Beiträge von Anja Terchova


    Telefónica hat gegenwärtig noch bis 2020 Lizenzen für 35MHz auf 2100MHz, von 2020 bis 2025 20MHz und erst danach nur noch 10MHz lizenzierte Bandbreite. Telefónica baut in Großstädten 10MHz LTE2100 aus und betreibt auf dem restlichen Band UMTS. Ich sehe keinen ökonomischen Grund, diesen UMTS-Restbereich, gegenwärtig noch 25MHz, dann fünf Jahre lang 10MHz vorzeitig abzuschalten. Eine Aufrüstung von mehr als 10MHz zu LTE rechnet sich nicht so gut wie eine L26-Aktivierung und ein vorzeitiges UMTS-Abschalten vor 2026 spart lediglich Strom. Ich tippe wir haben in Deutschland bei TEF bis Sommer 2025 noch UMTS-Versorgung. Dann wird Drillisch an die Masten randürfen, damit sie am 1.1.2026 mit LTE2100 auf Knopfdruck starten können.

    Was ab 2026 ist laesst sich jetzt noch nicht erahnen. Entweder muessen o2 und Drillisch die Frequenzen gemeinsam nutzen, oder es bricht mindestens Einem von Beiden das Genick.


    Falls Drillisch eigenstaendig bleibt und sich halten kann, dann wuerde naemlich Drillisch ganz bestimmt mindestens 5 MHz im 800er ersteigern, und Telekom und Vodafone geben da bestimmt nichts ab, also muesste auch da dann wieder o2 Federn lassen.

    Bis jetzt sind Schnelllader schon noch ziehmlich rar.


    Wie die Zukunft sich entwickelt muss man abwarten. Zwar werden die Schnelllader mehr werden, aber wenn es mehr Elektroautos gibt, dann kann es zu den Stosszeiten schnell mal kleine Schlangen mit 3, 4 Autos geben, und auch wenn dann jedes Auto nur 30-60 Minuten laden will, kommen dann schnell mal 2 Stunden Zwangspause zusammen.

    Also ich sprech ja von dem technologisch Möglichen. Sprich mehr als 200km Reichweite pro Akkuladung. Da gibt es in NRW und sicherlich auch in anderen Bundeslängern große Flächen wo Leute wohnen, die ihren Mobilitätsbedarf mit einem Elektroauto decken könnten, ihn jedoch nicht sinnvoll mit dem ÖPNV decken können. Beispielsweise das gesamte Bergische Land abseits der Innenstädte. Hier gibt es schlechte bis keine ÖPNV Anbindung, gute Straßenanbingung und da die Städte "nah" beieinander liegen vergleichsweise kurze Distanzen.

    Sagen wir so: Dort wuerde ein Elektroauto den grössten Teil des Mobiltitaetsbedarfs decken, weil nach Dortmund / Düsseldorf / Köeln / Bonn würde man es damit noch schaffen.


    Aber ein paarmal im Jahr wuerde man auch dort mit einem Elektroauto in die "Bredullie" kommen. Mal folgendes Szenario:


    Morgens von Meinerzhagen nach Hagen zum Arbeiten und wieder zurueck, am Feierabend nach Köln und am spaeten Abend wieder sind schon 260km Tagesfahrleistung. Wechselstrom- oder Drehstromnachladung bringen nichts, und CCS-Schnelladeplaetze sind rar.


    Und machmal will man eben doch weiter als nur bis Koeln. Bahn funktioniert abends auch nicht mehr gut, und nach Feierabend einen Mietwagen auftreiben wird abseits der Grossstaedte auch nicht einfach.


    Zudem ist Elektromobilitaet auch nicht billig: Elektroautos sind teurer als Benziner und Diesel, Strom aus CCS-Schnelladern ist meist teurer als der edelste vPower oder ultimate Benzin.


    Und Wechsel- und Drehstromladung dauert eben ewig. Am gleichen Abend nachladen kann man da vergessen.


    UMTS hat aber keine Zukunft mehr...

    Mir reichts, und es ist bei Sprachtelefonie und beim Roaming noch immer LTE ueberlegen.


    Ausserdem koennte man den UHS sicher einfach noch 10 MHz LTE2100 zuschalten. Die Stationen wurden ja erst 2017 umgebaut, und was UMTS betrifft laufen dort nur die beiden Traeger 10786 und 10762. Die RRUs koennen aber mit mindestens 20 MHz umgehen.


    Waere vielleicht fuer die VoLTE Stabilitaet ganz gut.

    Finde es aber trotzdem Echt stark was o2 Germany die letzten 14 Jahre in Brandenburg gemacht hat! Und Ja es ist nicht Alles Gut dort überall war letztes Jahr im Spreewald aber immerhin es gab 2G dank des Ausbau`s ab 2006 auf EGSM ( 900 Mhz Frequenz-Band 8 ) bei E-Plus und o2 hatte sich die Situation merklich verbessert wobei E-Plus viele viele 1800 Mhz hatte bei GSM und o2 nun viele viele 900 Mhz EGSM Sender im Ländlichen Raum zur Verfügung hat.

    Der Wechsel von T-Mobile Roaming auf eigenes o2 GSM war aber nicht wirklich eine Verbesserung sondern teilweise sogar eine Verschlechterung. Und oft hatte T-Mobile schon UMTS laufen bevor o2 damals GSM ausgebaut hat.


    Und auch beim Netzumbau 2017 wurde noch GSMonly auf GSMonly umgebaut, was reine Geldverschwendung ist, weil GSMonly Versorgung ist fuer Smartphoneuser genauso offline wie garkein Netz.


    o2 haette garnicht unbedingt mehr machen muessen, sondern o2 hatte nur viel anders und frueher ausbauen muessen.


    - beim Aufbau des eigenen Netzes 2006-2009 in Kleinstaedten ab 5.000 Ew gleich UMTS2100 mitbauen
    - beim Umbau der E-Plus auf o2 Stationen gleich bei GSM900 dann 3 MHz LTE900 und bei GSM1800 dann 3 MHz LTE1800 mitbauen
    - das Datenvolumen nicht so stark verramschen damit man nicht so stark in den Grossstaedten und Ballungsraeumen haette nachverdichten muessen


    Dann haette man heute ohne finanziellen Mehraufwand flaechendeckend wenigstens so 3-10 MBit/s was fuer normale Smartphonenutzung locker reichen wuerde.

    Technologisch ist bereits der Punkt erreicht, dass die meisten Leute die ich kenne mit einem Elektroauto ihren Mobilitätsbedarf decken könnten. Nur das Angebot und die rechtlichen Rahmenbedingungen sind noch nicht gegeben.

    Die Leute die ihren Mobilitaetsbedarf groesstenteils mit einem Elektroautos decken koennten, sind aber meist Leute die ihren Mobilitaetsbedraf eigentlich auch bequem mit ÖPNV, Bahn und Taxi decken.


    Nur sind sich viele Grossstadt- und Ballungsraum-Besserverdiener eben zu fein mit dem Poebel ÖPNV zu fahren, und fahren lieber Tesla. Aber rational betrachtet ist dort ein Auto oftmals eh reiner Luxus.


    In Regionen wo der ÖPNV unzureichend ausgebaut ist kommt man aufgrund der groesseren Entfernungen und der noetigen Geschwindigkeiten aber mit einem Elektroauto auch nicht weit.


    Im Grunde vereint ein Elektorauto nur die Nachteile von Auto (Anschaffungspreis, Unterhaltskosten, selber fahren muessen) und ÖPNV (sehr unflexibel).

    Leider setzt sich generell das Umdenken, dass man wegen 1x im Jahr Familienurlaub keinen Kombi 365 Tage vorhalten braucht, nicht durch. Es sollen ja auch die Nachbarn sehen, dass ein großes Auto vor der Tür steht.


    Wirtschaftlicher wäre der Kleinwagen (gern elektrisch), und für den Urlaub wird ein größerer Wagen gemietet. Oder man fährt mit der Bahn/fliegt in den Urlaub, und mietet vor Ort den Kleinwagen.

    Es kommt drauf an was du unter Kleinwagen verstehst und wo man wohnt.


    Kleinwagen mit sehr kurzen Radstand, kleinem Saugmotoerchen, automatisiertem Schaltgetriebe, etc sind nur was fuer Grossstadtbewohner weil die wirklich nur im Stadtverkehr zu gebauchen sind, und Ueberlandfahrten und laengere Autobahnfahrten damit zu einer Tortuer wuerden.


    Aber mit einem Subkompakten wie z.B. einem Audi A1 mit 1.4 TFSI oder 1.6 TDI und DSG finde ich kommt man schon relativ gut aus. Da ist man dann schon voll Autobahntauglich, und das Platzangebot reicht im Nahbereich (z.B. Fahrgemeinschaften zur Arbeit oder ins Kino) fuer 4 Erwachsene. Mittel- und Langstreckenfahrten ohne viel Reisegepaeck gehen mit 4 Personen solange nicht gerade alle ueber 1,75m sind. So als 1,70m Person haelt man da 90-120min Fahrt + 20min Pause + 90-120min Fahrt ganz gut im Fond aus. Flughafentransfers gehen fuer bis 3 Personen wenn man Neben den Kofferraum noch den nicht benoetigten Fussraum und Sitzeplatz nutzt.


    Die Grenzen fangen da an wenn mehrere Personen ueber 1,75m sind oder man Pferdeanhaenger oder Wohnwagen ziehen soll.


    Andererseits muss man sagen das aber der Spritverbrauch zwischen einem A1 und einem A4 Avant garnicht sooo riesig ist. Das wird vom Spritverbrauch kaum mehr als 20-30€ im Monat ausmachen. Versicherung ist auch kein so grosser Unterschied, zum Beispiel 16/17/17 vs. 12/20/21.