Tja, bei meiner letzten Fahrt da rauf war die Bahn noch intakt. Zeigt, wie sich die Zeiten verschlechtert haben ![]()
Tempolimit auf Deutschen Autobahen - Pro und Contra
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Zitat
Original geschrieben von Weizen
Abhängig von Witterung, Verkehrssituation und Können des Fahrers .Wie gut, dass 90% der Autofahrer glauben, sie fahren besser als der Durchschnitt :D, es also daran festzumachen, wird schwierig ;).
@ Elke2002
Es geht hier nicht darum, dass hier alle generell mit 200 km/h durch's Ruhrgebiet brettern wollen ;). In den Ballungsgebieten macht es auch durchaus Sinn, ein Tempolimit einzuführen, da dort der Verkehrsfluss dann auch gegeben ist.
Aber bist Du schon mal in Frankreich auf der Autobahn gefahren? Es ist ein sehr entspanntes Fahren, Schnitt 130, keine Frage! Aber man ist dort mehr beschäftigt, nicht schneller als 130 zu fahren (um nicht von den Flics rausgezogen zu werden ;)) als auf den Verkehr zu achten, weil in manchen Regionen nichts los ist. So läßt man sich auch gerne ablenken und konzentriert sich nicht so sehr auf's Fahren, das ist sicher dass, was Hannes mit "anstrengend" gemeint hat.
Aber leider wird auch ein Tempolimit niemand davon abhalten, mit 80 hinter einem LKW ohne Blinken auszuscheren, und auch da sind 50 km/h Geschwindigkeitsunterschied schon zu viel!In diesem Sinne, auf mehr Rück-, Um- und Einsicht, denke, das bringt 100 Mal mehr als irgendwelche Tempolimit-Diskussionen!
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Tempolimit
isr absoluter Blödsinn. Man kann ja ohnehin nur noch an wenigen Stellen schneller als 130 fahren. Ich wäre schon froh wenn ich das mal 500m Morgens und Abends im Berufsverkehr im Rhein-Main Gebiet fahren könnte.
Das Problem sind meiner Meinung nach eben die irren Drängler. Nicht vergessen sollte man aber auch die 110km Hindernisse auf der linken und mittleren Spuren, die stur dort rumschleichen, obwohl die rechte Spur frei ist. Dazu kommen noch die Horden von rollenden Bomben wie Kleinlaster der Paketdienste, deren Fahrer alles egal ist und die internationale Brummikarawane.
Ich glaube von denen unter ständigen Termindruck stehenden Lastern und Kleinastern geht die größte Gefahr auf den Straßen aus. Hier wird rücksichtlos ausgeschert, alle Spuren blockiert und übermüdet gefahren.
Dagegen sind die paar Brutalos und Drängler harmlos.Fakt ist jedenfalls wenn der Lastverkehr von den Autobahnen verschwindet, wird es weniger Drängler geben, da genug Platz ist und der Stress beim Fahren abnimmt.
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Hi,
ich muß da irgendwo Elke zustimmen. Die meisten Befürworter einer freien Fahrt bringen keine Fakten. Eher eigene Meinungen. Geschwindigkeitsbegrenzungen führen dazu das:
- der Spritverbrauch gesenkt wird
- der Schadstoffausstoss gesenkt wird
- mancher Unfall vermieden werden kann
- Staus verringert werdenWo sind jetzt stichhaltige Argumente für eine freie Fahrt?
Hier wird immer wieder was gesagt von angepasster Geschwindigkeit, und das ein erfahrener Fahrer durchaus die 200 km/h beherrschen kann. Zum Thema angepasste Geschwindigkeit: dazu gehört es nicht, jemanden bei 130 dicht aufzufahren. Trotzdem wird es täglich hunderte Mal gemacht. Es mag viele Vernünftige Autofahrer geben, die mit den PS starken Auto zurrecht kommen. Aber viele können es nicht. Und eins sollte mal klar sein: Regeln werden nicht für die Leute mit gesundem Menschenverstand gemacht, sondern für den Rest. Und zu der Beherrschbarkeit des Autos: ich glaube nicht, dass jemand ein Auto bei 200km/h und drüber noch wirklich beherrscht. Wenn du sie fragst, werden die meisten nichtmal wissen wie lange ihr Auto braucht um von 200 stillzustehen. Mit Vollbremsung. Auch sind vermutlich meist die Reflexe zu schlecht um bei einer plötzlichen Gefahr rechtzeitig zu reagieren. Bei 130 reicht es vielleicht noch. Nicht zuletzt wegen einem kürzeren Bremsweg und weniger Meter die man innerhalb der Reaktionszeit zurücklegt.
bastian
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Zitat
In diesem Sinne, auf mehr Rück-, Um- und Einsicht, denke, das bringt 100 Mal mehr als irgendwelche Tempolimit-Diskussionen!
100% Ack. Aber offensichtlich funktioniert es nicht. Wie ich oben gesagt hab: Regeln werden nicht für Menschen mit nem gesundem Menschenverstand gemacht. Sondern für die rücksichtlosen, uneinsichtigen Egomanen. Und alle weiteren Irren. Leider gibt es davon genug auf dt. Autobahnen. Es gibt aber auch vernünftige und nette Fahrer(innen). Versteht mich da nicht falsch.ZitatFakt ist jedenfalls wenn der Lastverkehr von den Autobahnen verschwindet, wird es weniger Drängler geben, da genug Platz ist und der Stress beim Fahren abnimmt.
Dieses Argument fällt oft. Aber wohin soll der Lastverkehr dann? Auf die Schiene? Ist momentan teurer. Wärst du bereit, auf alle Produkte, sagen wir mal 10% mehr zu bezahlen, damit die Strassen frei sind? Oder die LKWs fahren nur noch ausschließlich nachts. Ginge auch. Würde aber auch zu höhereren Kosten führen, da jetzt Nachtzuschlag an die Fahrer gezahlt werden müsste. Der Transport via LKW ist halt einfach der günstigste und schnellste Weg.bastian
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Bei allen möglichen Dingen die eventuell für ein Tempolimit sprechen, habe ich persönlich keine Lust, mich ständig und in allen Fragen entmündigen zu lassen. Insofern lehne ich auch ein generelles Tempolimit ab. Gerne temporär oder örtlich an Gefahrengebieten etc. aber nicht generell.
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Zitat
Original geschrieben von andi2511
Bei allen möglichen Dingen die eventuell für ein Tempolimit sprechen, habe ich persönlich keine Lust, mich ständig und in allen Fragen entmündigen zu lassen.Nunja, die Sache stellt sich doch so dar - entweder fährst du sowieso immer verkehrsangepasst und defensiv, dann dürftest du in 99,9% der Fälle sowieso immer langsamer als das mögliche generelle Tempolimit sein, oder dem ist nicht so und damit qualifizierst du dich automatisch zum unmündigen Bürger, dem einfach befohlen werden muss nicht zu rasen ;).
Dein "Argument" ist somit keines.
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Ich glaube, das ist auch stark subjektiv beeinflußt.
Ich habe oft den Eindruck, daß Menschen, die ein Tempolimit fordern, selbst auch sowieso a) wenig und b) nicht schneller als 130 fahren.
Das zeigt auch eine Aussage wie "Der - meiner Meinung nach - einzige Grund gegen ein Tempolimit wäre der 'Kick', den mensch (ja, auch ich habe solches schon erlebt!) beim Schnellfahren erlebt.
Aber aus dem Alter sollte man eigentlich als vernunftbegabter Erwachsener (!) raus sein, alles einfach nur zu tun, weil es Spaß macht! (Außerdem gibt es dafür ja noch genügend andere Gelegenheiten )"
Sicher gibt es viele, die im schnell fahren einen Kick verspüren. Aber dagegen ist an sich rein gar nichts zu sagen, solange sie sich gemäßt STVO verhalten.Schnelleres Fahren hat durchaus einen praktischen Nutzen. Zwar wird dieser häufig überschätzt, vorhanden ist er aber.
Und es wird keiner gezwungen, schneller als 130 zu fahren.
Allen aber das Recht darauf abzuerkennen, obwohl es fahrerisches Können und Verkehr erlauben, halte ich für den falschen Weg.Von daher halte ich es hiermit:
ZitatIn diesem Sinne, auf mehr Rück-, Um- und Einsicht, denke, das bringt 100 Mal mehr als irgendwelche Tempolimit-Diskussionen!
und mit andi2511:
ZitatInsofern lehne ich auch ein generelles Tempolimit ab. Gerne temporär oder örtlich an Gefahrengebieten etc. aber nicht generell.
Bzg. Lastverkehr: ja, der gehört auf die Schiene. Wenn er teurer ist, muß man ihn billiger machen.

Wenn ich so die Diskussion verfolge, lese ich immer wieder 200 km/h und 130 km/h. Dazwischen liegen aber die imho idealen 150 oder 160 km/h, die sehr realistisch sind und die durchaus einen Zeitgewinn bringen. Kurzzeitige Spitzen von 200 sind selten, kurzfristig und bringen daher weniger Zeitgewinn als eine realistische Mehrgeschwindigkeit von 30 km/h bei 160 ggü. 130 km/h.
Kurzum: ich halte ein Tempolimit für Deutschland nicht für die richtige Lösung.
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Zitat
Original geschrieben von Merlin
Nunja, die Sache stellt sich doch so dar - entweder fährst du sowieso immer verkehrsangepasst und defensiv, dann dürftest du in 99,9% der Fälle sowieso immer langsamer als das mögliche generelle Tempolimit sein, oder dem ist nicht so und damit qualifizierst du dich automatisch zum unmündigen Bürger, dem einfach befohlen werden muss nicht zu rasen ;).Dein "Argument" ist somit keines.
Doch.

Auf derselben Autobahn, auf der tagsüber dichter Verkehr ist und eine in der obigen Weise angepasste Geschwindigkeit sinnvoll und richtig ist kann ich nachts ohne Gefährdung anderer schneller fahren. Mit generellem Tempolimit ginge das nicht, daher halte ich es eben für zu starr.
Wie gesagt, gerne auch eine dynamische Regelung, wie sie ja auch schon häufiger zu sehen ist: bei dichtem Verkehr wird über die elektronischen Verkehrsschilder die Geschwindigkeit begrenzt; ist die Autobahn frei, dann eben nicht.
Aber ich möchte eben nicht nachts um drei auf trockener freier dreispuriger Fahrbahn kriminalisiert werden, weil ich statt eines möglichen generellen Tempolimits von spekulativen 130 eben 180 fahre oder so.
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Jo, was dem US-Bürger seine Schußwaffe ist dem Deutschen seine freie Fahrt. Ich halte ein generelles Tempolimit für sinnvoll. Gleichzeitig könnte man auch das rechts überholen auf Autobahnen erlauben um die ewigen Fahrspurdiskussionen zu beenden. Mit einer Geschwindigkeitsmeßanlage an jeder Brücke, Schilderbrücke, Mautbrücke bekäme man dann auch die Unverbesserlichen von der Straße und ein paar Euro für die Fahrbahnreperaturen ins Säckel.
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