Och, wieso sollte BILD was machen. a) weiss es eh jeder das Bild pusht und b) ist es wieder werbung.
Eigtl müsste Bild ja schon längst pleite sein weil KEINER die Bild liest ![]()
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Och, wieso sollte BILD was machen. a) weiss es eh jeder das Bild pusht und b) ist es wieder werbung.
Eigtl müsste Bild ja schon längst pleite sein weil KEINER die Bild liest ![]()
Falls hier jemand anwesend ist, der den planetopia-Bericht gestern gesehen und irgendwas davon geglaubt hat, verweise ich nicht nur auf die Antwort des dort interviewten "Schockwellenreiters", sondern auch noch auf das, das, das, das, das und das. Eventuellen Links darf gefolgt werden. Ich glaub irgendwo kann man sich das auch runterladen... Aber das nur nebenbei ![]()
"Technisch gesehen" habe ich zwar auch einen Blog, praktisch hat das aber wenig zu sagen. Ich verwende eben auf meiner Homepage ein entsprechendes System, weil es mir zu mühsam war, irgendwelche Neuigkeiten immer von Hand einzutragen. Als "Blogger" würde ich mich aber (schon aufgrund der recht bescheidenen Eintragsfrequenz) nicht bezeichnen ![]()
Wenn ich mal ein oder zwei Stunden nichts zu tun hab, nutze ich die Zeit aber gerne, um in diversen Weblogs zu lesen. Allerdings ohne besondere Präferenzen und ohne mich durch Kommentare etc. zu beteiligen. Die waren übrigens auch schon genauso interessant zu lesen, bevor das Thema in den letzten Tagen durch das Jamba-Zeugs in den Medien hochkam ![]()
gibts irgendwo ne kleine anleitung, wie man sich einen Blog selber bastelt und ihn dann auf dem eigenen Webspace ablegen kann?
MfG Arne
Sind im Prinzip auch nur Skripte, z.B. PHP oder Perl. Sowas sollte sich zuhauf auf einschlägigen Seiten finden.
Aber hinter so einer komplexen Seite wie Spreeblick steckt wohl was in Richtung CMS.
Weizen: Tja, das ist wohl wirklich das Problem: Dass man nicht wissen kann, wer nun lügt und wer nicht.
Aber leider wird ja von vielen alles, was sie irgendwo (im Internet) lesen oder sehen, für bare Münze genommen und munter weiter verbreitet.
(Ich habe ja den Planetopia-Beitrag nicht gesehen, sondern nur gelesen, und aber hier die Sache mit dem 'Schockwellenreiter' gleich weggelassen, da sie mir komisch vorkam...)
Man kann mit diesem Instrument wohl auch ganz prima und schnell einen Ruf zerstören.
ArneH: Nimm doch einfach den Link von Mekong. Oder guck in den Wiki-Link. Da ist ein Software-Vergleich.
Ken das so nur bei Homepages, aber nichts so fuer alle. Als Tagebuch kan man das doch nicht schreiben, wen es jeder lesen kan
Stimmt. Als 'Tagebuch' im herkömmlichen Sinne würde ich Blogs auch nicht bezeichnen. Denn dieses ist ja eigentlich nur für einen alleine gedacht und wird meist sogar mit einem Schloss versehen oder gar versteckt.
Es gibt zwar auch Blogs mit Passwortschutz. Aber auch die sind dann für einen - kleineren - Leserkreis gedacht.
Bei einem 'richtigen' privaten Tagebuch wäre es natürlich nicht sinnvoll, es ins Internet zu stellen. ![]()
Allerdings gab es ja auch schon immer 'öffentliche' Tagebücher (in Buch-Form), z.B. von vielen Schriftstellern (Thomas Mann oder Max Frisch sind nur ein Beispiel). Diese werden natürlich ganz anders geschrieben (oft wird auch was hinzugedichtet; eigentlich sind es fast eher Romane ;)), weil sie ja für die Veröffentlichung gedacht sind.
(Anders liegt der Fall bei dem Tagebuch der Anne Frank. Das war wirklich ein privates, was dann posthum veröffentlicht wurde.)
Blogs könnte man aber vielleicht eher als eine Art öffentliche Pinnwand verstehen?
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EDIT: Hab' hier noch 'ne klasse Link- und FAQ-Sammlung gefunden! http://www.abseits.de/weblogs.html
bin ich der einzige dem diese ganze "blogger-szene" irgendwie auf die ei*r geht :confused:
ZitatOriginal geschrieben von CK-187
bin ich der einzige dem diese ganze "blogger-szene" irgendwie auf die ei*r geht :confused:
Weiß nicht. Mir geht zwar alles mögliche auf die Eierstöcke. Aber wenn ich gerade lese, dass Blogs z.B. mit Karl Kraus' (von dem ich ein großer Fan bin) "Fackel" verglichen werden, dann muss da 'was Interessantes d'ran sein!
"Kraus und die 'Internet-Generation'
Zweifelsohne wird zu Kraus in Österreich wissenschaftlich intensiv gearbeitet (das Wörterbuch der "Fackel" an der Akademie der Wissenschaften, Vorträge, Aufsätze etc.).
Was aber fehlt, sind Arbeiten, die einer heute jungen Generation die Bedeutung von Kraus erläutern. Dabei wäre gerade für die "Internet-Generation" Kraus einer der Autoren, die es zu entdecken gälte.
In einer Zeit, da Weblogger zeigen, dass man zur Bildung publizistischer Öffentlichkeiten nicht mehr etablierte Medienhäuser braucht, erhält auch die "Fackel" von Kraus neue Aktualität.
Die "Fackel" und die Blogs
Vieles, was die "Fackel" gerade in ihren ersten Jahrzehnten auszeichnete, macht deutlich, wie eng das Projekt von Kraus mit dem eines Weblogs verwandt ist. Kraus startete die "Fackel" 1899 als Gegenprojekt zum etablierten Zeitungsdiskurs. Das Wort sollte wieder frei sein und nicht von Geldgebern abhängen, Werbung und Berichterstattung nicht vermischt werden.
Ähnlich den Weblogs war es im Fall der "Fackel" eine Person, die eigenverantwortlich ein ganzes Medium produzierte. Kraus focht seine Kämpfe persönlich aus, er benutzte das Zitat, um die Schwächen seiner Gegner bloßzustellen.
Blickt man heute auf mächtige Weblogs, etwa jenes des US-Journalisten Andrew Sullivan, so findet man zahlreiche Ähnlichkeiten zwischen Kraus und einem "bloggenden" Journalisten. Was bei Kraus die Montage an Zitaten, das ist im Zeitalter des Internets das Verlinken.
Poetik der Polemik
Eine Poetik der Polemik prägte die "Fackel" und kennzeichnet heute mächtige Blogger: Die Texte entstehen aus der direkten Auseinandersetzung mit dem publizistischen Gegenüber.
Angriffe werden immer ad personam geführt, die Schwächen des Gegenübers ausführlich vorgeführt. Der fremde Text wird über das Zitat bloßgestellt, Zitat und Kommentar fügen sich zu einer neuen Textur."
PS: Was verstehst Du unter "blogger-szene"?
Meinst Du damit die Leute, die privat ihre Memoiren verfassen, oder was?
ZitatOriginal geschrieben von Elke2002
PS: Was verstehst Du unter "blogger-szene"?
die leute die meinen auf biegen und brechen etwas bloggen zu müssen
weils halt grad in ist (obwohl es niemanden interessiert)
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