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Original geschrieben von Erik Meijer
Das ist mit Verlaub Bullshit. Das Bankgeheimnis gibt es nach wie vor. Ja, eingeschränkt ggü. Behörden, abes ist ist existent. Aber es gibt z.B. eine Datei, in der Freibeträge gemeldet sind. Daraus schließen Ämter ganz gerne mal, dass es Guthaben gibt oder gab. Und lassen sich gerne mal Erträgnisaufstellungen vergangener Jahre zeigen, wenn sie dann feststellen, dass da grösser Guthaben waren, die jetzt nicht mehr da sind, wird dann auch mal gerne gefragt, was damit geschehen ist...bei mir kommt sowas 1-2 Mal im Monat im Beruf vor und daher würde ich das mal als durchaus gesicherte Erkenntnis bezeichnen. Darf man fragen, worauf Deine Einschätzung beruht, dass es relativ sicher ist?
Freistellungsantrag ist man ja nicht verpflichtet abzugeben.
Aber das Bankgeheimniss ist seit dem Gesetz zur Förderung der Steuererhlichkeit nicht mehr das Papier wert auf dem es gedruckt ist.
Die Chance das Bankkonten entdeckt werden ist natürlich besonders hoch wenn man dort einen Freistellungsauftrag stellt, oder aber dort auch das Konto für die Überweisung von Einkommensteuerrückerstattung, Erziehungsgeld, Sozialleistungen, ... hat.
Ein Konto bei einer anderen Bank, bei dem nie ein Freistellungsauftrag gestellt wurde, sollte in den allermeisten Fällen unentdeckt bleiben. Und als Alternative bleiben auch noch Länder mit festem Bankgeheimniss. Dort gibts dann zwar eine höhere Quellensteuer, aber sicher ist sicher.
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Original geschrieben von Erik Meijer
Das ist dann aber eine Frage der Prioritätensetzung. Du sprichst aber immer wieder davon, dass sich das niemand leisten KANN.
Welchen Sinn macht es schon jeden Cent in die Altersvorsorge zu setzen und bis zum Ruhestand ein Einkommen auf ALGII Niveau zu führen, nur um dann mal im Alter eine selbstfinanzierte Altersvorsorge haben, die dann aber auch kaum über der gesetzlichen Grundsicherung liegt? Sowas wäre doch bescheuert.
Altersvorsorge sollte man machen wenn einem die monatlichen Raten nicht weh tun, und man inflationsbereinige dann im Alter was rausbekommt das deutlich über der gesetzlichen Grundsicherung liegt.
Und im obigen Beispiel ging es mir um die Altersgruppe 18-23, da spart man schon auch, aber eher für kurz und mittelfristige Ziele, z.B. Ausstattung der eigenen Wohnung, Auto, Urlaub, eigene Weiterbildung, Hobby und später mal für eigene Kinder, ...