beratung berufsunfaehigkeitsversicherung

  • Alles klar, habe jetzt mal ein Angebot bei der Alten Leipziger angefordert. Diese soll laut einigen Tests zu den Guten am Markt zählen.


    Gibt es vllt jemanden im Forum der erst kürzlich BU-Versicherungen verglichen hat?


    Beitrag ist erstmal zweitrangig, mir gehts um die Besten Leistungen.


    Die Condor wird in einigen Foren auch genannt. Soll von den Bedingungen her gut sein, allerdings ziemlich wichtig finde ich auch die Beständigkeit eines Versicherungsunternehmens - ohne weitere Details zu kennen, der Internetauftritt dieser Versicherung macht keinen guten Eindruck auf mich.

  • es gibt pauschal keine Gute / Schlechte Gesellschaft (ich bin bei einem Makler).
    Man konnte das Bedingungswerk mal auf frankeundbornberg.de vergleichen.
    Beitrag richtet sich nach Alter des VN / Beruf / Höhe der Rente / Gesundheitsfragen....


    Wo wir beim pauschalisieren sind :-) (Nürnberger mache ich recht häufig....allerdings...siehe oben ;-) ) Jede Versicherung hat auch "gute" sowie "schlechtere" Tarife im Angebot.


    Aber Du liegst zumindest schon damit richtig wenn Du sagst der Preis ist egal....die Bedingungen sind wichtig (cosmos direkt würde ICH zum Beispiel bei BU nicht empfehlen ;-) )

    Gruß
    Flatie

  • Zitat

    Original geschrieben von flatie



    Aber Du liegst zumindest schon damit richtig wenn Du sagst der Preis ist egal....die Bedingungen sind wichtig (cosmos direkt würde ICH zum Beispiel bei BU nicht empfehlen ;-) )


    Weil?
    Die Leistungen der Cosmosdirect bei der BU sind oft besser als die der etablierten Versicherungen wie Allianz, Zürich, etc. und das bei einem weit günstigeren Beitrag.
    Machen wir uns doch eins nicht vor, sollte wirklich der Versicherungsfall eintreten, nimmt man sich am besten einen Anwalt - und zwar bei jeder Versicherung.
    Ich bin der Meinung, dass man sich die BU sparen kann. Lieber die Prämien gut anlegen. Im Schadensfall entsprechen die 1000€ grade mal Hartz IV-Niveau, das man dann auch nicht mehr bekommt. Für höhere Versicherungssummen zahlt man sich über die Jahre ja dumm und duselig.

  • naja, intern habe ich da einige Zahlen was Klagequote etc bei Cosmos direkt betrifft etc erfahren.....das reichte mir.


    Und wie kommst Du nun auf 1000€? Man sollte sein Nettoeinkommen versichern. Ich möchte sehen wie Du das mit Geldanlagen hinbekommst ;-) wenn zum Beispiel nach 5 Jahren der BU-Fall eintritt...


    Bei guten Bedingungen kann man meiner Meinung nach auf einen Anwalt verzichten. Ich habe zum Glück erst einen BU Fall im Kundenkreis und da lief alles "reibungslos" ab (was die Versicherung betrifft).

    Gruß
    Flatie

  • Zitat

    Original geschrieben von flatie
    naja, intern habe ich da einige Zahlen was Klagequote etc bei Cosmos direkt betrifft etc erfahren.....das reichte mir.


    Und wie kommst Du nun auf 1000€? Man sollte sein Nettoeinkommen versichern. Ich möchte sehen wie Du das mit Geldanlagen hinbekommst ;-) wenn zum Beispiel nach 5 Jahren der BU-Fall eintritt...


    Bei guten Bedingungen kann man meiner Meinung nach auf einen Anwalt verzichten. Ich habe zum Glück erst einen BU Fall im Kundenkreis und da lief alles "reibungslos" ab (was die Versicherung betrifft).


    Wenn, wenn, wenn. Das ist halt die Frage. Wenn nach 5 Jahren die Berufunsfähigkeit eintritt, ist man natürlich froh, solch eine Versicherung zu haben. Aber mann kann sich halt nicht gegen alle Lebensrisiken absichern, das ist einfach unwirtschaftlich. Ich kenne keine genauen Statistiken, aber ich habe in meinem Bekannten- und Freundeskreis keinen Einzigen, der berufsunfähig geworden ist. Wenn man nun 40 Jahre lang monatlich fast 100€ eingezahlt hat (sicher nicht unwahrscheinlich, bei einer Versicherungssumme von meinetwegen 2000€), sind das schon 48.000€ für nix. Das Geld könnte man im Alter sicher viel besser gebrauchen, von den verschenkten Zinsen mal ganz zu schweigen.


    Klar, manche Menschen zahlen die Prämien sicher gerne, damit sie eben das Gefühl haben abgesichert zu sein. Ich denke aber im Falle des Falles hat man immer noch Familie und Staat hinter sich, die einem helfen. Hier wird von den Versicherungen oft Angst geschürt und versucht, die BU neben der Haftpflicht als "must-have" zu etablieren.


    Du hast sicher Recht, es gibt bestimmt eindeutige Fälle, bei denen die Versicherungen schnell zahlen (z.B. Autounfall). Aber genauso gibt es eben viele auf den ersten Blick uneindeutige Fälle (vor allem psychische Erkrankungen wie Burn-Out o.ä.) wo man erstmal von Pontius zu Pilatus geschickt wird und die Versicherungen ihren ganzen Anwaltapparat anschmeißen und von den hochglanz-Versprechen nichts mehr wissen wollen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Ich denke aber im Falle des Falles hat man immer noch Familie und Staat hinter sich, die einem helfen.


    Familie vielleicht, Staat ... vergiss´ es. Es sei denn du willst von Sozialhilfe leben. Abgesehen davon finde ich es relativ dreist im Angesicht leerer Staatskassen auf staatliche Hilfe zu bauen, wenn man es selbst in der Hand hätte gar nicht in eine finanzielle Notlage zu kommen.


    Außerdem, wurde oben ja bereits angesprochen, gibt es nicht wenige Tarife, die, falls nichts passiert, einen Großteil, oder sogar mehr als die eingezahlten Beiträge am Ende der Laufzeit zurückzahlen.


    Ich finde es auch immer wieder recht amüsant, dass sich die Leute für ihr Auto eine Vollkaskoversicherung leisten, die eigene Arbeitskraft aber nicht absichern. Frage mich, wie die im Fall der Fälle sich dann ein Auto überhaupt noch leisten wollen.

  • Weil hier das Thema Statistiken und Beschwerden pro 1000 Versicherte aufkam: Die Versicherungsaufsicht veröffentlicht dazu regelmäßig Zahlen. Hier gibt es eine Übersicht (aufgeteilt nach verschiedenen Versicherungsarten) für 2006:


    http://www.bafin.de/cln_116/nn…rde__node.html?__nnn=true (ganz unten auf der Seite)


    Die 2007er Zahlen wurden auch irgendwo veröffentlicht, hab aber auf die schnelle den Link nicht gefunden.


    edit: Nachtrag - hier die 2007er Zahlen

    "That's not a hair question. I'm sorry." - 01/31/07 - Never forget!

  • Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Familie vielleicht, Staat ... vergiss´ es. Es sei denn du willst von Sozialhilfe leben. Abgesehen davon finde ich es relativ dreist im Angesicht leerer Staatskassen auf staatliche Hilfe zu bauen, wenn man es selbst in der Hand hätte gar nicht in eine finanzielle Notlage zu kommen.


    Fast noch egoistischer finde ich es, sich von vorneherein sehenden Blickes auf die Familie zu verlassen und damit deren Einkommen zu verplanen.

    Walking on water and developing software from a specification are easy if both are frozen.
    – Edward V Berard

  • Zitat

    Original geschrieben von xoduz
    Fast noch egoistischer finde ich es, sich von vorneherein sehenden Blickes auf die Familie zu verlassen und damit deren Einkommen zu verplanen.


    Nicht vorverurteilen - es klingt ja so als ob er schon sein eigenes Geld verdient, und da hat er sich sicher auch schon darüber Gedanken gemacht, dass er für jemanden aus der weiteren Familie den ein Unglück trifft ebenfall ohne weiteres ein paar hundert Euro im Monat bis ans Lebensende ausgeben würde. Gibt halt Familien wo man sich so nahe steht.
    Der Vorteil einer "professionellen" Versicherung ist natürlich, dass das Risiko auf mehr Schultern verteilt wird, das ganze kalkulierbarer wird (die meisten schreckt ja v.a. die Ungewißheit) und dass man nicht Sorge haben braucht, dass es Zahlungsproblemen kommen kann (weil andere Familienmitglieder vlt. zeitweise/langfristig arbeitslos werden, nicht genug verdienen, oder ebenfalls krank werden, etc.).

    "That's not a hair question. I'm sorry." - 01/31/07 - Never forget!

  • Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Ich finde es auch immer wieder recht amüsant, dass sich die Leute für ihr Auto eine Vollkaskoversicherung leisten, die eigene Arbeitskraft aber nicht absichern. Frage mich, wie die im Fall der Fälle sich dann ein Auto überhaupt noch leisten wollen.


    Ich finde das nicht amüsant, ich finde das erschreckend.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!