Beiträge von Anja Terchova

    Nun ja, in anderen Ländern gibt es vier echte Netzbetreiber (--> daraus resultiert Wettbewerb und das was wir Deutschland haben, ist alles außer Wettbewerb! Wenn ich ein im internationalen Vergleich halbwegs gutes-, ein mittleres- und ein Schrottnetz habe, dann ist das kein "Wettbewerb".

    Das Hauptproblem ist das in Deutschland kein einziger UMTSonly Anbieter ueberlebt hat und LTEonly Lizenzen erst garnicht vergeben wurden.


    Haetten Quam und mobilcom ueberlebt, haetten sie sehr schnell UMTS in die Flaeche ausbauen muessen, um Kosten fuer das National Roaming mit E-Plus zu sparen. Das haette dann aber auch die vier alten GSM Anbieter unter Druck gesetzt nachzuziehen um nicht von den beiden Newcomern abgehaengt zu werden.

    Netzbetreiber kooperieren in Deutschland bereits, die teilen sich z.B. Mobilfunktürme.

    Die Standorte sind ja nicht das Problem, denn Mobilfunkstandorte gibts in Deutschland genug, vorallem o2 hat neben der Telekom viele ziehmlich gute Standorte.


    Das Problem ist ja nur das diese Standorte noch immer im GSMonly Zeitalter stecken geblieben sind. Wenn beinahe jeder Mobilfunkstandort mindestens UMTS oder LTE laufen haette, dann waeren die Netze schon ganz gut.

    Hatten wir mal so ähnlich und nannte sich [damals] Bundespost. Es gab erst das A-Netz, dann das B-Netz und zum Schluss das C-Netz. Dann kamen die D-Netze. Da herrschte echter Wettbewerb... Im Sinne von gar nicht! Null Inovationen und damit 0,0 Fortschritt. Das hat noch nie jemandem was gebracht...

    Immerhin hat das C-Netz aber bundesweit funktioniert. Genauso wie es bundesweit Telefonzellen und Briefkaesten gab.


    Je mehr Wettbewerb es bei einer Technologie gab, desto mehr gab es eine Preis- und Rabattschlacht um die Grossstadtbewohner mit der Konsequenz das die Kleinstaedte und Laendlichen Gegenden komplett abgehaengt wurden.

    Zusaetzliche Berechnung feaende ich unfair den Kunden gegenueber, denn es liegt ja nicht im Einflussbereich des Kunden wo er Versorgung durch das eigene Netz hat und wo nicht. Ausserdem wuerde dadurch der Flatrate-Gedanke zerstoert.


    Meinetwegen koennte man die FUP-Regelung wie sie fuer das EU-Roaming gibt auch auf das National-Roaming anwenden.

    Aus Sicht der Hersteller ist die Reduzierung der Farben durchaus sinnvoll - macht die Produktion einfacher und kostengünstiger.

    So 10 Standard-Lackierungen wie es sie aktuell bei der Audi A3 Reihe gibt finde ich ja von der Anzahl her auch ausreichend. Wuerde mir aber folgende Aenderungen wuenschen:



    Hab man vier schoene Farben aus dem VW Sonderlackierungsprogramm reinkopiert. Oder was Audifarben betrifft fand ich Shirazrot Metallic und Scubablau Metallic schoen. Die wurden erst vor ein paar Jahren ersetzt.

    Nimm nen MX-5. Den gibts auch in einem schönen Rot ;)

    Ein Roadster taugt allerdings hoechstens als Zweitwagen und ist nicht wirklich alltagstauglich.


    Schoen finde ich zum Beispiel folgende Farbkombinationen beim Opel Cascada und 2er BMW:



    Smaragd Grün Perleffekt, Kokosnuss Braun Metallic, Sunset Orange Metallic + Verdeck Braun;


    Ausserdem finde ich bei einem Cabrio mit Schwarzem, Braunem oder Rotem Dach auch Weiss durchaus chic.


    *****


    Nur von den restlichen Sachen waere mir fast das Audi A3 Cabrio sympathischer als Opel Cascada und BMW 2er. Den Opel Cascada finde ich naemlich fast ein bisschen arg gross, und beim 2er BMW traue ich den Heckantrieb nicht so recht ueber den Weg. Und beim Audi A3 Cabrio gibt es eben doch nette Sachen wie Visual Cockpit, LED-Matrixscheinwerfer mit dynamischem Blicklicht, etc.


    Gegen angemessene Preise ist das ja kein Problem. Nur scheinen viele Nutzer/Politiker zu glauben, dass es das umsonst gibt.

    Was verstehst du in etwa unter einem angemessenen Preis?


    Pfennigfuchserei finde ich auch nicht gut - aber so 20€ monatlich fuer einen SIMonly Tarif bzw. 35€ fuer einen Tarif mit Smartphone waeren schon meine Schmerzgrenze.


    Hab aber auch eine uebertriebenen Erwartungen, mindestens 500 Allnet-Einheiten und 2.500MB mit mindestens 2,5 MBit/s Down- und mindestens 0,25 MBit/s Upstream bei max. 80ms Latenz genuegen mir.


    Deshalb ist dieser National/Local Roaming Kram auch einfach der letzte Dreck. Wer immer davon spricht, dass da doch ein anderer Anbieter in seinem/ihrem Dorf Empfang hat, der/die will sich doch bloß mit so billig Tarifen wie Aldi Talk in die Premiumnetze reinschmarotzen...

    Auch wenn die Telekom insgesamt das beste Netz in Deutschland ist, ist es vorallem wegen der haeufigen Indoor-Schwaeche noch lange kein "Sorglos-Premiumnetz"



    Kenne zum Beispiel folgende Konstellationen:


    94234 Viechtach: Telekom mit GSM/UMTS/LTE und Vodafone mit GSM/UMTS/LTE perfekt, Problemfall: o2 sendet nur GSM


    94267 Prackenbach: Telekom mit GSM/UMTS/LTE und o2 mit GSM/LTE perfekt empfanbar, Problemfall: Vodafone sendet nur GSM


    93468 Miltach: Vodafone mit GSM/LTE perfekt empfangbar, Problemfaelle: o2 sendet nur GSM, Telekom Standort sendet zwar alle Technologien aber in etlichen Ortsteilen ueberhaupt nicht empfangbar


    93476 Blaibach: Telekom mit GSM/UMTS/LTE und o2 mit GSM/LTE perfekt empfanbar, Problemfall: Vodafone funktioniert garnicht


    93444 Bad Koetzting: Telekom mit GSM/UMTS/LTE perfekt, Problemfaelle: o2 in machen Stadtteilen nur mit GSM verfuegbar, Vodafone prinzipiell mit GSM/UMTS/LTE vorhanden aber in manchen Stadtteilen garnicht empfangbar


    93479 Grafenwiesen: Vodafone mit GSM/LTE und o2 mit GSM/UMTS perfekt, Problemfall: Telekom empfaengt nur GSM


    93474 Arrach: Telekom mit GSM/UMTS/LTE und o2 mit GSM/UMTS perfekt, Problemfall: Vodafone sendet nur GSM



    Egal fuer welchen Anbieter man sich entscheiden wuerde, irgendwann sitzt man immer "auf dem Trockenen":


    Telekom: 1x nur GSM und 1x garkein Netz
    Vodafone: 2x nur GSM und 2x garkein Netz
    o2: 3x nur GSM


    ergebnis. Die 4 Simkarten des Süwex (2 DT, 1 Tef und 1 VF) hängen meist nur in den DT zellen. ich gehe davon aus, dass der zug höchstens LTE cat 6 kennt, also sind bis zu 225 mbit/s möglich (idealfall), eher oft nur 75 Mbit/s. Teilen wir dass durch die 300 Leute im Zug -> ciao internet.

    So dramatisch ist es auch wieder nicht. Es werden wohl kaum alle 300 Leute im Zug gleichzeitig ihr Smartphone oder Tablet/Notebook nutzen. Und selbst wer aktiv das Internet nutzt uebertraegt nicht permanent Daten.


    Zum Vergleich: Auch bei DSL haengen schnell mal 350 Haushalte mit vielleicht 750 Leuten an einer 1 GBit/s Glasfaser. Dabei werden in den Wohnungen dann doch Datendienste intensiver genutzt als im Zug.


    *****


    Im richtig laendlichen Raum, wo ein Standort gerademal viellleicht 1.500 Einwohner Versorgt und selbst der Hauptort gerademal 800 Einwohner hat, reicht eine Station mit 10 MHz LTE800 locker fuer die Kunden aller drei Netzbetreiber.


    Ab der Kategorie Grossdorf mit 2.000 Einwohner im Hauptort und so 3.500 Einwohner im Versorgungsgebiet sollte natuerlich jeder der drei Anbieter fuer sich versorgen.