Beiträge von Anja Terchova

    Trotzdem waere es wichtiger erstmal 3G/4G wirklich flaechendeckend auszubauen. Wenn man das dann geschafft hat koennte man dort wo es noetig ist ja mit 5G anfangen.


    Aber es ist einfach extrem, wenn im in den Grossstaedten mit 5G anfaengt aber viele Doerfer und auch einige Kleinstaedte immer noch bei 2G haengen.


    Notabene: Wenn man neben einer dieser das Handy auf G18 einschränkt, bucht man sich noch mit -99 dBM GSM ein, kann aber kein USSD-Code absetzen, geschweige denn telefonieren...

    -99 dBm ist aber normal garnicht so extrem schlecht.


    Einbuchlevel ist nurmal bei GSM900 bei -106 dBm und bei GSM1800 bei -104 dBm oder -108 dBm.


    - 99 dBm ist zwar nicht gut, da wird Sprachtelefonie schon kratzig, und EDGE schafft es wahrscheinlich auch nicht mehr ueber so 50 KBit/s, aber SMS und USSD Codes sollten noch einwandfrei funktionieren.

    Solange es fuer Endkunden keine kompatiblen Geraete gibt, nutzt es nichts wenn man sich rein theoretisch einbuchen koenne. ;)


    Und irgendwie sehe ich auch eine wirkliche Nachfrage nach 5G Techniken, schon 3.5G, also ADSL2+ im Festnetz und HSDPA 14.4 in den Mobilfunknetzen, hat die Ansprueche der Kunden bis auf Weiteres befriedigt. 4G Techniken wie VDSL2 und LTE nimmt man natürlich gerne mit wenn man sie ohne nennenswerten Aufpreis bekommt, sind aber auch nur "nice to have".

    Hat Vodafone (ausser bei bestimmten Indoor-Vesorgungen mit Antennen-Sharing) ueberhaupt noch GSM1800 laufen?


    Frueher hatte Vodafone mal recht viele Dualband-GSM Standorte in den Innenstaedten, aber die sind dann schon groesstenteils 2004-2006 mit dem UMTS Ausbau verschwunden, die letzten Reste 2012-2013 mit dem LTE Ausbau.


    Klimaanlage für den Fahrgast, nicht den Fahrer, ist in deutschen Taxis noch längst nicht Standard. Ebenso ist sehr sehr oft keine Lademöglichkeit vorhanden, weil das Taxameter dort sitzt, wie der Zigarettenanzünder saß. Fahr einfach mal Taxi in Deutschland, ehe du herum laberst!

    Taxameter unten in der Mittelkonsole hab ich schon ewig icht mehr gesehen. Standard ist das die Taxameterfunktion im Innenspiegel integriert ist, teilweise auch oben auf der Mittelkonsole.


    Klimanalage ist mindestens eine normale Standardklimaanlage, seperate Auströmer ffür die Fondpassagiere gibt es in der Tat nicht immer. Aber wenn die Klimaanalge läuft, wirkt sie ja trotzdem auf den ganze Innenraum.


    Ausserdem, wenn allein bin setze ich mich im Taxi eh auf den Beifahrersitz und bekomme dann die volle Klimatisierung. Nach hinten setze ich mich nur wenn ich mit mehr Leuten unterwegs bin, und das ist dann eh nicht tagsueber.



    (Eigentlich hatte ich mich hier nur angemeldet, weil ich es toll fand, wie macrometer den Netzausbau von o2 wöchentlich recherchiert. Da er insbesondere auch von dir dafür wöchentlich mit Dreck beworfen wird, dachte ich, es sei ggf. nicht schlecht, einfach mal ein paar lobende Worte zu posten. Am Ende ist es aber eben so, das Trolle aller Art Foren aller Art leider immer weiter zerstören.

    Ich finde es auch toll was macromedia für die Community macht - und dafür das o2 nicht in die Fläche ausbaut kann ja er nichts


    Mein Frust richtet sich nicht gegen macrometer und auch nicht gegen einzelne o2 Mitarbeiter sondern nur gegen das o2 Konzept und die Vorgaben aus Spanien.


    Außerdem sollte man beachten, dass man im Gegensatz zum Verbrenner sozusagen immer vollgetankt losfährt.

    Das ist deine Sicht.


    Meine Sicht ist eher das ein vollgeladener e-Golf maximal 130km Realreichweite hat was etwa 8,5l Benzin entspricht. Also entspricht ein vollgeladener e-Golf nichtmal 1/6 Tankfüllung.



    Dazu passt folgendes: Einer unserer Reparaturtrupps, der an Kanalschächten herum baut, nutzt seit Mitte 2017 einen elektrischen Stampfer. Dessen Akku hält für 25 Minuten volle Leistung. Wir waren bei dessen Anschaffung deshalb gespannt, wie das gehen soll. Oh Wunder, kommen wir mit 2 Akkus aus. Der eine lädt und der andere arbeitet. Mittags wird getauscht, dann ist meist noch um die 20 % auf dem vom Morgen drauf. Hätte ich nicht gedacht, ist aber so. Die Jungs stampfen eben doch nicht den ganzen Tag, was sie, würdest du sie fragen, tagein tagaus tun. Und weißt du, was die Beiden begeistert? Kein Abgas, in dem du stehst. Kein Leerlaufgeknatter, also ebenfalls RUHE.

    In dem Fall macht ein Elektrogerät durchaus Sinn. Zweitakterabgas direkt unter der Nase ist wohl nicht so angenehm.



    Nun ja. Autos sind auch nur Maschinen. Bei Maschinen ist der Auslastungsgrad ein entscheidendes Kriterium, wenn nicht das entscheidendste Kriterium, um die TCO zu reduzieren. (Deshalb nutzen wir mit unseren 2 Nachbarsfamilien zusammen EINE Waschmaschine und EINEN Trockner. Da kann man sich dann ordentliche Gewerbemodelle von Miele in die Waschküche stellen und trotzdem säckeweise Geld sparen. Gleiches tun wir bei Rasenmäher, PKW-Anhänger und diversen Garten- und Haushaltswerkzeugen, wie Bohrmaschinen, Multitools etc.

    Auto oder auch Smartphone, Tablet, Notebook, Spielekonsole, Fernseher, etc. sind schon mehr als nur Geräte oder Maschienen. Da haengen einerseits Emotionen dran, und sie sind eben auch ein Stueck persoenlicher Raum. Denn es ist schon ganz praktisch wenn man z.B. seine persönliche Daten auf dem Notebook lassen kann und nicht alles loeschen muss. Oder wenn man nach einer langen Fahrt das Auto nicht noch am gleichen Tag komplett ausraeumen muss. Oder beides ein bisschen individuell gestalten kann.


    Aber bei Waschmaschiene, Trockner, Anhänger, Bohrmascheine, etc.stimme ich dir zu.


    Beim Rasenmaeher ist es etwas komplizierter. Zwar steht der auch meist ungenutzt rum, aber trotzdem kann man den nicht sehr gut teilen. Wenn man man in der Arbeit oder sonstwo unterwegs ist ist kann man nicht maehen, spaetabend kann man nicht maehen, wenn es regenet kann man nicht maehen - also wollen dann trotzdem alle (ziehmlich) gleichzeitig maehen.


    So aehnlich waere es auch mit den vollautonomen Fahrzeugen.




    Ich war letztes Jahr in Singapur. Dort fragen die Taxifahrer bei der Buchung, ob man gewillt ist, andere Fahrgäste mitzunehmen. Dadurch kollabiert ebenfalls der Nutzungspreis. Und trotz mindestens 30 Taxifahrten in 14 Tagen war ich bei keiner einzigen Fahrt allein mit dem Fahrer im Taxi. Auf meiner Route hat es sich immer so ergeben, dass ich irgendwo zugestiegen bin. Die Taxis in Singapur sind nach Einführung dieser "Entspannungsmaßnahme" aktuell zumeist Kleinbusse, klimatisiert, klasse ausgestattet, mit WLAN, Lademöglichkeiten.

    Das finde ich persoenlich unsinnig. Wenn man sich schon ein Taxi ruft und zahlt will man moeglichst schnell ans Ziel. Wenn es nicht zeitkritisch ist tut es meist auch klassischer ÖPNV.


    Und WLAN im Taxi ist in einer Grossstadt wie Singapur wo alle Mobilfunknetze top sind auch unnoetig. Man kann ein bisschen Datenvolumen sparen, aber solange dauert eine Taxifahrt ja normal nicht, das es da wirklich darauf ankommen wuerde.


    Und der Rest ist nicht so beeindruckend. Klimaanlage ist auch in Europa Standard, und wer ein Zigarettenanzuenderladegeraet dabei hat und nett fragt darf bestimmt auch in unseren Taxis nachladen.



    Sollte in kleineren Siedlungen das eigene Auto weiter Pflicht bleiben, wäre dies ggf. das endgültige Todesurteil für diese Siedlungen. Schließlich kostet ein Auto mehrere 100 € pro Monat

    Natuerlich ist in den Kleinstaedten und Doerfern die Mobilitaet wesentlich teurer als in der Grossstadt - aber dafuer sind die Immobilienpreise und Mieten billiger - so das es sich dann oft wieder ausgleicht



    Es zählt nicht mehr das Besitzen sondern die Möglichkeit zugreifen zu können. Das ist allemal wirtschaftlicher. Und was wirtschaftlicher ist, setzt sich durch. IMMER.

    Nicht immer!


    Bei deinem und meinem Nutzungsverhalten ist es aktuell noch unwirtschaftlich, elektrisch zu fahren. Die Elektrofahrer, die ich kenne, sind durchweg Erbsenzähler und erfassen ihre Kosten kontinuierlich. Man kann, wenn man 40 tkm p.a. fährt, jedenfalls nach deren Zahlen nicht davon ausgehen, dass einem ein Audi A6 günstiger kommt als ein Tesla Model S. Am besten rechnet es sich für die, die ihren Strom zu Hause und in der Firma selbst erzeugen.

    Für die Kombination Vielfahrer und reines Elektroautos muss man aber schon ein echter Enthusiast oder eben Erbsenzähler sein. Ansonsten will sich das niemand antun.


    Tourplanung im Aussendienst ist so schon komplex genug und nicht gerade wirkich flexibel, und will man sich doch nicht freiwillig noch weiter einschraenken indem man auf Ladesaeulen Ruecksicht nehmen muss.



    Ich habe einen Bekannten im Fuhrparkmaneagement von DHL. Der sagt, der StreetScooter liegt kostenmäßig 30 % unter allem, was die Post bisher in dieser Größe nutzte. Weiterer Vorteil ist die permanente Evolution des Autos, was natürlich logisch ist, wenn der Nutzer sein Auto sozusagen selbst baut.

    Betriebswirtschaftlich mag der Streestscooter ja besonders rentabel sein, die Zusteller sind aber oft nicht so wirklich begeistert. >> https://www.gruenderszene.de/a…cooter-probleme-im-winter



    Kommt Vollautonomie, kollabieren die Verkaufszahlen, weil es dann im Prinzip keinen Sinn mehr macht, ein Auto zu kaufen. Es reicht dann vollkommen, eins heran zu pfeifen, wenn man es braucht. Vorteil ist das Ordern nach Bedarf. Nachteil ist ein Kollaps der Stückzahlen. Außerdem wird der ÖPNV Druck bekommene as politisch gar nicht gewollt ist.

    Ich glaub nicht das Vollautonomie soviel ändern würde. Grosse Pools mit vollautonomen Fahrzeugen werden sich nur in den Grossstädten und Ballungsräumen lohnen, dort werden die Vollautonomieflotten dann dem klassischen ÖPNV, Taxis, und konventionellem Carsharinganbietern Konkurrenz machen.


    Aber die Kleinstaedte sind wohl für keinen Anbieter attraktiv genug, da eine so grosse Flotte aufzubauen, das er ein flexibles Angebot machen könnte. Da werden auch in Zukunft die Bewohner nicht um das eigene Fahrzeug herumkommen.

    Tja, ich halte mich eben nicht in Käffern auf, wo nur 3 Häuser und 1 Hundehütte steht.

    Kleinstaedte mit um die 10.000 Einwohner rum wuerde ich aber nicht in Kaff bezeichnen. Un in vielen Regionen hat eben o2 selbst dort nur GSM.


    Der Harz hingegen ist von o2 wirklich gut versorgt: Gernrode, Thale, Blankenburg, Wernigerode, Ilsenburg und Braunlage haben alle recht gute UMTS Versorgung.


    Aber in vielen anderen Regionen sieht es eben deutlich schlechter aus.



    Da Schierke eine super Walpurginsveranstaltung hat, bleibt einem nun kaum eine andere Wahl.

    Hat so ein kleines Dorf ueberhaupt Kapazitaet fuer eine groessere Veranstaltung. Der offizielle Hexentanzplatz ist doch bei Thale.


    Ist ja nicht anders als mit dem heimischen Wlan. Die Problematik ist doch gleich.


    Entweder sind die Standorte von Telefónica dann schlecht gewählt oder schon immer schlecht gewesen oder aber man funkt zu oft auf den gleichen Frequenzen? Ich weiß es nicht und Frequenzen waren nie ein Schwerpunkt von mir. Nicht umsonst sind das eigentlich studierte Leute im Stand von einem Techniker oder Ingenieur.


    Das ein Netz schwankt, nicht tragisch, ist verständlich und auch technisch halt so. Alles gut. Wenn dabei aber so eine Situation entsteht wie ich es beschrieben habe, dann ist irgendwas grundlegend falsch. Dabei ist es mir als Kunde egal ob es am HF liegt oder am falschen Standort oder das sich Standorte überschneiden oder weil einfach die Kohle fehlt. Ich sehe ein ausgebautes Gebiet, sehe teilweise Kapazitäten die ordentlich sind aber in dem Gebiet auf eine Fläche sich nicht bemerkbar machen. Eine Top Versorgung 50 Meter um den Mast rum sehe ich jetzt nicht als eine erfolgreiche Konsolidierung.


    Bei WLAN ist die Problematik aehnlich aber nicht ganz so komplex, weil es bei WLAN ja doch mehrere Kanaele gibt.


    Bei UMTS kann man sowas defacto nur mit dem 3./4. Traeger machen und einem LTE nur mit den Zusatzbaendern. Aber LTE800 und die zwei UMTS Basistraeger sind eben an allen Standorten in Betrieb weil es nicht anders geht.


    Man koennte natuerlich die Sendeleistung reduzieren oder Antennen mit engem Oeffnungswinkel verwenden, aber dann bekommt man wie die Telekom schnell ein Indoorproblematik, das Indoor dann garnichts mehr geht.


    Im Zweifelsfall finde ich es immer noch besser wenn durch Interferrenzen die Datenrate nicht so optimal sind als das man ganz ohne Netz dasteht.