Neuwagen aus der Mittelklasse - welchen?

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Entschuldige, aber der neue 1,9 CDTI von Opel mit 150 PS wird von allen Seiten gelobt!

    Anja hat noch den "alten" 2.2 DTI in ihrem Astra Coupe (oder war's das Cabrio?) ;) Der 1.9CDTI und auch der 1.7CDTI sind noch relativ neu (Frühjahr 2004 und Herbst 2004) in den Vectras bzw. Astra H.

    Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Erstens kann ich das schlecht wissen, zweitens ist es eben nicht mehr aktuell und um einen aktuellen Autokauf geht es doch! ;)

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Das gewünschte Radio, die Sitzheizung und die Alarmanlage kann doch selber jederzeit innerhalb von kurzer Zeit nachrüsten - davon würde ich den Neuwagen nicht abhängig machen. Und die FFB ist doch eigentlich schon lange Standard - oder?


    Radio kann man fast immer austauschen das stimmt.
    Sitzheizung nachrüsten ist ne teure Angelegenheit(300-500€) lieber gleich beim Autokauf zusätzlich bestellen(120€).Spreche aus eigener Erfahrung.
    Alarmanlage wozu? Heutzutage schauen die Leute ja nicht einmal mehr hin wenn ein Auto aufgebrochen bzw der Alarm losgeht. :flop:
    Seit wann ist FFB Standard :confused:
    Mein Onkel hat sich letztens nen Audi neu geholt und hat die FFB auch extra berappen müssen.
    Peugeot find ich ein recht solides Auto, meine Freundin hat den 406 Coupe und bis jetzt noch nie gröbere Probleme gehabt.


    Gruß

  • Hi,


    interessanter Beitrag. Autokauf ist bei uns immer noch das Emotionalste und für manche wohl Wichtigste Highlight im Leben.


    Nach über 60 Antworten zeigt sich wieder mal, dass man sich beim Autokauf am besten nur auf sich selbst verlässt. Entweder man lässt seinen Emotionen freien Lauf und kauft, was einem gefällt oder man holt ganz rational seinen Taschenrechner raus und rechnet nach. Anschaffung+Unterhalt+Restwert+Sonstiges (t.b.d.)=Autokosten


    Bei emotionalen Entscheidungen kann eh keiner helfen und beim Nachrechnen geh ich davon aus, dass jeder, der die Erlaubnis hat, ein Auto zu fahren, auch rechnen kann, zumindest Zahlen vergleichen kann.


    Und Jochen, hier jemand Pauschlierungen vorzuwerfen hilft erstens hier nicht weiter und dann sollte man auch darauf achten, nicht selbst dazu zu neigen, Ziat von Dir: "Gerade die dt. Automobilindustrie..." und weitere in Deinem Posting.


    Grüße
    babapapa

  • Zitat

    Original geschrieben von babapapa
    Und Jochen, hier jemand Pauschlierungen vorzuwerfen hilft erstens hier nicht weiter und dann sollte man auch darauf achten, nicht selbst dazu zu neigen, Ziat von Dir: "Gerade die dt. Automobilindustrie..." und weitere in Deinem Posting.


    Grüße
    babapapa


    Es ist aber nun mal gerade die dt. Automobilindustrie, die diese Aufpreispolitik betriebt. Das ist Fakt.
    Hingegen ist "Die Finger von Opel und Peugeot lassen eine unzulässige Pauschalisierung, die ganz sicher kein Fakt ist."
    Und von wegem weiterbringen: wo bringen uns denn solche Sätz wie der gerade von mir zitierte denjenigen weiter? Auch überhaupt nicht!


    Daß man nicht auf andere hören soll, schreibe ich ja auch oben.


    Ich denke, man sollte weder nur mit nach Bauchgefühl noch nur nach dem Taschenrechner kaufen. Für mich zumindest spielt beides eine wichtige Rolle. Bauchgefühl war bei mir z.B. Seat León, Taschenrechner Renault Mégane. Letzterer war der beste Kompromiß, da er auch emotional ansprechend war. Ersterer war wirtschaftlich weitgehend Unsinn, aber emotional ganz oben.
    Die Entscheidung fällt am Ende jeder selbst.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    [...]
    Wenn ich mich nicht irre, hat der Astra mit dem Motor Insepktionsintervalle von ganzen 50000km! Also, wenn das nicht ein zusätzliches Argument ist?
    Es gibt noch immer TDIs, die alle 15000km zur Insepktion müssen. Das wären bei mir 3 Stück pro Jahr. Bei meinem Auto sind es 1 1/2 pro Jahr, wenn man so will. Beim Astra müßte ich nur alle 13 Monate etwa zur Inspektion. Das ist ein ganz schöner Kostenfaktor!


    Milchmädchenrechnung!
    Bei den meisten Herstellern mit sehr langen Inspektionsintervallen (z.B. VW mit 40 000km) werden die einzelnen Inspektionen teurer, so dass sich unterm Strich nicht mehr so viel tut.
    Was bringen die 40tkm oder 50tkm Inspektionsintervalle, wenn bei 60tkm die Bremsen runter sind oder bei 120tkm der Zahnriemen gewechselt werden muß?
    Dann fährst Du trotzdem zwischen den Intervallen in die Werkstatt.


    Dann lieber ein dynamischer Inspektionsintervall, der die Nutzung des Fahrzeug berücksichtigt. In einigen Autos macht das mittlerweile die Bordelektronik.



    Threadersteller (wer war das noch) :confused: :):
    Da das Auto recht lange (>10 Jahre?) genutzt werden soll, würde ich darauf achten, dass damit zu rechnen ist, dass das Auto auch so lange hält.
    Der Teufel liegt hier im Detail, und das ist nur selten erkennbar. Dennoch würde ich pauschal gesehen ein nord- oder mitteleuropäisches Auto einem Asiaten vorziehen (lieber Ford/Opel als Fiat oder Mazda). Die Aussage ist bestimmt nicht in allen Fällen haltbar und soll nur ein Denkanstoß sein. :)



    Bess demnähx,
    Carsten

    "Das Problem an Zitaten aus dem Internet ist, daß sie nur schwer überprüfbar sind."


    Konrad Adenauer

  • Zitat

    Original geschrieben von Butterfly
    Milchmädchenrechnung!
    Bei den meisten Herstellern mit sehr langen Inspektionsintervallen (z.B. VW mit 40 000km) werden die einzelnen Inspektionen teurer, so dass sich unterm Strich nicht mehr so viel tut.
    Was bringen die 40tkm oder 50tkm Inspektionsintervalle, wenn bei 60tkm die Bremsen runter sind oder bei 120tkm der Zahnriemen gewechselt werden muß?
    Dann fährst Du trotzdem zwischen den Intervallen in die Werkstatt.


    Dann lieber ein dynamischer Inspektionsintervall, der die Nutzung des Fahrzeug berücksichtigt. In einigen Autos macht das mittlerweile die Bordelektronik.


    Das glaube ich nicht, Tim! ;)
    Es mag sein, daß die 50000er Inspektion dann teurer ist als eine 15000er.
    Aber sicher nicht mehr als 3mal so teuer! Aus welchem Grund denn?
    Und wie kommst Du darauf, daß bei Autos mit 50er Intervallen sich die Bremsen anders abnutzen oder nur diese bei 120K den Zahnriemenwechsel brauchen?
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? :confused:

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • TKKG ??? ;)
    Bist Du dann das 2. "K" :D ;)


    Bei VW ist das so. Die wenigen Inspektionen kosten fast das gleiche wie mehrere kleine. Das sage nicht nur ich, sondern auch Mitarbeiter in VW-Autohäusern.


    Mit den Beispielen Bremsen und Zahnriemen wollte ich nur andeuten, dass man bei langen Wartungsinterallen aller Wahrscheinlichkeit nach dennoch zwischen diesen Intervallen in die Werkstatt muß, um diverse Verschleißteile austauschen zu lassen. Bei kürzeren Intervallen kann man mal die Bremsen austauschen, auch wenn diese noch wenige tausend km halten würden.
    Wenn aber bei einer Inspektion abzusehen ist, dass z.B. die Bremsen noch 25tkm halten, dann werden diese wohl kaum ausgetauscht werden. Nach 20tkm fährst Du wieder in die Werkstatt, in diesem Fall 30tkm vor dem nächsten Wartungsintervall......
    Wenn ein Zahnriemen normalerweise bei 120tkm ausgetauscht werden soll, fährst Du bei einem 50tkm-Intervall entweder bei 115tkm in die Werkstatt oder läßt ihn bei 100tkm austauschen. Da aber viele Werkstätten dazu übergehen
    , den Zahnriemen vor den 120tkm austauschen zu wollen, wirst Du das kaum merken.... :(


    Wie gesagt, ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Die einen finden es gut, die anderen halten es für Augenwischerei.



    Bess demnähx,
    Carsten

    "Das Problem an Zitaten aus dem Internet ist, daß sie nur schwer überprüfbar sind."


    Konrad Adenauer

  • Finde das nicht zwingend logisch, ehrlich gesagt. ;)
    Hier geht es ja nicht um Gesundheitsvorsorge beim Menschen! Je regelmäßiger man zum Arzt geht, desto eher können Krankheiten früherkannt werden.
    Hier geht es klar um Kosten! Und die sind nun mal geringer, wenn man nicht so häufig zur WS muß. Jede Inspektion hat so ihre Standarddinge, die bei ihr gecheckt werden. Wenn diese Dinge zwei oder dreimal mehr gecheckt werden, kostet es auch zwei bis dreimal mehr, bedenke nur mal die Arbeitsstunden! Zwar mag es sein, daß durch den zunehmenden Verschleiß je mehr das Auto gebraucht wird, auch mehr an Wartung und Reparaturen nötig sind, aber da spielt ja das Intervall keine Rolle!
    Es ist aber ein Unterschied, ob ein Mechaniker 3 mal 2 Stunden dran arbeitet oder vielleicht einmal 4 Stunden!
    Eine 30000er ist doch nicht doppelt so teuer wie eine 15000er! Und eine 50000er nicht dreieindrittelmal teurer als eine 15000er!
    Wenn eine 15000er 200 Euro kostet, müßte eine 50000er ja ergo 700 Euro kosten!
    Und weshalb sollte eine 60000er so wenig kosten wie eine 15000er? Bei den 60000 ist der Gesamtverschleiß doch höher als bei den einzelnen 15000ern, die man nun mal nicht isoliert sehen kann.
    Wenn der Wagen auf 50000er Intervalle ausgelegt ist, soll mir das nur Recht sein!
    Auf 150000km sind das 3 vs 10 Inspektionen!
    Alleine schon in meinem Falle alle 4 Monate zur Inspektion zu müssen, würde mir auf den Nerv gehen! Ich bräuchte ja auch für jede Inspektion einen freien Termin in meinem Kalender und einen Ersatzwagen! Und der ist nun mal weder bei VW noch bei Renault immer kostenlos.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!