirklich attraktiv. Ausserdem ist man dan gehemmt den Vertrag zu kündigen, und bis man es tut, ist es oft zu spät.


    Dann lieber auf die Riesterförderung verzichten, und dafür flexibel und vor dem Staat sicher sein.

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    Ob eine Altersvorsorge dann später mal ausreicht, das wird niemand wissen. Das weiß auch ich nicht, was mich selber betrifft. Aber soll ich deswegen nichts machen?

    Altersvorsorge ja, aber eine die vor dem Zugriff des Staates relativ sicher ist, also z.B. problemlos kündbar um sie rechtzeitig unters Kopfkissen schaffen zu können oder im sicheren Ausland.

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    Hinter die Logik werde ich nie steigen. Sie begegnet mir bei vielen Kunden..."ich weiß, dass alles teurer wird. ich weiß, dass ich vom Staat weniger zu erwarten habe. Aber vorsorgen? Wozu denn?"


    So ist die Situation aber leider, was Gering- und Durchschnittsverdiener betrifft.


    Eine Altersvorsorge, die von ihnen finanzierbar ist, würde im Erstfall eh nicht ausreichen. So würde dann lediglich der Staat entlastet, der dann Sozialleistungen sparen kann, aber man hat im Ernsfall dann keinen einzigen Cent mehr zur Verfügung als wenn man garnicht vorgesorgt hätte.


    Und eine Altersvorsorge, die wirklich das Alter absichert, können sich Gering- und Durchschnittsverdiener nicht leisten.