Beiträge von Anja Terchova


    Koblenz (ca. 113.000 Einwohner) Uni und FH Stadt! o2 hat im gesammten Stadtgebiet ca. 11 Basisstation LTE800 Only, und diese sind permanent Überlastet. Ich habe immer nur am späten Abend, oder Nachts LTE (3 bis 6mbit) ,am Tag wird man immer ins UMTS Netz geschoben, und das ist auch schon am pumpen!

    Die 11 LTE800 Stationen sollten aber schonmal eine gute Indoorversorgung gewaehrleisten.


    Wenn man dann nach Abschaffung des LTE Cut-Off dann UMTS auf 1 Traeger zurueckbaut und stattdessen dann LTE2100 zuschaltet sollte es schon besser laufen.


    Nur wird es wahrscheinlich etwas dauern. Man hat ja auch noch die ganzen GSMonly Regionen wo bislang datentechnisch garnichts geht, dann wird man die Konsollidierung abschliessen muessen damit man die E-Plus Core Infrastruktur nicht ewig weiterbetreiben muss, und man muss sich auch allmaehlich Gedanken machen den 5G Launch vorzubereiten.


    Dieses Band ist aber schon als SDL - also nicht TDD sondern reiner und zusätzlicher Downlink - definiert. Wenn das tatsächlich so ausgeschrieben wurde, wovon ich ohne nachzulesen mal ausgehe, darf es nicht als TDD oder Zero Gap FDD verwendet werden. Niemals.

    Ich waere der Meinung das die strenge Spezifiaktion von Betriebsmodus und des Duplex-Gap bei gepaarten Frequenzen nur fuer UMTS und LTE gilt - aber fuer 5G aufgebrochen werden koennte.



    Und somit sind wir wider dabei, warum Band1, was ja aktuell "versteigert" wird, so wichtig ist. Das ist, neben dem Band3, das wichtigste "Erweiterungsband".

    Was 5G betrifft sehe ich fuer Band 1 aber zwei Nachteile: Erstens wird dieses Band erstmal noch fuer UMTS und LTE gebraucht, steht also anfangs garnicht fuer 5G zur Verfuegung. Zweitens denke ich das im laendlichen und kleinstaedtischen Bereich wo die Standorte weiter auseinander stehen Band 1 auch in der Reichweite Band 32 unterlegen ist.


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    Ich wuerde eher davon ausgehen das 2025 international die Frequenznutzung in etwa so aussehen wird:


    900 MHz -> UMTS mit so 3-10 MBit/s Downstream


    800/1800 MHz -> LTE mit so 40-120 MBit/s Downstream


    700/1500 MHz -> 5G mit so 100-300 MBit/s Downstream


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    2100/2600 MHz -> bis etwa 2025 Weiterverwendung fuer UMTS und LTE, danach dann nur noch 5G-Erweiterungsbaender in Staedten ab so 70.000 Ew.


    3600 MHz -> 5G Erweiterungsband fuer absolute Hotspots wie Hauptbahnhoefe und wichtige S-/U-Bahnhoefe, Flughaefen, Veranstaltungsarenen, Messehallen, etc.


    Deshalb wuerde ich sagen das die letzte Frequenzauktion 2015 viel wichtiger war als die aktuelle Frequenzauktion.

    Ich kann's dir sagen, denn ich habe den Tarif seit 1,5 Jahren. Man wird auf 32kBit/s gedrosselt. So steht es auch im Produktinformationsblatt. In der Tarifbeschreibung selbst hingegen steht der Wert von 56kBit, was aber nicht zutrifft.

    Bei den Internet-Packs fuer Genion gibt es tatsaechlich Varianten mit 56 KBit/s Drosselung und 32 KBit/s Drosselung je nachdem wann das Internet-Pack gebucht wurde.


    Vielleicht gibt es dann auch bei den neuen Genion-Tarifen verschiedene Varianten damit sich niemand verschlechtert. Aber finde 5GB reichen normal eh relativ bequem.


    Eine der auffälligsten Folgen wird IMHO sein, dass die Anbieter ihre einmaligen Anschlussgebühren, die ohnehin schon üppig geworden sind, weiter ordentlich in die Höhe schrauben werden, um der Wechselwilligkeit der Kunden Einhalt zu gebieten. Achtet drauf...

    Das glaub ich nicht, das koennen sich die Anbieter garnicht leisten, weil dann niemand mehr einen Vertrag abschliessen wuerde sondern stattdessen Prepaid nutzen wuerde.


    Und wenn man sich jetzt mal die Anbieter von Tarifen ganz ohne Mindestvertragslaufzeit wie freenet mobile, smartmobil und Blau anschaut zahlt man dort in den Tarifen ohne Mindestvertragslaufzeit auch nur zwischen 0€ und maximal 19,99€ Anschlusspreis. Das ist billiger als bei den Tarifen mit 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit.

    Indirekt über CA geht so etwas schon mit LTE: Hauptband z.B. B20/LTE800, worüber dann auch der Uplink läuft, und "Neben"Band11/LTE1500.


    Allerdings werden, wenn auch minimal, noch Steuerdaten über 1500Mhz laufen. Damit ist das spätestens bei großen Menschenansammlungen ehr problematisch, wo dann doch GPS gestört ist, oder über 1500Mhz nicht der dort dringend benötigte Uplinkkapazität bereitgestellt werden kann.

    Band 11 ist ein japanisches Band das auch allein genutzt werden kann. Upstream auf 1427,9-1447,9 MHz und Downstream auf 1475,9-1495,9 MHz.


    Das europaeische LTE1500 mit Downstream auf 1452-1496 MHz ohne eigenen Upstream wird als Band 32 bezeichnet.


    Und man braucht halt immer einen niederfrequenteren Hauptträger.

    LTE 800/1500 ist zwar wohl die sinnvollste Kombination aber LTE 1800/1500 oder 2100/1500 sollte doch ebenso funktionieren.


    Man kann jetzt das UMTS Netz jetzt ganz auflösen, da ja "alle" LTE nutzen können. Also Gerät vorrausgesetzt.
    Ich bin gespannt, wie es mIt 2100MHZ weiter geht, gerade auch wie es im Nokiagebiet gemacht wird. Und wie die Auktion aus geht. Wenn man viel LTE21 hat, kann man auch Ende 2020, das ganze Band für LTE nutzen.

    Solange LTE Roaming nur mit ein paar einzelnen Roamingpartnern und VoLTE Roaming sogar nur vereinzelt in Asien funktioniert, VoLTE generell noch immer problematisch ist, solange sollte man schon zumindest 1 Traeger UMTS als Rueckfalloption behalten.


    Und was sollen deiner Meinung nach die verbliebenen 990 Mitarbeiter in "Netzwerkbereich" machen ? Die ganzen schon für die Zunkunft geplanten Aufrüstungen Rückabwickeln, damit der Ausbau 2020 effektiv gestoppt wird ? Auch Telefonica dürfte erkannt haben, das so ein Schlingerkurs wie um 2010 nur verderben bringt.


    Im ernst: 10% Personalabbau sind nicht viel. Das ist vermutlich weniger als die natürliche Fluktuation in der Technologiebranche. Davon ab ist diese Tatsache alleine nur ein logischer Schritt: Das Netz ist homogener; es braucht nicht mehr für jede Netzunsel spezielle Mitarbeiter. Vieles wird ehr von den Herstellern betreut.


    Das Telefonica deutlich begrenztere Mittel hat, als die Telekom, ist klar. Die Diskussion, wenn man Strukturen strafft gleich negativ zu sehen, ist relativ Sinnfrei; Nur so kann man überleben; und wenn das Netz nicht passt, sucht man sich andere Angebote. Und auch Arbeitslos wird so keiner.

    Prinzipiell hast du damit nicht ganz unrecht.


    Aber wenn man sich anschaut wie lange o2 oft braucht um Stoerungen beheben finde ich nicht das man die Arbeit mit weniger Leuten schaffen kann.