Beiträge von Anja Terchova

    Im Ernst, bist du schon mal ein Elektroauto jemals gefahren? Hast du nur mal versucht mit ner längeren Probefahrt dein Fahrprofil zu testen?

    Ich konnte vor einigen Jahren Probefahrten mit einem e-Golf (1. Generation) und ein Elektroauto (hab den Namen vergessen) mit Porsche Targa Karosserie machen. Allerdings keinen wirklichen Langzeittest, aber das will ich auch garnicht, weil das eh nicht ernsthaft zur Debatte steht.

    Wer die Möglichkeit hat, kauft eher in einem "Center", wie Centro in Oberhausen. Doch was macht diese so attraktiv? Kostenfreie Parkmöglichkeiten, gute Anbindung, viele Geschäfte, Lademöglichkeiten für E-Autos, Tankstellen für Benziner und Selbstzünder im Umkreis, Bespaßung für die Kinder in der Nähe. Die Innenstädte radieren sich immer weiter aus und werden primär von Schülern und Rentern angelaufen - somit eine vollständige Differenzierung von Angeboten der beiden primären Klassen. Der Einzelhandel klagt, wird verdrängt... Was findet man in vielen Innenstädten noch? Ein paar Lebenshalter wie einen Kaufhof / Karstadt, einen H&M, C&A, paar Mobilfunkäden und sonst "1€ Läden". Die Innenstädte haben sich schon in den letzten Jahren gewandelt, das ist fakt. Sicherlich nicht ganz so überspitzt, wie von mir dargestellt, aber wer kann und wenig Zeit bei bester Bequemlichkeit investieren möchte, fährt in Zentren/Arcaden. Der Rest wird online bestellt.


    Die ältere Generation wird irgendwann dahin scheiden und nicht mehr die Innenstadt besuchen, die jüngere wird die Zeit nach der Schule/Studium nicht mehr aufweisen.

    In Oberhausen war ich nicht nie, deshalb kann ich da die Situation nicht bewerten.


    So denke ich haben Innenstadtfillialen und Center / Malls beide fuer sich Vorteile. In den Center / Malls hat man natuerlich recht viele Laeden und Gastronomie auf sehr kompakten Raum. Dafuer ist die Flaeche der Stores aber recht klein und das Sortiment ist gegenueber den regulaeren Fillialen meist reduziert.


    Oftmals schliesst sich aber ohnehin Beide garnicht aus, weil die Center / Malls entweder direkt in der Innenstadt liegen (z.B. Anger 1 Erfurt, Goethe Galerie Jena, Gera Arcaden, Arcaden Erlangen) oder zumindest recht innenstadtnah liegen (z.B. Mercado Nürnberg, Regensburg Arcaden, Pasing Arcaden). Da kann man Beides perfekt miteinander verbinden.


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    Generell wuerde ich sagen das ab grossen Mittelstaedten ab etwa 70.000 Ew. die Innenstädte schon noch sehr gut funktionieren, sowohl was den stationaeren Einzelhandel betrifft als auch Gastronomie-, Freizeit- und Kulturangebote.


    Das Problem sehe ich aber drunter. Kleinstädte verkommen schon länger immer mehr zu reinen Wohndörfer, aber selbst kleinere Mittelstädte geraten immer mehr in Bedrängnis, und verlieren immer mehr attraktiven Einzelhandel aber auch attraktive Gastronomie-, Freizeit- und Kulturangebote.


    Da werden die Bewohner ja geradezu genoetigt auf Onlineshopping und Streaming auszuweichen.

    Dann auch noch wegen so einem Spielkram wie mobiles Internet. :rolleyes:

    Oesterreich und Schweiz bieten aber auch in anderer Hinscht vorallem in den Kleinstaeden viel mehr Infrastruktur egal ob es um ÖPNV, Winderdienst, Schulen, Krankenhaeuser, Geschaefte, Gastronomie, Freizeitmoeglichkeiten, ect. betrifft.


    Was in der Schweiz zum Beispiel Interlaken mit gerademal 5.600 Ew. an Infrastruktur bietet, da koennen in Deutschland nichtmal Mittelstaedte mithalten.


    Foodora: Fahrräder, E-Bikes, Elektroroller

    Das besagt schonmal das es sich zwangslaeufig um eine Grossstadt handelt.



    Online Supermakrt für Lebensmittel (Picnic): Ausschliessliuch Elektro Transporter

    Das besagt das es sich um eine eine Grossstadt in NRW handelt.


    Danke, dem kann ich mich nur anschließen. Wir haben zahlreiche, reine e- Autos, als auch hybride (vorzugsweise i3 mit rangeextender). Keiner hatte je Probleme. Mich würde interessieren, [USER="1238"]Anja[/USER] Terchova, ob dies nur durch Vorurteile existiert, oder tatsächlich mal selbst erlebt und aufgetreten ist.

    Den BMW i3 wuerde ich jetzt nicht als Hybriden sehen, da der Range Extender zu schwach fuer hoehere Geschwindigkeiten ist und auch den Akku nicht nachlaedt.


    Ausserdem glaub ich gibt in der aktuellen Version keinen Range Extender mehr als Option, dafuer wuerde aber der Akku groesser.


    Ansonsten finde ich gerade den BMW i3 vom Design her zu arg speziell, und die schmalen Reifen finde ich auch nicht so vertrauenswuerdig.

    du verkennst die bereits heute übliche Vorgehensweise bei der Auftragsplanung. Was meinst du, warum der Waschmaschinenmonteur nach Bestellung nicht morgen auf der Matte steht? Die Routen werden schon seit zig Jahren so optimiert, dass der Monteur montiert und nicht bzw. möglichst wenig fährt.

    Auftragsplanung ist natuerlich schon sinnvoll, aber die Moeglichkeiten sind eben begrenzt. Viele Kunden wo z.B. einer nur halbtags arbeitet oder ein aelteres Schulkind im Haushalt lebt, wollen verstaendlicherweise schon unbedingt einen Nachmittagstermin, damit nicht jemand extra Urlaub machen muss. Und ob der Monteur dann morgen oder uebermorgen kommt ist zwar meist egal, aber ein oder zwei Wochen will kaum jemand warten. Da zahlen die meisten Kunden dann lieber 20€ oder 30€ mehr.


    Manche würden sagen, Zoe ist gar kein Auto, denn der kommt nicht aus Deutschland. Aber eben diese Leute würden einen Renault im Benz-Kleid ohne Murren kaufen, weil der Stern das Lumpenproletariat geil macht.

    Herstellungsort ist mir ziehmlich egal.


    Aber Zoe und A-Klasse kann man jetzt ueberhaupt nicht vergleichen. Die Zoe ist ein modifizierter und elektrifizierter Clio, die A-Klasse hat bestimmte Motoren und Gleichteile vom Megane, der schonmal selbst eine ganze Klasse drüber ist.


    Einiges an Technik wie die Getriebe sind aber schon eigene Mercedes-Teile, auch das Design ist wesentlich chicer als beim Megane, und die Materialanmutung doch um eine ganze Liga hoeher.


    Bei uns kommen mehrere Pizzadienste mit elektrischen Mitsubishis und Zoes aus. Ausschließlich. Trotzdem habe ich noch nicht vom Zusammenbruch der Pizzalieferkette gehört. Und wir sind ländlich. Das Geheimnis scheint auch hier Fahrtoptimierung zu sein, denn spätestens seit dem Mindestlohn haben die zumindest bei uns nie nur eine Lieferung an Bord.

    Das hast du schonmal erwaehnt. Ein paar Tage spaeter war ich zufaellig bei Domino's in Gera, wo die ganzen Lieferfahrzeuge in der Einbahnstrasse neben der Bahnstrecke geparkt sind. Das sind ueberwiegend Seat Ibiza und ein paar Seat Mii.


    Persönlich finde ich es super, dass es für 5G keine Verpflichtung gibt. Wer 5G möchte, der wird auch für 5G bezahlen müssen und ich sehe jetzt schon die Discounter mit 10 Euro 5G Speed Option, 3-5 GB All Flat für 10 Euro + 10 Euro 5G Speed Option.

    Ich haette es schon sinnvoll gefunden festzuschreiben das z.B. alle Tarife ab einem gewissen Basispreis bzw. Optionspreis auch Zugang zu 5G bekommen. Und auch das beim Glasfaserausbau ein Basistarif der einen gewissen Basispreis nicht uebersteigt angeboten werden muss.


    Sonst wird am Ende das Land zwar mit 5G und Glasfaseranschluessen ueberzogen, aber die Kunden qualen sich trotzdem mehr schlecht als recht mit EDGE und DSL 3000IP dahin, weil 5G und Glasfaser zu teuer sind.


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    Mit der Strategie fuer LTE einen Aufpreis zu nehmen waere ich einverstanden wenn es in Deutschland ein flaechendeckendes UMTS900 Netz geabe das fast ueberall 3-10 MBit/s gewaehrleistet. Wem das nicht reicht, sondern eine hoehere Datenrate will, fuer den faende ich den Aufpreis durchaus gerechtfertigt.


    Das Problem aber ist das in Deutchland der UMTS Ausbau so schlecht ist das man quasi genoetigt wird LTE zu buchen obwohl man es eigentlich garnicht braucht. Und die Mobilfunkanbieter auch nocht fuer den fehlenden UMTS Ausbau zu belohnen find ich auch nicht okay.


    Zumal der Aufpreis ja oft doch beachtlich ist, und ein LTE Tarif oft mehr als das Doppelte eines UMTS Tarifs kostet.

    Das Vodafone teils etwas schlechter abgeschnitten hat in einigen Disziplinen und O2 sich in Großstädten verbessern konnte wundert mich nicht. Passt zu der Einschätzung die ich durch Test Karten in den jeweiligen Netzen bekommen habe.

    Die Frage ist aber ob die Verbesserungen in den Grossstaedten wirklich relevant fuer das Nutzungserlebnis sind.


    Eine Verbesserung von 5,2 MBit/s Downstream, 1,5 MBit/s Upstream, 65ms Ping auf hin zu 45 MBit/s Downstream, 11 MBit/s Upstream, 28ms Ping bemerkt man bei der Nutzung von Google Maps, Facebook, Instagram, Browser, etc. nicht wirklich.


    Was man hingegen deutlich merkt ist wenn wegen GSMonly in punkto Daten so gut wie garnichts geht.


    Da ist die Vodafone-Strategie mit dem Spaarausbau von LTE800 und LTE2100 schon relativ Endkundengerecht. Man gewinnt damit natuerlich keine Speedtests gegen LTE-CA der Konkurrenz, aber fuer die normale Smartphone- und Tabeltnutzung reicht es locker ohne das der Kunde Einschraenkungen spuert. Und das ist es doch was wirklich zaehlt.


    Man sollte sich nicht so sehr auf Spitzendatenraten und Durschnittsdatenraten fokussieren, sondern eher auf den Antel von mangelhaften (< 2,5 MBit/s) und ungenuegenden (< 0,5 MBit/s) Datenraten.


    Da kannst du auch den Blue All-in Special für 4,99€ nehmen.


    Der Tarif ist eigentlich schon ein fairer Deal.


    Vorallem wenn man bedenkt das man bei Genion und o2 auch schon mindestens 1,99€ fuer das Surf-Pack S zahlt wenn man kein kostenloses Surf-Pack ergattern konnte. Und das braucht man eigentlich fast wenn man die SIM in ein ausgemustertes Smartphone stecken moechte, denn auf das abschalten der Datendienste in den Geraeteeinstellungen ist eben manchmal doch kein 100%iger Verlass.

    Sorry, aber was? Ich bekomm immer wieder das Kotzen bei Netflix, wenn ich eine ältere Serie (z.B. TWD) in 1080p sehe, wenn man sich erstmal an 4K mit 60FPS (und da geht grundsätzlich auf Grund der Kompression noch mehr) und HDR der ganzen Marvel Serien auf Netflix gewöhnt hat. FullHD ist heute nicht mehr zeitgemäß und der Unterschied ist wirklich enorm.

    Bei Normalen Wohnzimmerbedingungen, sagen wir mal so 46" Geraet in normalen Sitzabstand, sieht man zwischen FullHD und UHD keinen Unterschied.


    Von dem Wow-Effekt bei neuen Filmen und Serien sowie den extra produzierten UHD Dokus und Demoschleifen darf man sich nicht taeuschen lassen. Der kommt naemlich groesstenteils garnicht von der hoeheren Aufloesung, sondern eher durch uebertriebene Perspektive, Kamerafluege und extremen Zoom.


    Diesen Wow-Effekt hat man naemlich sogar auch dann wenn man sich die Sachen auf einem 1366x768 Pixel HDReady Geraet anschaut das nichtmal FullHD kann. Einfach mal ausprobieren.


    Manchmal hat man sogar noch einen leichten 3D Effekt auch wenn das Geraet garkein 3D kann. Das kommt eben von der uebertriebenen Perspektive.