Beiträge von Anja Terchova


    Die angesprochene Zielgruppe, zumindest die Vertreter aus dieser Gruppe, die ich kenne, haben ganz offenbar nicht das akute Bedürfnis unterwegs und mobil mit zu Hause zu telefonieren.

    Man nutzt nicht lieber Drittanbieterdienste - sondern man nutzt notgedrungen Drittanbieterdienste - weil die deutschen Anbieter Wucherpreise verlangen



    eSIMs gibt es anderswo analog simquadrat mit Online-Authentifikation und Freischaltung binnen Minuten. Wer die Codes mit der Post verschickt, hat nur noch nicht verstanden, wohin die Reise geht und lernt es entweder oder wird eben abgehängt/aussortiert. Was macht es bitte für einen Sinn, einen Brief mit einem QR-Code zu versenden? Aber naja, wird in Deutschland schon eine Fans des "Papiervorgangs" finden, denn da hält man was in der Hand für sein Geld. Schön haptisch der Code-Zettel...

    Der Grund ist einfach das sich das Code verschicken wie in normaler SIM Kartentausch im System abbilden laesst und sich genauso ueber die Logistikpartner abwickeln laesst.


    Den iSIM Prozess schoen in die Systeme einbinden waere viel aufwendiger und teuer.


    Mal ehrlich, der Marktanteil aktueller Apple iPhone oder Google Pixel mit eSIM ist verschwindend gering. Und wer wirklich so ein Geraet hat, der der weis oft garnichts von der "versteckten" DualSIM Funktion via eSIM.


    Die iPhones und Pixel haben ja nichtmal eine richtige Anleitung dabei, und wenn man beim "erkunden" des Geraetes keinen zweiten SIM-Slot findet ahnt man ja nichts von der Funktion. Apple und Google bewerben die Funktion ja nichtmal, und man findet nichtmal den Begriff DualSIM auf der Verpackung. Ich bin nichtmal sicher ob die zweite IMEI ueberhaupt auf dem Label steht, oder ob man die nur durch *#06# bekommt.


    eSIM wird erst intressant wenn die etablierten Android Hersteller bis hinab zur Mid-Rang Klasse eSIM unterstuetzen. Dann werden eSIM bekannter und dann kann man immer noch den Prozess schoener integrieren.



    interessant finde ich, dass in Südeuropa und Südamerika tendenziell immer häufiger Anrufe per Messenger oder FaceTime abgewickelt werden, anstatt irgendeine Telefonnummer zu nutzen. Ich habe vorhin mal ein bisschen gestöbert: Ich habe diverse Visitenkarten, die komplett ohne eine Telefonnummer auskommen, gefunden. Skype, FaceTime und der Name bei Telegram scheinen zumindest in Argentinien, Brasilien und Kolumbien den Leuten bereits zu reichen. Während man bei uns teilweise noch das Gesicht verzieht, wenn auf der Karte keine Festnetznummer drauf ist, weil nur mobil ja unseriös ist. So differenzieren sich Märkte aus.

    Dagegen haette ich nichtmal etwas einzuwenden - vorausgesetzt es gaebe eine App die die alle etablierten Messenger-Protokolle (WhatsApp, Fiber, Skype, Facebook, Instagram) unterstuetzt. So aehnlich wie es auf dem PC damals Trillian fuer ICQ, MSN, AIM, etc. gab.


    Aber mit fuenf Apps jonglieren ist mir zu doof.


    Die Antwort steht in dem Artikel.

    Das klingt aber sehr fadenscheinig!


    Andere Netzbetreiber, egal ob die Telekom in Deutschland (Elbehochwasser) oder Netzbetreiber in anderen Laendern schaffen es selbst in "Katastrophengebieten" wo teilweise Vermittlungsstellen und BSC/RNC abgesoffen / eingestuerzt / ausgebrannt sind die Versorgung innerhalb von ein paar Tagen wiederherzustellen.


    Und o2 will bei einer einzigen Basisstation zwei Monate für die Reperatur brauchen? Basisstationen sind ja modular aufgebaut und die Netzbetreiber sollten die meisten verschiedenen Ersatzteile fuer die verschiedenen Systemfamilien die sie laufen haben vorraetig haben. Und wenn nicht sollte man es zuegig vom Hersteller bekommen. Die Systemtechnik ist nicht gerade billig, aber dafur bekommt man normalerweise auch einen entsprechenden Service.


    Hier in den Niederlanden geht seit geraumer Zeit 'nur' noch T-Mobile NL mit ner Netzclub-Sim. Eventuell dass es da Unterschiede zu Original o2 gibt?

    Zumindest zwischen o2 Prepaid, Tchibo Prepaid, K-Classic Mobil und Netzclub duerfte es keinerlei Unterschiede geben.


    Marken die auf der Migrations-Plattform (Ay Yildiz und Blau) oder immer noch auf der E-Plus Plattform (Aldi Talk, Ortel Mobile, WhatsApp SIM) laeufen koennten sich theoretisch anders Verhalten. Grosse Unterschiede gibt es aber wahrscheinlich heute nicht mehr.

    du beschreibst eine nicht existente Zielgruppe. Wenn ich dienstlich in der Schweiz unterwegs bin, kalkuliere ich Tagessätze jenseits der 2000€. Ergo sind Telefonkosten lächerliches Grundrauschen. Da ich sparsam bin, nutze ich abgehend trotzdem „Spezial-SIMs“, die ich mir einfach und spontan als eSIM kaufen kann. Ich habe diverse Profile in meinem iPhone und aktiviere je nach Bedarf.

    Ich denke schon das die Zielgruppe recht gross waere, von Leuten mit Balkan- oder Tuerkeimigrationshintergrund ueber Studenten mit Auslandskontakten bis hin zu Vielreisenden Rentnern und Geschaeftskunden.


    Es wird wohl nie eine terrestrischer eierlegende Wollmilchsau geben, die diese Nischen super optimal bedient. Muss es auch nicht, denn die Kommunikation verschiebt sich massiv von Voice in Richtung Messenger und VoIP. Zumindest bei uns.

    Den meisten Leuten geht es garnicht darum die letzten paar Cent rauszuquetschen sondern ein halbwegs faires Angebot zu bekommen.


    Sagen wir mal fuer 19,99€ "nur" 5GB +500min + 500sms statt der ueblichen 6GB + Allnetflat, dafuer aber Roaming in Schweiz, Balkan, Tuerkei, Marokko, etc. inklusive und auch Verbindungen aus Deutschland zu EWR + diese Laender mit den 500min + 500sms verrechnen, faende ich fair.



    Ich finde die eSIM revolutionär. Die wird noch für viel viel Wirbel sorgen, ehe vielleicht per Satellit kommuniziert werden wird.

    In der Theorie klingt eSIM attraktiv


    Aber das Problem ist das in der Praxis bei vielen Marken und Tariflinien garkeine eSIM anbieten.


    Und bei den Marken wo eSIM moeglich sind ist die Implementierung nicht so schoen moeglich wie es die Theorie verspricht, das man den Code innerhalb von Sekunden kommt und die Profile auf andere Geraete umziehen kann.


    Sondern oft werden die Codes nur per Brief verschickt, und man muss bei jedem Geraetwechsel, selbst wenn man nur auf Garantie ein Austauschgeraet bekommt, das alte Profil deaktivieren, 24 Stunden warten bis man ein neues eSIM Profil bestellen kann, nochmal 2-4 Tage warten bis der Brief mit dem neuen Code kommt, und man ist 3-5 Tage garnicht erreichbar.


    Deshalb hab ich "teilweise" geschrieben. Da gibts durchaus nock größere Lücken im Angebot, aber nichts worauf ein Netzbetreiber sein Geschäftsmodell aufbauen kann

    Ich glaube schon das das in intressantes Geschaeftsmodell waere, denn wenn es sich sogar in so kleinen Laendern wie Oesterreich lohnt, dann muesste es sich in Deutschland erst recht lohnen.



    Ich kenne die Konditionen für vrtuelle Netzbetreiber nicht, gehe aber auch mal davon aus dass die nach Nutzung zahlen bzw. Kontingete erwerben, solange man kein eigenes Netz hat bedeutet das halt direkten Geldabfluss, beim eigenen Netz sind das Eh-Da Kosten.
    Betrieb und Abschreibung des Netzes kosten im Prinzip unabhängig davon wie stark es genutzt wird, natürlich steigen die Investitionskosten und Abschreibungen je leistungsfähiger es sein muss.

    Ein reinens Citynetz das schon rein technisch gerademal vielleicht 20% der Bevoelkerung versorgt, von denen dann aber wiederum nur vielleicht 20% der Kunden passende Endgeraete haben, also das Netz dann gerademal von 4% der Kunden genutzt werden kann, dann sich einfach nicht lohnen.


    Ob man jetzt 96% des Traffics zukauft oder 100% des Traffics macht keinen Unterschied.


    Und Drillisch ist ja eher ein Anbieter fuer Geizhaelse als fuer First-Mover. Und Geizhaelse die beim Tarif auf jeden Euro achten, kaufen sich bestimmt nicht gleich als Erste ein 5G Geraet.



    Kann ich nicht beurteilen, bei Telekom und Vodafone sind Länder mit eigenen bzw. Partnernetzen oft schon günstiger eingestuft.

    Zumindest in den Privat- und SoHo-Tarifen leider nicht.


    Da kostet Roaming bei T-Mobile Montenegro, T-Mobile USA, Vodafone Australien, Vodafone Neuseeland, Telefonica Argentinen, Telefonica Chile, etc. genausoviel wie sonst in der betreffenden Zone.



    Und wer regelmäßig außerhalb der EU unterwegs ist berücksichtigt das bei Anbieter- und Tarifwahl, ein Anbieter der es da übertreibt ist raus.

    Eigentlich kann man nur so gut es geht auf Alterantiven wie WLAN und WhatsApp / Viber ausweichen, aber im Grunde hat man keine wirkliche Moeglichkeit als in den sauren Apfel zu beissen und die Wucherpreise zu zahlen.


    Denn es gibt kaum Anbieter mit brauchbaren Roamingkonditionen ausserhalb des EWR. Bestenfalls ist die Schweiz beim Datenroaming dabei, aber spaestens bei Sprachtelefonie und SMS/MMS werden auch da Wucherpreise verlangt.


    Und extra eine auslaendische SIM anschaffen und die Rufnummer offen zu kommunizieren rentiert sich nur fuer echte Globetrotter.

    Na was denn nun? Mal hüh mal hot oder warum weisst du nicht was du einen Beitrag vorher geschrieben hast?

    5G Symbol und Zelldaten wuerden mich zwar intressieren - aber nicht sooo sehr das ich mir dafuer extra ein 5G Smartphone anschaffen wuerde.


    Und Birgland und Rothenstein sind eben zwei Orte an denen ich gelegentlich auf der A6 vorbei oder an der B88 durch fahre - aber angehalten hab ich da noch nie - und deshalb ist die Motivation ein 5G Geraet anzuschaffen auch nicht vorhanden

    Auch das Grenzgebiet Nieder-/Oberbayern hat neue Einträge auf etlichen Anlagen (Mitterskirchen, Perach-Tafelberg). Gerade Mitterskirchen freut mich, das treibt Vodafone an (haben dort nur nen GSM-OMNI).

    Bei o2 sieht es so aus als waeren da sogar 3 Technologien, wahrscheinlich GSM900 / UMTS2100 / LTE800 vorsgeshen. So ein Standort freut mich ganz besonders! :top:


    Allerdings sieht es bei Vodafone so aus als waere der GSMonly Schrott erst 2017 erneuert und dafuer am 8.6.2016 was mit der Standortbescheinigung gemacht.


    Ich hab auch schon ein paar so alte Vodafone Onmistandorte gesehen, aber die haben dann meist eine Standortbescheinigung von 2000-2004 oder manchmal gleich ganz ohne Datum.