Die Schüler-spezifsche Diskussion geht sogar soweit, dass manche für den Fall der dauerhaften Sommerzeit für die Schüler einen späteren Schulbeginn (z.B. Änderung von 8 auf 9 Uhr) vorschlagen.... was jedoch auch Konsequenzen für andere Teile der Gesellschaft mit sich bringen würde.
Ich glaub es ist ein Irrglaube das da ein spaeterer Schulbeginn und mehr Tageslicht da helfen wuerde.
Zwar steht kaum ein Kind und auch kaum ein Junger Erwachsener gerne frueh auf, und ich kenne es auch nur zu gut das man die ersten zwei Stuhlstunden oder die erste Zeit am Arbeitstag noch nicht voll leistungsfaehig ist, das ist richtig.
Aber wenn man die durch den spaeteren Schulbeginn oder Arbeitsbeginn verlorene Stunde hinten anhaengt, dann kommt man entsprechend spaeter in die Freizeit, und geht entsprechend spaeter ins Bett. Entsprechend ist man dann am Morgen genauso muede wie vorher, weil man auch nicht mehr Schlaf bekommen hat.
Nachmittags ist die Zeit hingegen fast egal, weil es sowohl bei Sommer- als auch Winterzeit zum Schulschluss hell ist. Im Sommer ist es auch egal, weil dann lange Ferien sind
Wenn man so gegen 13:45 heim kommt, dann erstmal Mittagessen mach und ein bisschen Instagram und Facebook checkt, dann bleibt im Winter nicht mehr viel Freizeit bei Tageslicht. Selbst wenn man vor den Hausaufgaben in die Freizeit geht.
Eine Stunde mehr Tageslicht nach Schulschluss unter der Woche würde da schon sehr viel bringen.
Manche hier diskutieren auschließlich Vor- und Nachteile während der Freizeit - ursprünglich wurde die Zeitzone (und das ist bei uns nun mal UTC+1, also Winterzeit) aber gewählt, um das Tageslicht beim Arbeiten/Lernen optimal auszunutzen.
Das ist aber eigentlich nur relevant wenn man in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder auf einer Baustelle arbeitet. Da kann man einen Grossteil der Arbeiten eben nur bei Tageslicht machen.
Aber im Klassenzimmer, im Hörsaal, im Grossraumbüro, im Baumarkt, im Callcenter, etc. ist es ziehmlich egal ob es draussen hell oder dunkel ist.