Dommermuth war schon immer Experte darin Verträge wörtlich zu erfüllen und nicht das was gemeint war. Unklarheiten werden ausgenutzt um zu verdienen.
Die Bundesregierung war naiv und dachte (ohne es vorzuschreiben) das 1&1 dort eigenes Netz baut.
Meinst du wirklich, dass die das dachten? Dann fände ich die Auflage, dass die anderen (allein) entscheiden wo gebaut werdenn soll, aber doof. Dann hätte man ihnen ein Mitspracherecht einräumen müssen.
Und wenn die anderen, die anscheinend bisher nicht mal nutzen, müssen das ja Mobilfunkmäßige 1A Lagen sein..
Man kann dem damaligen Verkehrsminister Scheuer nur vorwerfen, dass er so naiv war zu glauben, Funklöcher sind hauptsächlich in Gebieten, wo es viele Dächer für einen Sender zur Auswahl gibt.. So gut ist der Ausbau mittlerweile schon, dass das eher die Ausnahme sein sollte.
Da könnte man sagen, hat 1&1 das vermutlich unklar gelassen, bzw. nicht widersprochen. Auch denen muss damals eigentlich bereits klar gewesen sein, dass das mit den Dächern nicht klappen wird. Aber sie waren lieber still in dem Punkt und haben lieber die optimistische Nebelkerze 400 Standorte, wenn... geworfen.
Und noch ein Gedanke.. Vielleicht war es im Ministerium / Scheuer auch klar, dass das nicht klappen wird, aber die 400 hören sich so schön an und was dann nachher rauskommt ist dann nicht mehr so wichtig.. Ist ja erst viel später..