Beiträge von Anja Terchova


    Aber E-Autos zu verteufeln und im gleichen Atemzug Diesel als was tolles darzustellen, zeugt von absoluter Weltfremdheit und Rückständigkeit.
    Die CO2-Belastung ist bei Verbrennern um das Vielfache höher, als bei Stromern.

    Dafuer hat man bei Elektroautos aber enorme Nachteile bei der Einsetzbarkeit, spontane Mittel- und Landstreckenfahrten wuerden damit unmoeglich. Wenn man schon ein Auto hat, dann soll es nicht nur fuer den Arbeitsweg und die Alltagserledigungen reichen, sondern sollte auch wirkliche Flexibilitaet und Mobilitaet bieten. Und das koennen die Elektroautos leider nicht.


    Wenn wirklich Umweltfreundlichkeit das hoechte Gebot ist, dann finde ich da derzeit Erdgas am geeignetsten. Denn da ist man realtiv umfreundlich unterwegs (mit Windgast statt fossilem Erdgas koennte man sogar ganz CO2-neutral fahren). Ein VW Golf TGI evo BlueMotion ist mit 206 km/h eingetragen und schafft bequem seine 140-170 km/h, und die Reichweite ist laut WLTP Zylus bei 528km, real eher bei 400km, aber selbst das ist genug. Und zur Not haette man auch noch einen 12l Benzintank.


    Einziger Nachteil ist das Erdgasfahrzeuge teurer als Diselfahrzeuge sind, und die Auswahl selbst bei Neuwagen relativ rar ist. Bei Gebrauchtwagen sind Erdgasfahrzeuge noch rarer. Deshalb entscheiden sich immer noch mehr Leute für Diesel statt Erdgas. Aber ich finde als Durchschnittsfahrer mit so 18.000km fallen die Abgasunterschiede ohnehin nicht ins Gewicht.


    Sinnvoller faende ich ein besseres und zugleich guenstigeres Angebot bei ÖPNV und Bahn. Wenn man es dadurch schaffen wuerde von 18.000km auf 8.000km runter zu kommen waere wesentlich mehr gewonnen.


    Alles Ausreden. Und außerdem geht es nicht um die Fahrten zur Arbeit. Man kann auch davor oder danach noch einkaufen. Wir wohnen ja nun auch sehr ländlich und ich muss am Tag nicht 10 mal mit dem Auto fahren.


    Wenn ich hier die Kasperköppe sehe, die Sonntags 300m zum Bäcker fahren, da kommt man echt auf böse Gedanken :rolleyes:
    Oder unser Honk am Ende der Straße, der pausenlos zum Kiosk fährt (700m) um seine dämlichen Kippen zu holen.

    Diese Beschreibung klingt aber fuer mich eher nach "etwas laendlich" aber nicht nach "sehr laendlich". Bei "sehr laendlich" gaebe es weder Baecker noch Kiosk so nah.

    Also bleiben wir einfach bei der jetzt aktuellen Sommerzeit oder eben bei der Abstimmung dann aktuellen Zeit und fertig.

    Oder wir bleiben einfach gleich bei der aktuellen Regelung und stellen weiterhin einfach zweimal im Jahr die Zeit um.


    Man muss ja eh immer weniger Uhren manuell umstellen sondern immer mehr Dinge stellen sich selbst um so das es kein Aufwand mehr ist. Die eine Stunde Schlaf hin oder her liegt eh innerhalb der Alltagsschwankungen, zudem ist der erste Tag nach der Zeitumstellung eh immer ein Sonntag.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Da mehr als 50% der deutschen Bevölkerung in Ballungsräumen wohnen und Nachverdichtungen dort relativ wenig Aufwand bedeuten, macht es für o2 offenbar Sinn, genau dies zu tun, anstatt 23 Mecklenburger und ein paar Durchreisende mit einem Mast zu beglücken.

    Ich rede jetzt nicht von der totalen Pampa sondern von Kleinstaedten die teilweise ueber 10.000 Ew haben.


    Und soviele Einwohner versorgen die Grossstadtstandorte jetzt auch wieder nicht, da dort die Standorte entsprechend dicht stehen.


    Vor dem Ausbau scheint man das Nutzungsverhalten analysiert und einen Taschenrechner benutzt zu haben. Anders als bei vielen anderen Entscheidungen in Deutschland (Atom-, Steinkohle- und Braunkohleausstieg beispielsweise). Aber letztlich hat ein überlegtes Vorgehen zumeist mehr gebracht, als wild aktionistisch zu tun, als ob.

    Eine serioese Analyse kann man nur dort machen wo es wenigstens schon UMTS oder ein LTE Band gibt.


    Wo es nur GSMonly gibt ist aufgrund der Netzdaten keine serioese Analyse moeglich, weil die Leute laengst gelernt haben das es sich beim E im Display garnicht lohnt zu versuchen ein App oder den Browser zu starten, weil es eh nicht brauchbar funktioniert.

    Dabei tun sie doch genau das, was du forderst: kräftig aufholen.
    Zurück gefallen, so dass relativ schnell aufholen nicht mehr möglich ist, waren sie von 2012 bis 2015/2016.
    Seither geht's doch steil bergauf.

    Bis Oktober 2018 hat o2 im Grunde nur bereits versorgte Gebiete verdichtet und die Versorgungsgebiete ein bisschen abgerundet.


    Seit November 2018 gehts jetzt endlich wieder ein bisschen in die Flaeche - aber kommt trotzdem nicht an das Tempo ran das damals 2012/2013 Vodafone und Telekom hatten.


    Wenn ich mich z.B. an deine vorletzte Liste erinnere war die zwar schoen lang, aber ich glaub 8x allein Berlin, 20x alle moeglichen Grosstaedte wie Hamburg, Bochum, Koeln, etc., dann etliche Standorte die zwar auf den ersten Blick laendlich klingen, wie z.B. Bubenreuth aber eben direkt an Erlangen grenzen und auch grossstaedtisch sind. Dann sind noch ein paar Standorte dabei, die schon UMTS hatten. Standorte die wirklich die 3G/4G Coverage verbessern sind es immer noch nicht soviele.

    Nach den Ende des LTE-cuttoffs von Free könnte TEF mit der Abschaltung von UMTS beginnen und Standorte mit älterer SRAN Technik auf LTE umschalten.


    Die SRAN der frühen Generation soll nur UMTS oder LTE unterstützen und keinen Mischbetrieb wie 10MHz LTE+10MHz UMTS.

    Wenn o2 sich in der aktuellen Auktion 4-5 Bloecke gesichert haette, dann waere das eine intressante Option. Dann koennte man 1 Traeger UMTS2100 und 15-20 MHz LTE2100 laufen lassen.


    Aber wenn o2 jetzt nur zwei Bloecke Frequenzen ueber 2026 hinaus behalten kann, dann lohnen sich da Umbauarbeiten garnicht. Dann kann man gleich einfach 2 Traeger UMTS weiterlaufen lassen.

    Aber Maut und höhere Spritpreisen müssen endlich kommen. Die Leute fahren einfach viel zu viel sinnlos umher.

    Ich denke das Problem ist eher das in Deutschland die Leute regelrecht dazu genoetigt werden viel Auto zu fahren:


    1) die Ifrastruktur im laendlichen und kleinstaedtischen Bereich wird immer weiter zurueckgefahren. Wenn man so 5-8km zum naechsten Supermarkt hat, so 20-40km zum Arbeitsplatz und so 40-70km in naechste brauchbare Kino, dann ist es doch kein Wunder das die Leute viel mit dem Auto fahren.


    2) die Mieten und Immobilienpreise in den Grossstaedten so teuer werden dann immer mehr Leute rausgedraengt werden, ist es auch kein Wunder das die Leute mehr mit dem Auto fahren.


    3) die Bahn nur bei wochenlanger Vorausbuchung und Zugbindung billige Preise anbietet, aber bei den Flex-Preisen dann Summen verlagt werde, die sich hoechstens an einem Mietwagen-Service incl. Chaffeur orientieren als an den Spritpreisen wenn man mit dem eigenen Auto fährt. Auch das draengt die Leute mehr Auto zu fahren.


    Bevor man Autofahren verteuert sollte man erstmal Alternativen schaffen:
    - Infrastruktur und Freizeitmoeglichkeiten auf dem Land und in den Kleinstaedten verbessern
    - fuer bezahltbare Mieten und Immobilienpreise in den Grossstaedten und Ballungsraeumen sorgen
    - flexible Bahnreisen bezahltbar machen


    Außerdem: Warum sollte ein Wirtschaftsunternehmen auch nur einen Handschlag mehr aufwenden, also unbedingt und zwingend erforderlich? Bekommst du auf eine Ausschreibung den Zuschlag, erfüllst du die Anforderungen am besten, wie Pareto es beschrieb, mit 80 %. Alle werden halbwegs zufrieden sein. Einen riesigen Aufwand zu treiben, um Klassenprimus zu werden bzw. zu bleiben, kann Sinn machen, wenn man von Startplatz 1 startet (wie die Telekom oder Telefonica in Spanien). Aber auf Krampf zu überholen, koste es, was es wolle, ist irgendwie keine finanziell sinnvolle Strategie.

    Das sehe ich etwas anders.


    Ob man jetzt 1. oder 3. im Lande ist, ob man jetzt 99,2% Netzabdeckung oder nur 96,4% Netzabdeckung hat, ob am im Schnitt so 25-40 MBit/s oder nur so 3-10 MBit/s schafft ist fuer die meisten Kunden doch relativ egal.


    Aber man muss schon aufpassen das man den Anschluss nicht komplett verliert. Und o2 ist eben soweit zurueckgefallen das ausserhalb der Grossstaedte und Ballungsraeume keierlei sinnvollen Smartphonenutzung moeglich ist, weil GSM kaum fuer mehr taugt als Sprachtelefonie und SMS.

    Ein iPhone 7/8 fuer einen 8 Jaehrigen finde ich schon etwas uebertrieben und unnoetig.


    Ich wurde wenn es Apple sein soll eher ein iPhone 5C kaufen. Das ist guenstig und realtiv robust, und fuer einen 8 Jaehrigen sollte es locker reichen. Auch wenn es kein VoLTE kann nur nur iOS 10.3.3 unterstuetzt, aber das muss ja nicht unbedingt sein.