Beiträge von Anja Terchova

    Woanders könntest Du 1GB 7 Tage für 30€ buchen, und zumindest ich könnte damit so viel surfen wie in Deutschland. Und genug Traffic zum Telefonieren über VPN wäre augh dabei.

    Wenn man WLAN hat und vielleicht nur 3-5 Tage bleibt dann reicht bei der Telekom sogar der WeekPass M (300MB) für 14,95€ oder DayPass S (50MB) für 2,95€.


    Das ist natürlich schon sinnvoller als die 6MB Haeppchen bei o2.

    Ich verstehe nicht, warum einige von o2 immer ein Telekom-ähnliches Verhalten fordern (schnell ausbauen, auch auf dem Land, Daten teuer verkaufen statt "verramschen", etc.).


    Klar, die Alternativ-Strategie von o2 hat Vor- und Nachteile. Nach wie vor gibt es eine Konzentration auf Ballungsgebiete. Hier wird verdichtet, GSM only auf dem Land wird nur langsam weniger. Bei mir in Hamburg ist die Versorgung durchweg gut und ich kann monatlich ein Datenvolumen durchjagen, von dem Telekom-Kunden nur träumen können, und das zu einem guten Preis! Zudem spare ich mir Festnetz-Telefonie und habe über Glasfaser nur Internet. Das ist kein Nachteil, denn bei o2 gibt es die Festnetznummer gratis dazu und VoWifi ist praktisch eh Festnetz.
    Wenn ich aber meine Eltern auf dem Land besuche oder Golf außerhalb der Stadt spiele, geht datenmäßig oft nix. Das war mir bekannt als ich den Vertrag abgeschlossen habe. Habe mich bewusst dafür entschieden - und zum Glück hatte ich als Kunde die Auswahl zwischen sehr verschiedenen Anbietern.

    Es fordert ja niemand das ein Anbieter auch auf dem Land sofort ausbaut und dreistellige MBit/s Datenraten bietet. Natürlich kann es auf dem Land etwas laenger dauern, und die Datenraten muessen nicht unbedingt so hoch sein.


    Aber so 2009/2010/2011 dann zumindest in den Orten über 2.000 Ew. und Lokal-POIs 1-2 Traeger UMTS aktivieren, und dann 2015/2016/2017 nochmal 3 MHz LTE 900/1800 zuschalten wäre doch nicht zuviel verlangt gewesen.


    Für eine normale Smartphonennutzung wuerde das locker ausreichen.




    Würde ich auf dem Land leben, hätte ich mich sicher anders entschieden. Dort ist ja fast alles billiger, wenn ich dann für meinen Mobilfunkanbieter im Gegenzug mehr zahlen muss, um auch vor Ort ein gutes Datennetz zu haben, wäre das für mich voll o.k.

    Taeusch dich da mal nicht, du darfst dich nicht von den billigen Immobilienpreisen und Mieten taeuschen lassen.


    Gerade Mobilitaet ist auf dem Land exorbitant teuer. Und auch viele andere Alltagsdinge sind oft sogar teurer, weil die Konkurrenz fehlt.

    Wer Mobilfunk oder Smartphone als Statussymbol benutzt, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
    Ich würde niemals nie mehr als 10€ für so eine Spielerei ausgeben :D

    In früheren Zeiten das die Masse ein Nokia 3210 hatte war ein Nokia 7110 oder 8210 schon ein schönes Statussymbol.


    Aber spätestens seit dem iPhone 4, als dann Dreiviertel aller Schüler ein iPhone hatten, taugen Smartphones nicht mehr als Statussymbol.


    Ansonsten sind bei mir die preislichen Schmerzgrenzen 20€ für einen SIMonly Mobilfunktarife bzw. 35€ für einen Mobilfunktarif mit Gerätesubvention, und nochmal 35€ für Festnetzinternet.


    Beim Mobilfunk interessieren mich Technik und Ausbau, aber nicht, ob die Tarife passend sind, oder nicht :D... Wenn das Netz top ist, dann darf es auch gerne etwas mehr kosten...

    Naja, ich finde zwar auch das man beim Mobilfunk jetzt nicht um die letzten Cents feilschen muss, aber Preisvorstellungen der Telekom finde ich schon arg ueberzogen. Soviel Geld moechte man dann doch nicht ausgeben. Vorallem wo heute Mobilfunk eh nicht mehr als Statussymbol taugt.


    Genauso ist es auch bei manchen Glasfaseranbietern, die sind auch so teuer, das dann das Angebot kaum jemand nutzen will.


    Vollkommen richtig Marcometer. Anja/Martyn müsste gar nicht weit fahren um es festzustellen. Sogar in ihrer Gegend wurde in den letzten Monaten massiv ausgebaut. Aber irgendwie sieht sie/er es nicht, keine Ahnung was da los ist.

    Seit November 2018 spuere ich zwar schon von Monat zu Monat kleine Verbesserungen, aber so wirklich beeindruckt mich das jetzt nicht mehr.


    Angesicht des massiven Rueckstands muesste da einfach noch viel, viel mehr kommen.



    Ostbayern ist mittlerweile sehr gut ausgebaut, vor 2 Jahren noch fast kein LTE und jetzt hat man mittlerweile mehr Gebiete mit LTE wie nur EDGE. Also da ist sehr viel passiert und wie es aussieht wird noch einiges dieses Jahr passieren.

    So kann man das auch nicht sagen.


    Die erste LTE Ausbauwelle mit Prackenbach war 2012, die zweite LTE Ausbauwelle mit Cham, Neubäu, Wackersdorf und Schwarzenfeld war 2014. Danach war jahrelange Stagnation.


    Jetzt in den letzten Monaten und Wochen sind mit Waldkirchen, Teisnach, Miltach, Bad Koetzting und Hohenwarth zwar wieder ein paar Stationen dazugekommen.


    Bis Oktober 2018 hatte ich auf dem o2 Smartphone etwa: 60% GSM/EGDE, 25% UMTS, 15% LTE;


    Heute habe ich auf dem o2 Smartphone etwa: 50% GSM/EDGE, 30% LTE, 20% UMTS;


    Ja, es ist schon eine Verbesserung, aber sowohl im Vergleich zur Telekom als auch zu anderen europaeischen Netzen ist das trotzdem noch immer mies.




    Ostbayern ist mittlerweile sehr gut ausgebaut


    Solange selbst Staedte wie Rötz, Oberviechtach, Viechtach, Zwiesel, Hauzenberg, etc. nur GSM/EDGE Versorgung haben kann man doch nicht von einem "sehr guten" Ausbau sprechen.


    Wenn diese Kleinstaedte jetzt ausgebaut waeren, dann wuerde ich von einem befriedigendem Netzausbau sprechen.


    Fuer einen guten Netzausbau muessten dann auch noch Gr. Arber, Ruhmannsfelden-Gotteszell, Arnbruck, Schönsee, Tännesberg, ausgebaut werden.


    Und fuer einen sehr guten Netzsaubau muesste wirklich >95% der o2 Standorte LTE bekommen und >95% der Speedtests dann über VDSL25 Niveau, also >25 Mbit/s Down-, >5 MBit/s Upstream, <40ms Ping sein.


    Das ist meine Defeinition von befriedigend, gut und sehr gut. Aber ich waere erstmal schon mit befriedigend zufrieden.




    Und ich bin auch der Meinung, man darf nicht soviel über O2 schimpfen, sondern eher mehr Lob ausprechen.

    Ich hab o2 gelobst als sie so 2009 dann in Schwandorf, Regen und Cham UMTS ausgebaut haben, und fuer die ersten LTE Ausbauwellen 2012 und 2014.


    Aber jetzt haben wir schon 2019. Fuer 3G/4G gibts jetzt von mir generell kein grosses Lob mehr, weil da sollte der Ausbau eigentlich schon seit Jahren abgeschlossen sein.

    Ich habe 7 Jahre nur mit UMTS ausgehalten, obwohl 5 KM weiter schon LTE versorgt war. Es war ärgerlich, aber niemals ein Beinbruch

    Mit UMTS kann man schon gut leben, wenn es nicht gerade eine absolute Problemstation ist, dann funktionieren damit ja alle normalen Smartphoneanwendungen problemlos.


    Aber wenn man seit 2008 ein Smartphone wie z.B. das iPhone 3G hat (von den Early Adopter die schon voher ein Smartphone mit Symbian OS oder Windows Mobile hatten mal ganz zu schweigen) aber man dann auch 2019, also ganze 11 Jahre spaeter, noch immer sein Smartphone nur im WLAN nutzen kann, weil das Mobilfunknetz nur GSM/EDGE bietet, dann fragt man sich schon warum man ueberhaupt fuer Mobilfunk zahlt. Weil ein iPod Touch mit dem man sich von WLAN zu WLAN hangelt wuerde es im Endeffekt genauso tun.


    Baut seit 2016 am schnellsten von allen 4G aus und gleichzeitig noch 2 alte "bundesweite" 2/3G Netze zu einem komplett neuen um.
    Stimmt: nichts passiert.

    Der Umbau von altem GSMonly auf neues GSMonly war zwar fuer o2 sichere auch ein gewisser Aufwand. Aber als Kunde hat man davon ja keinerlei Vorteil. Im Schlimmsten Fall sogar den Nachteil eines wochen- oder monatelangen Komplettausfalls wo man nichtmal mehr telefonieren konnte


    Es mag sein das o2 aktuell am meisten Stationen anfasst, aber da es eben sehr oft nur Verdichtungen oder LTE Aufruestungen von UMTS Standorten sind, spuert man eben nicht viel davon. Die GSMonly Regionen werden nur ganz langsam kleiner. Zwischen Herbst 2014 und Herbst 2018 hab ich zum Beispiel garnichts von einem Ausbau gespuert, seit November 2018 spuere ich nun zwar das das Netz von Monat zu Monat ein kleines bisschen besser wird, aber gefuehlt laeuft es schon noch sehr zaeh.


    Den LTE Ausbaut von Vodafone und Telekom 2012/2013 zur Erfuellung der Lizenzbedingungen hat man viel staerker gespuert. Das muessten jetzt nichtmal mehr Stationen gewesen sein, aber es waeren eben exponierte LTE800 Stationen die wirklich gut Flaeche brachten.


    Der TEF DE Vorstand kräht schon seit eh und je wie ein goldener Hahn und verspricht immer das beste "Premium" Netz zu haben.
    Schonmal was von Marketing gehört? Aktionäre springen gerne auf solche Aussagen an, sie wollen genau das hören. Mit einem pressesprechenden Vorstandsvorsitzenden ist es wie mit den Politikern: Die Wahrheit ist immer irgendwie dazwischen, Hauptsache erstmal Optimismus verbreiten. Da ist auch nichts verwerfliches dran... Daher, du solltest evtl. nicht alles wörtlich nehmen und deine Wahrnehmungssinne schärfen. Nur ein guter Rat (der teuer sein kann).

    Naja - sicher will man sich in Pressemitteilungen moeglichst positiv darstellen, keine Frage. Das man die Fakten ein bisschen schönt, das man nicht Alles was geplant ist umsetzen kann oder sich Maches ein bisschen verspaetet ist ja okay.


    Aber wenn man nur grosse Ankuendigungen macht und dann nichts passiert, dann fuehlt man sich einfach nur veraeppelt und glaubt garnichts mehr.


    Das gilt fuer Politiker genauso. Niemand erwartet eine 100%ige Umsetzbarkeit der Wahlversprechen, denn Manches ist aufgrund veraenderter Rahmenbedingungen vielleicht wirklich nicht mehr finanzierbar, und man bringt naturlich auch nicht alle Forderungen durch die Koalitionsverhandlungen. Aber wenigstens so 40%-70% je nachdem ob Senior- oder Juniorpartner, sollte man schon umsetzen. Und vorallem auch das man die restliche Legislaturperiode in einem aehnlichen Sinne handelt. Erstmal die Buerger an einer Stelle als Wahlversprechen entlasten, aber es dann schon einige Monate spaeter an anderer Stelle doppelt zurueckzuholen, da verspielt man einfach jede Glaubwuerdigkeit. Dann ist es kein Wunder wenn die Extremisten immer staerker werden.

    Die Vollversorgung dürfte daher gar nicht mehr so lange dauern, wenn man das Tempo hält. Und hierfür sollte man o2 auch mal loben, da gebe ich dir völlig recht. Einfach Geduld haben, irgendwann haben auch alle endlich LTE. Einfach im Hinterkopf das tolle Preis Leistungsverhältnis haben, dann fällt es auch leichter zu warten :top:

    Ich finde in einer Industrienation wie Deutschland sollten seit spaetestens 31.12.2011 alle Orte ueber 2.000 Ew. und alle Local-POIs mit UMTS versorgt sein, und seit spaetestens 31.12.2017 auch mit LTE. Das haben so gut wie alle Laender, selbst Schwellenlaender, geschafft!


    Das heisst die Geduld ist schon lange zuende!


    Und nur fuer Sprachtelefonie und SMS, kann man sich eben nicht wirklich ueber die billigen o2 Tarife freuen.


    Erstens ist Sprachtelefonie heutzutage nicht mehr so intressant wie frueher, zweitens gibts die billigen 7,99€ Allnet-Flats inzwischen in allen Netzen bei den Discountern. Da braucht man kein o2 mehr. Und das einstige Zugpferd Festnetznummer verliert immer mehr an Zugkraft, eben weil Sprachtelefonie an Relevanz verliert.


    Man darf aber auch nicht vergessen, und das sollte man ehrlicherweise auch erwähnen, dass sich o2 sehr stark einigen Großräumen gewidmet hat (Speckgürtel Ausbau). Bremen war schon LTE versorgt, im Jahr 2018 war nun der gesamte Speckgürtel dran, also in die Fläche raus. In Weyhe wurde letztes Jahr auch alles von 3G auf LTE geschaltet (und ich bin auch froh darüber, sogar LTE1800). Fährt man aber noch weiter raus Richtung Syke (in deinem Fall Worpswede usw) liegt nur noch LTE800 an. Noch weiter raus ist dann EDGE angesagt.

    Wenn o2 sein Datenvolumen nicht so verramscht haette, dann waere die Verdichtung nicht so dringend gewesen und man haette schneller in die Flaeche gehen koennen.


    Dann gaebe es heute zumindest so 5GB fuer Jeden, anstatt das die Grossstaedter dreistellige GB Volumen durchs Netz drucken koennen aber man abseits der Ballungsraeume faktisch garkeine Datennutzung machen kann. Und das zum gleichen Preis!

    Ja, die Weltstädte müssen unbedingt LTE bekommen.


    Ob UMTS oder LTE ist mir relativ egal, aber eine vernuenftige und verlaessliche Datenverbindung auf mindestens HSDPA 3.6 Niveau muesste heutzutage schon drin sein, damit man eben die normalen Smartphonesachen nutzen kann. Weil GSM/EDGE ist ja datentechnisch quasi komplett offline. Das ist einfach inakzeptabel, auch in Kleinstaedten.