Tempolimit auf Deutschen Autobahen - Pro und Contra

  • @noki0815: Das "Edit" macht den Beitrag auch nicht anspruchsvoller. ;)



    Elke2002: Du nötigst mich geradezu zu einem weiteren Beitrag.


    So tragisch die Zahlen der Toten und Verletzten auch klingen mögen, machen die getöteten "nur" 0,01% der Verkehrsteilnehmer aus, die Verletzten kommen auf eine Quote von 1%. (Bei einem Fahrzeugbestand von ~45.000.000)


    Das heisst einfach umgerechnet, dass 98,9% relativ sicher unterwegs sind und keine schweren Unfälle verursachen. Also kann das nicht das einzige und entscheidende Argument für ein generelles Tempolimit sein.



    Den selben Effekt der Reduzierung schwerer Unfälle (wobei ich ernsthaft bezweifle, dass die Unfallquote bei einem TL merklich sinken würde) hätte man mit ähnlicher Technik, wie z.B. rund um die Frankfurter Autobahnkreuze: Verkehraufkommen-Abhängige Anzeigen. Bei dichtem Verkehr 100-130 und wenn es die Verkehrslage zulässt, eben unbegrenzt. Teurer als das Maut-Desaster dürfte das auch nicht sein, aber eben teurer als es dem Staat die Sicherheit und Gerechtigkeit auf der AB wert wäre.



    Naja - wir werden das Thema hier mal wieder nicht ultimativ zu Ende diskutieren können. Ich freue mich erstmal wieder morgen auf 5 Stunden Autobahn und Fahrvergnügen auf unbegrenzten Abschnitten.



    Stefan - für den sein Auto nicht nur Gebrauchsgegenstand, sondern auch Wohnzimmer und Büro ist.

  • Einige Statements zum Thema, gehört und gelesen:


    1.
    Wer vor mir fährt, blockiert...
    Wer hinter mir fährt, drängelt...


    2.
    Waffenlobby=USA
    freies Tempo= Deutschland


    3.
    Wichtiger ist es, ein starkes Automobil vor der Tür stehen zu haben, als den eigenen Kindern etwas zu essen zu geben.


    Ich bin zweigeteilt:
    Selbst liebe ich es, auch mal auf der BAB schnell zu fahren, sehe aber auch die eindeutigen Gefahren.
    Deutschland identifiziert sich zu stark über das Auto.
    Vielen ist es wichtig, unbedingt ein schnelles(oft deutsches) Auto zu besitzen. Ich fahre, aus Überzeugung, beispielsweise kein deutsches Auto, um dieser Statussymbolerei aus dem Weg zu gehen.


    Viele Fahrer(eigentlich jeder), lebt seine Agressionen beim Autofahren aus.


    Er wird am Arbeitsplatz gegängelt, also gängelt er zurück im Auto.


    Oder:


    Wenn ich nicht schneller fahre, darfst du nicht schneller fahren.


    Habe selbst schon die Agressionen manchmal ausgelebt und bin im Nachhinein erschrocken gewesen, wie schlecht man teilweise eigentlich fährt.


    Mittlerweile fahre ich nur noch mit Handy aus, ohne Radio(Ruhe!), ausgeruht und mit Luft vor Terminen.
    Wenn es sehr wichtig ist oder sehr weite Strecken zu fahren sind, nehme ich den Zug um Kraft für anschliessende Aufgaben zu finden.


    MfG Arne

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