Mir ist kein einziger Fall bekannt in dem überhaupt irgendein Provider aufgrund von Rauschen am Telefon oder Abrisse der DSL-Verbindung jemandem ein Sonderkündigungsrecht eingräumt hätte.
Um es mal so zu sagen: Da würde ja jeder kommen, der keinen Bock mehr auf eine lange Vertragslaufzeit hat. Dass es bei Telefonie über DSL mal mehr oder weniger rauscht ist nichts ungewöhnliches und es gibt wohl kein zugesichertes Merkmal der "Rauschfreiheit" in den Verträgen mit den Kunden. Auch ist die Aussage "es rauscht" rein subjektiv und würde jeder anders bewerten.
Alle Provider haben auch in ihren Vertragsbedinungen drinstehen, dass sie keinen 100%-igen Dienst garantieren und wenn jemand sagt er habe "viele" Verbindungsabbrüche ist das nicht nur relativ, sondern müsste der Kunde auch schon irgendwie belegen können. Aber wenn du innerhalb von 10 Jahren nichtmal eine 2-stellige Anzahl von Verbindungsabbrüchen hattest, wirst du das wohl nicht als Schwerwiegende Störung bezeichen können.