beratung berufsunfaehigkeitsversicherung

  • ...dieses Argument bringe ich auch häufig meinen Kunden gegenüber...


    Leider wird dann erst vielen Bewusst wie "dumm" sie eigentlich sind. Ein Auto im Wert von sagen wir mal 30.000 wird wie selbstverständlich VK versichert...


    Die eigene Arbeitskraft (da kommen schnell 500.000 und mehr zusammen) gar nicht...

    Gruß
    Flatie

  • Jetzt werdet doch nicht so emotional und stellt gleich jeden, der keine BU abschließt, als asozialen Schmarotzer dar.
    Jeder, der meint, ein solche Versicherung sei nützlich, soll sie doch abschließen. Ich persönlich finde aber, dass das Risiko einfach zu gering ist, als dass sich so viel Geld lohnt. Aus dem gleichen Grund hinkt auch der Vergleich mit der Vollkasko für's Auto (auch wenn sich das "Argument" in Verkaufsgesprächen sicher gut macht): Das Risiko eines Autounfalls ist ungleich höher, als das, plötzlich auf Grund von Krankheit oder Behinderung nicht mehr erwerbstätig sein zu können! Wie ich bereits sagte, ich kenne keinen einzigen solchen Fall. Wenn jemand seriöse Statistiken hat (also nicht solche aus dem Werbeprospekt der Allianz), immer her damit. Ich lasse mich gern eines besseren belehren.

  • ich möchte niemanden als irgendeine Art Schmarotzer dahinstellen nur weil er keine BU hat ;)
    Aber über google lassen sich einige Interessante Artikel über Statistiken und Sinn / Unsinn einer BU finden.
    Die Kontra-Leute werden dann allerdings wieder behaupten das seien eh gekaufte Statistiken bzw. Artikel und die Pro-Leute behaupten das Gegenteil :p


    Fazit ist aber den Vergleich mit der Vollkasko finde ich schon relativ treffend. Wenn das Risiko den eigenen Wagen Schrott zu fahren als sooo hoch gesehen wird...dann frage ich mich wer den Wagen fährt? Und ob derjenige danach nicht doch BU sein könnte?! ;)


    Man merkt schon... ICH bin ein Pro-Mann :) und das nicht nur aufgrund meines Jobs.
    Ein Kollege zum Beispiel (30 Jahre alt) hatte nun bereits das zweite mal einen doppelten Bandscheibenvorfall....nun fragt er mich nach ner BU....das man allerdings ein brennendes Haus nicht mehr gegen Feuer versichern kann ist im nun auch klar...Post von der bfa etc hatte er auch schon erhalten, da er über 10 Monate krank geschrieben war...


    so what


    Jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden und ggf beraten lassen.
    Hauptsache man selber kann ruhig schlafen und es bringt auch nichts seinen Lebtag alles in diverse Versicherungen zu pumpen und schließlich auf das eigentliche Leben zu verzichten da man sich nichts anderes mehr leisten kann.


    Haftpflicht / BU / Altervorsorge / private Krankenzusatz sind meiner Meinung nach für jeden Arbeitnehmer "Pflichtversicherungen" <-- Pauschal gesagt.

    Gruß
    Flatie

  • Es kommt doch auch immer sehr auf den Beruf drauf an.
    In manchen Berufsgruppen wie z.B. im Verkehrssektor, meinetwegen Piloten oder Lokführer, ist das Risiko berufsunfähig zu werden doch relativ hoch. Eine für die meisten Berufe harmlose Erkrankung wie z.B. Diabetes bedeuten das Aus.

    Viele Grüße
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Jetzt werdet doch nicht so emotional und stellt gleich jeden, der keine BU abschließt, als asozialen Schmarotzer dar.


    Das hat ja niemand getan. Asozial ist es, das mit Verweis auf die Leistungen vom Staat nicht zu machen. Immer nach dem Motto "irgendjemand wird schon für mich aufkommen". Das finde ich asozial.


    Was für eine Versicherung man abschliesst und welche nicht, das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe niemanden im Freundeskreis, der berufsunfähig ist, aber in der Kundschaft habe ich mehrere solche Fälle. Es gibt diese Menschen also wirklich. ;) Autounfälle sind in der Zahl natürlich häufiger. Keine Frage. Aber das Geld, was man bei einem Autounfall riskiert ist ungleich höher dem, was man bei einer Berufsunfähigkeit riskiert.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Hallo Leute,


    habe nun mehrere Angebote erhalten und bin am selektieren.


    Alte Leipziger
    Volkswohlbund
    Volksfürsorge


    Jede der drei scheint von den Bedingungen her gut zu sein. Die beiden letzteren haben ein etwas schlechteres Finanzrating.


    Welche würdet ihr bevorzugen? Oder doch eine ganz andere?

  • Ohne die Tarife zu kennen, würde ich per Internet zu gar nichts raten. Allerdings hat die Alte Leipziger in Vergleichstests oft recht gut abgeschnitten.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Alte Leipziger


    ...obwohl die Alte Leipziger doch eigentlich eher unbekannt und klein ist, oder? Von der hab ich bisher noch gar nichts gehört...

  • Hallo zusammen!


    Auch für mich wird das Thema BU langsam interessant :), deswegen möchte ich noch in diesem Jahr eine solche Police abschließen. Bisher fand ich von den Konditionen her den Cosmos Direkt Comfort Tarif ziemlich gut, bin nach den Aussagen von Flatie aber nun ein wenig skeptisch geworden; hat jemand in der Hinsicht schon Erfahrungen?!


    Frage zwei, was kann ich eigentlich versichern lassen, meine Brutto oder nur mein Nettogehalt?


    danke schonmal an die Experten!!



    kleines Edit:


    bei Morgen & Morgen schneidet die CD Comfort Police sehr gut ab..

  • Wenn eine Versicherungsgesellschaft eine BU-Versicherung neu in sein Programm aufnimmt ,
    stellen sie 3 Rechtsanwälte ein , um die Bedingungen für die Auszahlungen im Erlebensfall zu regeln und darzulegen ...


    und sie stellen 30 Rechtsanwälte ein um im Erlebensfall NICHT Zahlen zu müssen!



    Also recherchiert vor Abschluss ganz genau !



    MfG ... Lui ... ;)



    PS: Es gibt in Deutschland Millionen Arbeitnehmer deren Netto-Lohn pendelt in Höhe der Armutsgrenze ...
    Diese Leute können sich gar keine BU leisten !! Also was soll das Gerede von "Sozial-Schmarotzer" ??

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