Weil ich gerade wach geworden bin hab ich jetzt mal meine zwei Wunschszenarien fuer die Frequenzauktion skizziert:
Szenario 1 - die halbwegs symetrische Verteilung:

Im 2100er Bereich haette jeder Anbieter dauerhaft jeweils 2x 15 MHz und auch 1&1 Drillisch koennte sofort mit dem Ausbau loslegen.
Im 3600er Bereich haette die Telekom 100 MHz an der Grenze zum Industrieband und koennte damit ihr Ego wahren, Vodafone und Telefonica jeweils 70 MHz, 1&1 Drillisch noch immerhin 60 MHz.
Szenario 2 - die asymetrische Verteilung:

Telefonica wuerde sich hier komplett aus dem 3600er Bereich raushalten, sich dafuer aber 2x 25 MHz an 2100er Frequenzen erkaempfen, die fuer 1 Traeger UMTS2100 + 20 MHz LTE2100 reichen wuerden. Spaeter wenn mal UMTS und LTE nicht mehr gebraucht wuerden koennten diese 2100er zusammen mit den 2600er Frequenzen fuer 5G genutzt werde, womit dann Telefonica gut auf die 3600er Frequenzen verzichten koennte.
Vodafone wuerde 2x 20 MHz an 2100er Frequenzen bekommen und koennte so weiter seine Stratgie verfolgen seine 2100er Standorte ohne Antennentausch LTE-faehig zu machen, und dann erstmal 1 Traeger UMTS2100 + 15 MHz LTE2100 fahren, spaeter vielleicht auch 20 MHz LTE2100.
Telekom haette zwar nur 2x 15 MHz an 2100er Frequenzen, aber angesichts der guten Frequenzausstattung im 900er, 1500er und 1800er Bereich soweit dem guten LTE1800 Ausbau reicht das auch locker.
Im 3600er Bereich haette dann jeder der Anbieter jewiels 100 MHz. 1&1 Drillisch koennte Telefonica 5G Roaming anbieten, aber zwingend notwendig waere es nicht, weil Telefonica mit seinen 2100er und 2600er Frequenzen auch andere Optionen haette.
Die zwei Vorteile diese Loesung waeren:
- Telefonica muesste keine Ressourcen fuer den Aufbau eines 3600er Netzes aufwenden, sondern koennte sich erstmal auf Konsollidierung und LTE Ausbau konzentrieren
- 1&1 Drillisch muesste nur die relativ niedrigen Ausbaubedingungen fuer die 3600er erfuellen