Beiträge von Anja Terchova

    eine italienische Bank ziehe ich 2018 ebenso wenig in Betracht, wie ich 2008 nicht wegen 2% mehr Zinsen mein Geld in Island verbrannte.

    Ich nehme an dir geht es um Einlagen ueber 100.000€ - aber bis 100.000€ greift ja die Einlagensicherung. Und auch bei Kaupthing Edge hat damals niemand Geld verloren, es hat nur ein paar Monate gedauert bis die Gelder ausbezahlt wurden.


    Treuhanddienste? Ich bin doch nicht irre.

    Ich wuerde es auch nicht machen, aber ich fuerchte direkt in Kanada oder Australien ein Konto ohne Wohnsitz oder Niederlassung zu eroeffnen duerfte schwierig werden.


    Und extra eine Niederlassung errichten, auch wenn es nur eine Briefkastenfirma sein sollte, ist dann doch etwas arg viel Aufwand.


    OT: Ich finde es nicht nur schade, sondern sogar gefährlich, wie Paypal, ApplePay etc. den Europäern die Butter vom Brot nehmen. Noch sehen die Leute die Bedrohung nicht. Wenn sie sichtbar wird, ist es zu spät. Wie hart der Kampf tobt, sieht man an den neuen Konditionen für die Kreditkarten von Amazon. Alle deutschen Banken Schrauben aktuell an den Gebühren und Amazon nutzt deren Schwäche und greift an. Kostenlos + Partnerkarte + 3% Nachlass. Dagegen hat die Deutsche Bank bei mir gerade die Gebühren derart hoch gedreht, dass ich denen alle Karten zurück gegeben habe und Zahlungen nur noch mit Barclay, N26, Paypal und Amex abwickle.

    Naja, Paypal und Apple Pay sind alles so Micropayment-Sachen die das klassische Bankkonto nicht ersetzen sondern nur ergaenzen. Aehnlich wie alterantive Kredit- und Debitkarten. Ich denke die Banken sind teilweise ganz froh darueber wenn sie diese Dinge nicht selbst anbieten muessen.


    Paypal ist insbesondere für große bis sehr große Beträge als sicherer Parkplatz außerhalb der EU perfekt.

    Soweit ich weis hat man bei Paypal aber erstmal jeweils ein 2.500€ p.a. Sendelimit und ein 2.500€ Empfangslimit. Das Sendelimit wird durch Verifizierung des Referenzkontos (einfach eingeben was Paypal ueberwiesen hat) aufgehoben, aber das Anheben oder Aufheben Empfangslimitis muesste man aber explizit beantragen.


    Fuer Privatkunden reicht aber die 2.500€ p.a. Empfangslimit locker, vorausgesetzt man laedt nichts selbst auf, sondern haelt es ganz fuer eingehende Zahlungen (eBay, Facebook- und Instagram-Verkaeufe frei).



    Insbesondere dann, wenn man zeitnah finanzielle Repressionen erwartet. Zu diesem Thema solltest du dringend mit Unternehmern aus Griechenland und/oder Zypern die Fakten austauschen. Wer es seinerzeit ahnte/absah, hat PayPal gefüttert und dadurch die Krise überleben können. In Griechenland hat man teilweise monatelang nicht auf die eigenen Guthaben zugreifen können.

    Am naheliegendsten finde ich da aber eher ein EU-Bank in der Eurozone.


    Beliebt ist die FinecoBank in Italien:
    - erfahren im Umgang mit EU-Kunden aus anderen EU-Laendern
    - gute Wertpapier-Brokerage Konditionen
    - unterstuetzt ApplePay



    Ich persönlich bevorzuge eher Kreditkartenkonten kanadischer und australischer Banken, deren Währungssystem mehr oder weniger rohstoffgedeckt sind.

    Geht das so einfach, ohne Wohnsitz dort? Oder nur umstaendlich ueber Treuhanddienste?


    1. Geld verdient wird in der Bundesrepublik mit 2G.


    Denke das kann man nicht so sagen.


    Fuer juengere Privatkunden wird Sprachtelefonie und SMS immer unwichtiger, die wuerden mit einem 6ct bis 8ct Discounttarif wie discoTEL oder McSIM bequem mit so 1,80€ bis 4,80€ im Monat auskommen, wenn es nur um Sprachtelefonie und SMS geht. Und GPRS und EDGE sind eigentlich eh nahezu unbrauchbar.


    Aeltere Privatkunden und Businesskunden telefonieren zwar deutlich mehr, aber da ist ja selbst fuer Dauerquassler bei Preisen zwischen 6,49€ bei den Online-Postpaiddiscountern bis 8,70€ (7,99€/4Wochen) bei den Supermarkt-Prepaiddiscountern der Deckel drauf.


    Also ist mit 2G eigentlich kein ARPU ueber 5€ moeglich. Das Geld muss also mit Daten verdient werden, und dazu braucht es dann schon 3G/4G.


    Der Vergleich mit OpenSignal verzerrt das Bild. OpenSignal zählt individuelle Messungen einzelner User. P3 setzt eine bestimmte Anzahl an Usern und Messwerten pro Netzbetreiber und pro Raster (Quadrat, kleinere Kacheln) voraus, bevor die Ergebnisse überhaupt in die Gesamtwertung einfließen, ansonsten bleibt das Gebiet leer (grau).

    Eigentlich verzerren beide Methoden, allerdings so das o2 in beiden Faellen noch davon profitiert.


    Bleiben einzelne Quadrate im Raster leer, dann sind das vorwiegend laendliche Regionen wo o2 besonders schlecht waere.


    Nimmt man alle Regionen profitiert auch o2, weil in den schlecht versorgten Regionen nicht mehr viele Nutzer bei o2 sind.


    Wenn dann muesste man eigentlich einen Walk- und Drivetest machen mit etwa folgender Gewichtung:
    ~45% Walktest* Grossstaedte und Ballungsraeume
    ~30% Walktest* Kleinstaedte und Laendliche Gebiete
    ~15% Drivetest Autobahnen/Bundesstrassen und ICE/IC-Strecken
    ~10% Drivetest Kreisstrassen und Nebenbahnen


    * bei den Walktests sollte man drauf achten das mindestens 25% der Messungen indoor erfolgen z.B. Bahnhofshallen, Innenstadt-Laeden, Uni-Hoersaelen, Supermaerkte, Restaurants, Fitnessstudios, Discos, etc. Weil reine Outdoormessungen bringen auch nicht viel.


    Was interessiert das denn den Verkäufer ob der Kunde bald möglicherweise dahin scheidet? Er kriegt seine Provision...

    Der Verkaeufer entscheidet ja nicht ueber die Annahme des Vertrags sondern der gibt die Daten nur ein. Die Entscheidung trifft der Provider, und der haette im ungeuenstigsten Fall dann schon die Provision an den Haendler und das Endgeraet an den Kunden bzw. dessen Erben verloren. Allerdings sollte der Provider nicht von Erkrankungen erfahren, da ein Bonitaetspruefungs-Script sowas nicht koennen sollte.


    In dem speziellen Fall war es aber wohl eh ein Discounttarif direkt ueber die Website, ohne Geraetesubvention und ohne Haendlerprovision.



    (etwaige Handys im Vertrag sind eh bis zur letzten Rate Eigentum des Anbieters)

    Das gilt nur fuer seperate Geraetefinanzierungen wie sie o2 mit MyHandy macht. Bei normalen Mobilfunkvertraegen mit Handy wird das Geraet schon sofort Eigentum des Vertragsnehmers.


    Im Detail
    LTE: Telekom vorne, Vodafone Kopf an Kopf mit o2
    UMTS: Vodafone Kopf an Kopf mit der Telekom, o2 hinten
    EDGE: Telekom meilenweit vorne, Vodafone mit Abstand dahinter, kurz danach o2

    Mein Eindruck in Deutschland ist eher:


    LTE: Telekom und Vodafone etwa gleichauf. Wobei die Telekom deutlich mehr Standorte und vorallem mehr LTE1800 fuer LTE-CA hat und die hoeheren Datenraten ermoeglicht. Allerdings hat Vodafone die etwas bessere Indoorversorgung, o2 ist weit abgeschlagen und ausserhalb der Grossstädte und Ballungsraeume nur sporadisch vorhanden


    UMTS: Telekom und o2 sind zwar gleichauf aber doch stark verschieden. Die Telekom quasi in jeder Kleinstadt und jedem Grossdorf mindestens eine UMTS Node, aber die Reichweite und die Indoorversorgung sind leider nicht wirklich gut. Wohnsiedlungen und Gewerbegebiete am Stadtrand. Bei o2 sind leider viele Kleinstaedte komplett unversorgt. Wo aber o2 versorgt ist die Reichweite und die Indoorversorgung dann auch ordentlich. Vodafone weit abgeschlagen, vorallem in Sueddeutschland, in Nordeutschland ist Vodafone zwar ein bisschen besser aber kommt trotzdem nicht über den letzten Platz hinaus.


    GSM: o2 bietet seit der Konsollidierung eine wirklich sehr gute Netzabdeckung (da erreicht man wirklich europaeische Referenz!) und Sprachtelefonie und SMS funktionieren auch einwandfrei. Allerdings ist EDGE generell Schrott, aber bei o2 ist es noch schrottiger. Waehrend viele europaeische Netzbetreiber zumindest so 95-130 KBit/s bei 200-280ms Ping zustande bekommen sind es bei o2 in den GSMonly Gebieten bestenfalls 40-80 KBit/s bei 350-800ms. Teilweise fliesen aber dort auch minutenlang garkeine Daten oder es komt zu "wilden Handoverorgien" bei der das Mobile alle umliegenden Stationen durchprobiert und die Empfangsbalken runterbrechen. Wo o2 UMTS oder o2 LTE vorhanden ist, funktioniert allerdings auch o2 EDGE besser. Vodafone GSM ist durchschnittlich, in machen Ecken fehlen Vodafone ein paar Stationen, oder es sind zu niedrige Standorte mit schlechten Antennen wie alte Omnizellen. Die Telekom hat leider selbst bei GSM oefters eine Indoorschwaeche, wenn auch nicht ganz so extrem wie bei UMTS und LTE.


    84051 Essenbach Ohu, Landshuter Straße 69

    Das ist leider der ueberfluessigste Standort in Essenbach ueberhaupt. :(


    Das in Essenbach ein neuer Standort on air gegangen ist hab ich schon vor ein paar Tagen gelesen, aber haette auf Essenbach, Ziegeleistr. oder Essenbach, Zeppelinstr. gehofft.


    Essenbach, Ziegeleistr. haette naemlich "Essenbachbach City" ganz gut versorgt


    Essenbach, Zeppelinstr. haette den Stausee, Auloh auf der anderen Seite vom Stausee, Gewerbegebiet Altheim und das KKW ganz gut versorgt


    *****


    Essenbach, Landshuter Str. versorgt eigentlich nur ein Stueck Autobahn A92 und die Bahnstrecke, aber da ist man ja auf ein paar Minuten durch. Bringt also so gut wie garnichts. :(

    Hab jetzt bei Lebara eine recht intressante Option gefunden: https://mobile.lebara.com/de/de/nightflat


    Mit dieser Night-Flat kann man fuer nur 5€ taeglich von 20-8 Uhr unbegrenzt in 50 Laender telefonieren, sowohl Festnetz als auch Mobilfunknetze.


    Einziges Manko ist wohl das innerdeutsche Gespraeche nicht inklusive sind, also braucht man trotzdem noch einen vollwertigen Smartphonetarif. Denn ansonsten haette viele Privatkunden auch einfach eine einfache Daten-Option dazu gereicht.

    Bin durch Teltarif auf folgenden Bunte-Artikel aufmerksam geworden: https://www.bunte.de/stars/sta…ampf-gegen-den-krebs.html


    Ich kann mir natuerlich gut vorstellen das bei groesseren Krediten ab dem fuenfstelligen Bereich immer ein menschlicher Entscheider drueber schaut, und der dann auch mal Namen googlet. Aber bei so Kleinigkeiten wie einem Handyvertrag sollte doch eher ein Script entscheiden, und das sollte nur auf die Daten zugreifen, fuer die man explizit unterschriebt (in der Regel Schufa und FPP).


    Zudem klingen 14,85€ nach irgendeinem klarmobil oder callmobile SIMonly Tarif direkt ueber die Website. Also ohne Geraetesubvention und ohne Haendlerprovision, da wuerde ja der Anbieter eh nichtmal Verlust machen wenn der Kunde wirklich vor dem Ende der Vertragslaufzeit verstirbt.