Beiträge von Anja Terchova

    So eine Kategorie mit konkreter Prozentzahlangabe existiert in dem Bericht nicht, wäre also sinnlos darüber zu diskutieren. Vor allem da im 3-Länder-Eck, was den 2G / 3G-Shutdown betrifft, einzelne Staaten in Zukunft verschiedene Wege gehen. Bleibt also neben der allgemeinen Kategorie "Daten" nur der länderübergreifende Fokus auf "4G".


    Als Endkonsequenz bestätigt der Test nämlich das, was die Telekom Anfang 2018 selbst prognostiziert hat. Eine LTE Abdeckung von 94% in der Fläche und den Fakt, dass Deutschland im Ländervergleich bei Weitem nicht so schlecht da steht, wie immer behauptet.

    Die meisten Laender duerften aber dank UMTS900 auf so 95-99,5% combined 3G/4G Coverage kommen und das ist dann doch deutlich besser als die Telekom in Deutschland.


    Jedenfalls finde ich im Zweifelsfall 88,2% LTE Coverage / 99,3% combined3G/4G Coverage deutlich besser als 94,8% LTE Coverage / 95,1% combined3G/4G Coverage.


    Im ersten Fall ist man naemlich nur mit 0,7% "offline", im zweiten Fall aber immerhin mit 4,9% "offline". Also 7x soviel.


    Wirtschaftlich gesehen macht es Sinn alle neuen Stationen nur noch mit Single-RAN, GSM 900 + LTE (700) + 800 und mindestens 1 Gbit/s Anbindung zu bauen (ob Richtfunk oder Glasfaser ist mir auf dem Land derzeit egal) zu errichten.

    GSM kann man in die Tonne treten, viele Laender haben das schon gemacht. Und die 700 MHz Frequenzen sollte man fuer 5G reservieren.


    Ich waere eher fuer folgende Konfiguration:


    Land und Kleinstaedte: 2 Traeger UMTS900 + 10 MHz LTE800
    Mittelstaedte: 2 Traeger UMTS900 + 10 MHz LTE800 + 20 MHz LTE1800
    Grossstaedte: 2 Traeger UMTS900 + 10 MHz LTE800 + 20 MHz LTE1800 + 15 MHz LTE2100
    Hotspots: 3 Traeger UMTS2100 + 20 MHz LTE1800 +20 MHz LTE2600


    Ein Landstandort schafft bei drei Sektoren technisch maximal 360 MBit/s allerdings ist das ziehmlich unrealistisch, weil dann nicht nur alle Sektoren voll ausgelastet sein muessten, sondern auch noch jedes Geraet einen optimalen Funkkanal fuer die hoechstmoegliche Modulation haben muesste. Deshalb reicht ein 155 MBit/s Link voll und ganz aus.


    Aber selbst eine 20 MBit/s SDSL Anbidung reicht erstmal damit die Kunden die meiste Zeit auf ihre 3-10 MBit/s kommen. Das ist schonmal um Welten besser als GSM/EDGE und reicht erstmal.


    Die Anbindung kann man spaeter immer noch optimieren, denn wenn VDSL ausgebaut wird, dann werden die Strecken zu den Mobilfunkmasten auch kuerzer, und direkte Glasfaseranbindungen billiger.

    Mein Nachbar hat auf seine isländischen „Anlagen“ geschlagene 48 Monate gewartet. Zinsfrei versteht sich. Und auch die vorher aufgelaufenen Zinsen waren weg. Ein „paar Monate...

    Die Konten wurde im Oktober 2008 eingefroren und die Rueckerstattungen waren zwischen Juni 2009 und September 2009.


    Den Kontakt zum Kunden zu verlieren sollte kein Dienstleister gut finden, denn das ist sein Kerngeschäft. Das ganze Leben besteht überwiegend auf Micropayment, sich da rauszunehmen könnte böse enden. Als Bank...

    Langfristig magst du Recht haben. Aktuell funktioniert es aber noch ganz gut.


    Denn die Micropaymentanbieter und Spezialbanken beschränken sich eben auf ihre Nischen wie Kreditkarten, Tages- und Festgeld sowie Onlinebrookerage.


    Aber aus dem Girokontobereich incl. Bargeldein- und Auszahungen, Ueberweisungen und Lastschriften halten sie sich raus, so das man trotzdem kaum um ein klassisches Konto herumkommt. Da scheint es scheinbar einen "Nichtangriffspakt" zu geben.


    Und alle Klose wie Cringle haben von Anbeginn keine Chance, denn bei Plattformen räumt nun einmal der Platzhirsch 80-90 % des Marktes ab. Vom Rest müssen sich dann alle anderen ernähren. Das ist bei Uber, Lyft, Paypal, Ebay, Spotify, WhatsApp, AirBNB, Booking.com, Microsoft, Visa, Mastercard auch so. Plattformen sind leider keine deutsche Stärke, deshalb fehlt den Leuten bei uns auch die Sensorik für die Gefahren, die davon ausgehen, da keinen Fuß mehr auf die Erde zu bekommen. Die Masse denkt, eine neue Generation Golf VIII oder so kann das Land retten.

    Bei Micropayment ist in der Tat Paypal der Platzhirsch und quasi alterantivlos. Alle Konkurenzversuche kamen zu spaet und waren nicht international genug.


    Beim Musicstreaing existieren aber Spotify, Napster und Deezer schon sehr gut nebeneinander. Oder im Bereich Hotelreseriverungen entsprechend Expedia, HRS und Booking.com


    Allerdings ist nicht immer der Erste Anbieter der Erfolgreichste. Beispiele:


    Suchmaschienen: Einst Yahoo! und Lycos, dann sind plötzlich alle zu Google gewechselt.
    Auktionsplattformen: Da war in Deutschland einst ricardo.de (ricardo.ch in der Schweiz gibts immer noch9 der Platzhirsch bevor in Deutschland eBay populär wurde.
    Soziale Netzwerke: Einst studiVZ / meinVZ / schuelerVZ und dann sind plötzlich alle zu Facebook.

    Die prüfen ja eigentlich nur FPP und Schufa, und dort steht ja nichts von Krankheiten drin.

    Das sollte man jedenfalls hoffen. Wundern wuerde mich es aber mittlerweile nicht mehr, wenn die Schufa zumindest inoffiziell sowas erfassen wuerde.


    Fuer eine Bank waere es ja meist relativ einfach Indizien fuer eine Krankheit zu bemerken. Zum Beispiel wenn jamand eine Erwerbsminderungsrente bekommt und dann auch noch haeufiger Erstattungen von der Krankenversicherung und Krankenzusatzversicherung.


    Einerseits ware es schon ein Skandal wenn die Banken sowas an die Schufa melden, und die Schufa das auch speichern und mitteilen wuerde. Wirklich wundern wuerde es mich heutzutage aber auch nicht mehr.

    Momentan weis eben noch niemand wie 5G ueberhaupt funktionieren wird, und es gibt auch keine Dienste die 5G brauchen wuerden.


    Aktuell wird vorallem 3.5G (UMTS mit HSPA beim Mobilfunk, Annex J/M ADSL2+ im Festnetz) benoetigt, selbst 4G (LTE im Mobilfunk, VDSL im Festnetz) und 4.5G (LTE CA im Mobilfunk, VDSL mit (Super)vectoring im Festnetz) werden nur mitgenommen wenn es entweder keinen oder kaum einen Aufpreis kostet, oder LTE wegen der Flaechendeckung benoetigt wird.


    Wie du siehst, ist der Unterschied prozentual in dieser Disziplin nicht so groß und gegenüber dem Netzbetreiber Drei in AT liefern Vodafone und Telekom sogar eine bessere Abdeckung in der Fläche!

    Man sollte allerdings nicht nur die reine LTE Coverage sondern die kombinierte 3G/4G Coverage betrachten.


    In den meisten anderen Laendern bedeutet kein LTE nur den Rueckfall auf UMTS/HSPA was nicht wirklich dramatisch ist, in Deutschland aber den Rueckfall auf GSM/EDGE, womit man faktisch offline ist.



    Telefónica mit 66,2% spielt in einer anderen Liga, ansonsten steht Deutschland ganz gut da, wenn du mal überlegst wie viel Quadratkilometer wir haben (im Vergleich zu Österreich und der Schweiz).

    Dafuer hat Deutschland aber auch mehr Einwohner -> mehr Kunden -> mehr Einnahmen. Deutschland ist ja nicht unbewohnte Tundra oder Regenwald.

    Sowas kenne ich nur von Standorten wo auch Rundfunk (FM/DAB+/DVB-T2) gesendet wird.


    So ganz kann man das ja nicht mit Müllabfuhr und Wasserversorgung vergleichen... Den GSM läuft ja bei O2 einwandfrei, mehr als 99% sind abgedeckt, besser als Telekom und Vodafone.

    GSM ist aber eine Steinzeittechnologie, und Sprachtelefonie und SMS heute nur noch eine Nebeleistung. Bei Smartphonenutzung sind Datendienste die Hauptleistung.


    Breitbandversorgung ist eigentlich sogar wichtiger als Muellabfuhr. Sich mit den Nachbarn organisieren, alle 3-6 Wochen einen Sprinter mieten und den Muell selbst zum Recyclinghof fahren waere durchaus machbar. Zwar unkomfortabler als einfach die Muelltonne vor zur Strasse ziehen, aber nicht dramatisch. Mit GSMonly und DSL 384-3072 dahinvegetieren beeintraechtigt das Leben viel gravierender. Denn dadurch bleibt man in der digitalen Steinzeit gefangen, und kann immer weniger Dienste nutzen.

    Die Popularität von Telefonica (O2) hat einen ganz einfach demographischen Grund: Von knapp 82,2 Mio. Menschen in Deutschland leben knapp 63,41 Mio. in Gebieten, welche dicht* bzw. mitteldicht** besiedelt sind. Das sind ungefähr 77,141% der Gesamtbevölkerung. Wenn Telefonica dann noch 2-3 Dörfer in der Pampa mit LTE auf 800 MHz ausbaut, dann erklärt sich auch von selbst, warum Telefonica nach offiziellen Angaben ungefähr „rund 80%“ der Bevölkerung (Quelle: https://www.telefonica.de/netze/mobi...abdeckung.html) versorgt:

    o2 hat mit der Ersteigerung der Frequenzen allerdings nicht nur rund 80% sondern 98% zugesichert.


    Wenn man das wenigstens ansatzweise (>95%) erreichen wuerde, dann koennte man wohl schon halbwegs zufrieden sein. Hauptsache alle Kleinstaedte und Grossdoerfer ab 2.000 Ew. sowie POIs wie Wintersportgebiete, Badeseen, Umsteigebahnhoefe, etc. versorgt waeren, dann wuerde mir das auch reichen.


    Wenn in Kleindoerfern nur GSM oder garkein Netz verfuegbar ist dann waere das nichtmal so schlimm. Indoor gibt es WLAN und WiFi-Calling, und outdoor gibt es in Kleindoerfern eh kein wirkliches "Oeffentliches Leben".


    Aber wenn o2 selbst Kleinstaedte mit um die 10.000 Ew. mit Schulzentrum incl. Gymnasien, Krankenhaus, Industriegebieten nur mit GSMonly versorgt dann ist das einfach absolut inakzeptabel!



    Außerdem: Wer Kunde bei Telefonica ist, der schielt offenbar gerne auf den letzten Cent und das, selbst wenn Vodafone oder Telekom gleich teuer oder minimal teurer sind.

    Oftmals ist es aber eher eine Sache von 7,99€ bei o2 vs. ~19,50€ bei Vodafone vs. ~40€ bei der Telekom. Und dann hat die Telekom noch oefters diese nervige Indoor-Schwaeche.

    [USER="66899"]Ballungsraumfunk spricht vermutlich mehr als 50% der gesamten Kundschaft an. Warum auch nicht. Man sollte sich deshalb aber nicht permanent gegenseitig anpissen... Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

    Dann sollte man aber nicht bundesweit die wertvollen 800MHz und 900MHz Frequenzen belegen und sie ausserhalb der Ballungsraeume brach liegen lassen.


    Dann solltem an lieber ausserhalb der Ballungsraeume seine Frequeenzen vermieten, und im Gegenzug dann seinen Kunden ausserhalb der Ballungsraeume National Roaming ermoeglichen. Es muss ja nicht gleich das ganze Volumenbudget sein, sondern nur ein Teil davon. Wenn von den 20GB eines Free M Boost immerhin 2GB ueberall nutzbar waren und die restlichen 18GB nur im o2 Netz waere das schon akzeptabel.