Beiträge von Anja Terchova

    Jetzt haben die mir gesagt ,dass ich niemals eine multisim wegen meines alten Vertrages erhalte...

    Hat nicht Vodafone generell die Vermarktung der UltraCards eingestellt?


    Bei den RED Tarifen gibt es dafuer doch jetzt die RED DataCards, die sind aber keine vollwertigen Ultracards, sondern haben eine eigene Rufnummer und koennen keine Sprachtelefonie.

    Trotzdem hat man nachher mehr Spektrum als wenn man sich zurückzieht und minimal mehr 2100er Frequenzen ersteigert.

    Spektrum ohne passende Standorte ist aber wertlos.


    2100er Frequenzen koennte o2 vermutlich an ca. 15.000 Standorten sinnvoll einsetzen. Selbst so mancher Kleinstadtstandort der bislang nur GSM1800 hat, koennte man z.B. auf GSM1800 + 15 MHz LTE1800 + 5 MHz UMTS2100 + 20 MHz LTE2100 umbauen.


    Standorte mit 3600er Frequenzen werden wir bei o2 vielleicht 250, bei Vodafone vielleicht 500, bei 1&1 vielleicht 2.000 und selbst bei der Telekom maximal 5.000 sehen.

    Was mache ich denn jetzt nur in Zukunft? in 5 Tagen 25,18 Gb im Ausland verbraucht... Ging aber auch wirklich locker durch die Luft!

    Natuerlich gibt es Nutzer die exorbitant viel Datenvolumen brauchen, aber das ist dann doch eher die Ausnahme.


    Wenn man in seiner Unterkunft WLAN hat, was wohl egal ob Urlaub oder Dienstreise der absolute Regelfall ist, dann finde ich reichen fuer die normale Smartphonenutzung die 1GB der alten Roamingoption locker fuer 10 Tage.


    Und wer wirklich Wildcamping machen will und damit nicht auf Streaming und grosse Softwareupdates verzichten will, der kann sich ja einfach eine lokale SIM mit Datentarif besorgen und in einem Router stecken.


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    Fair und uebersichtlich faende ich aber eigentlich in etwa folgende Roamingkonditionen:



    Bei den 3600er Frequenzen hat man aber sehr viel mehr Bandbreite zur Verfügung im Vergleich zu Band 1 und 7.

    Man darf sich nicht taeuschen lassen, denn 3600er Frequenzen sind ausschliesslich ungepaart, die 2100er und 2600er Frequenzen aber ueberwiegend gepaart sind.


    Telefonica hat 30 MHz gepaartes und 20 MHz ungepaartes 2600er Spektrum, das entspricht 80 MHz ungepaartem 3600er Spektrum. Und mehr kann Telefonica im 3600er Bereich eh nicht holen.

    So viel Aktionsrunden wie jetzt, gab es noch nie. Die Vorherige Bestmarke waren 224 Runden in 210. Die UMTS Frequenzen wurden 2000 in 173 Runden versteigert. Ein Ender der Auktion ist nach 230 Runden nicht absehbar.

    Es ist einfach nur noch ein Trauerspiel. Kann es nicht verstehen das gerade bei dieser Auktion sich die Anbieter so hochpushen und das ohne das eine halbwes sinnvoll Verteilung absehbar waere.


    Letzte Auktion waren zwar nur 3 Anbieter im Spiel, aber es ging um wertvolle 900 / 1500 / 1800 MHz Frequenzen, vorallem der dritte 900er Block den sich die Telekom geholt hat ist wirklich Gold wert.


    Vorletzte Auktion mit den wertvollen 800 MHz Frequenzen waren auch vier Anbieter im Spiel, und trotzdem ging es schneller, weil E-Plus ausgtiegen ist.


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    Am wichtigste faende ich es das es zu einer sinnvollen Verteilung bei den 2100er Frequenzen kommt, so wie jetzt mit nur jeweils 10 MHz fuer Telefonica und 1&1 ist es ganz doof weil damit keiner der beiden Anbieter was Vernuenftiges anfangen kann.


    Und wenn man sich ansieht wie wenig LTE2600 in Deutschland gebaut wurde, und wie bescheiden die Reichweite der LTE2600 Nodes sind, macht es doch garkeinen Sinn sich so stark um die 3600er Frequenzen zu pruegeln.


    Telefonica will jetzt zum Beispiel ca. 647 Mio. Euro fuer die 3600er Frequenzen rauszahen. Und ich gehe mal davon aus das damit dann vielleicht ~250 Standorte in den 25 groessten Staedten Deutschlands gebaut werden. Das lohnt sich doch nicht, das kann man doch auch mit den 2100er und 2600er Frequenzen versorgen.

    Weil ich gerade wach geworden bin hab ich jetzt mal meine zwei Wunschszenarien fuer die Frequenzauktion skizziert:



    Szenario 1 - die halbwegs symetrische Verteilung:



    Im 2100er Bereich haette jeder Anbieter dauerhaft jeweils 2x 15 MHz und auch 1&1 Drillisch koennte sofort mit dem Ausbau loslegen.


    Im 3600er Bereich haette die Telekom 100 MHz an der Grenze zum Industrieband und koennte damit ihr Ego wahren, Vodafone und Telefonica jeweils 70 MHz, 1&1 Drillisch noch immerhin 60 MHz.



    Szenario 2 - die asymetrische Verteilung:



    Telefonica wuerde sich hier komplett aus dem 3600er Bereich raushalten, sich dafuer aber 2x 25 MHz an 2100er Frequenzen erkaempfen, die fuer 1 Traeger UMTS2100 + 20 MHz LTE2100 reichen wuerden. Spaeter wenn mal UMTS und LTE nicht mehr gebraucht wuerden koennten diese 2100er zusammen mit den 2600er Frequenzen fuer 5G genutzt werde, womit dann Telefonica gut auf die 3600er Frequenzen verzichten koennte.


    Vodafone wuerde 2x 20 MHz an 2100er Frequenzen bekommen und koennte so weiter seine Stratgie verfolgen seine 2100er Standorte ohne Antennentausch LTE-faehig zu machen, und dann erstmal 1 Traeger UMTS2100 + 15 MHz LTE2100 fahren, spaeter vielleicht auch 20 MHz LTE2100.


    Telekom haette zwar nur 2x 15 MHz an 2100er Frequenzen, aber angesichts der guten Frequenzausstattung im 900er, 1500er und 1800er Bereich soweit dem guten LTE1800 Ausbau reicht das auch locker.


    Im 3600er Bereich haette dann jeder der Anbieter jewiels 100 MHz. 1&1 Drillisch koennte Telefonica 5G Roaming anbieten, aber zwingend notwendig waere es nicht, weil Telefonica mit seinen 2100er und 2600er Frequenzen auch andere Optionen haette.


    Die zwei Vorteile diese Loesung waeren:
    - Telefonica muesste keine Ressourcen fuer den Aufbau eines 3600er Netzes aufwenden, sondern koennte sich erstmal auf Konsollidierung und LTE Ausbau konzentrieren
    - 1&1 Drillisch muesste nur die relativ niedrigen Ausbaubedingungen fuer die 3600er erfuellen

    Die 4,99 für 50mb / 24h sind ja schonmal ein Anfang und kann mal für kurze Zeit recht nutzbar sein. :top:


    Ja, es ist auf jeden Fall besser als 6MB fuer 1,99€.


    Ein bisschen "fies" ist es aber schon, das man 4,99€ bewirbt man in Endeffekt aber deutlich ueber 5€ zahlen muss, weil die Buchung nicht ohne kostenpflichtige SMS geht. Wenn man die 4,99€ bewirbt dann sollte es eigentlich auch irgendwie ohne weitere Kosten gehen, z.B. ueber USSD Code oder Startseite im Browser.


    Und wenn die Telekom nur 2,95€ verlangt dann sollte es bei o2 auch fuer maximal 2,49€-2,99€ gehen.

    Nunja....es gibt auch Familien die in einem Haus mit 2...3 Etagen wohnen und dann auf jeder Etage ein (Festnetz-)Telefon haben möchten...

    Das ist aber eher ein Relikt aus den 80er / 90er Jahren als quasi unbezahlbar war mehr als eine Rufnummer zu bekommen.


    Heute koennte man dann zwar jedem Geraet eine eigene Rufnummer zuweisen, aber dann muesste man jede Rufnummer nach aussen kommunizieren, und das ist ncht praktikabel.


    Und weist man allen Geraeten eine gemeinsame Rufnummer zu, wird man doch nur angenervt, wenn staendig das Telefon klingelt, aber die Anrufe dann eigentlich Mitbewohner sprechen wollen.


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    Denke die Festnetztelefonie ist ohnehin am aussterben.


    In Zeiten wo >95% der Leute eine Allnet-Flat oder ein Allnet-Budget haben, ist es egal sie eine Festnetz- oder Mobilfunkrufnummer anrufen. Und wer wirklich viel von Leute die nur eine Festnetzflat haben angerufen wird, kann sich ja einen Mobilfunktarif mit Festnetznummer besorgen.

    Ich halte es immer noch für möglich, dass 1&1 irgendwann die Segel streicht. Was sollen sie mit mageren 40MHz die ihnen bei 3,6GHz zugestanden werden und mit 10MHz im Band 1. Das ist doch eigentlich viel zu wenig.

    Momentan wuerde 1&1 immerhin 60 MHz halten.


    Aber es koennte durchaus die Strategie sein jetzt noch 1&1 komplett rauszudraengen. Jetzt fragt sich dann nur ob die etablierten Drei, vorallem Telefonica, noch genug Bietrechte haben um die Frequenzen zu sicher. Da Telefonica ja selber nur auf so wenig Bloecke bietet, koennten da schon Bietrechte verfallen sein. Das koennte dann bietter fuer Telefonica enden.