Geschäftlich mit dem Privat-PKW unterwegs - Reisekostenabrechnung?

  • Hallo,


    mein Chef hat mir gestern mitgeteilt, dass ich nächste Woche für eine Woche in unsere neue Niederlassung nach Bielefeld soll (etwa 550km weg von hier). Ich soll aber mit meinem privaten PKW fahren..
    Er meinte auch, wenn ich eben tanken müsste, solle ich halt den Beleg mitbringen.
    Da das aber nicht mein PKW ist, sondern der meines Vaters, hat er gemeint, ich müsste am Ende eine Reisekostenabrechnung machen.
    Nun die Fragen:
    Reisekostenabrechnung besteht aus:
    Kilometergeld (30Cent/km)
    Aufwandsentschädigung/Spesen
    Bei >24Std = 24 Euro
    Bei >12Std = 12 Euro


    Hab ich noch was vergessen? Es gibt dort eine Räumlichkeit, die angemietet ist (Appartment), aber es ist wohl kein Frühstück o.Ä. dabei. Muss ich da auch noch was für beachten?

    "Irgendwie haben die Leute das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden, man darf eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    - Dieter Nuhr

  • Bei uns bekommt man Geld wenn man keine Mahlzeit bekommen hat. Also nochmals Geld für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Wenn Du das allerdings bekommst oder die Rechnung vom Restaurant an die Firma weitergibst, darfst Du es natürlich nicht nochmal ansetzen.
    Denke an evtl. Belege vom Parkhaus.
    Die Rechnung der Pension sollte auf die Firma ausgestellt sein.


    Alles IMHO.


    Grüße SpeedTriple

  • Tankbelege brauchst Du übrigens keine. Die km-Pauschale (sind aber IMHO nur noch 24 Cent / km) decken alle Ausgaben, die unmittelbar für den Betrieb des Fahrzeugs nötig sind (Benzin, andere Verbrauchsmaterialien) ab. Zudem fährst Du ja mit der km-Pauschale deutlich besser, denn das Auto wird ja sicher nicht 24 Cent Sprit pro km verbrauchen... ;)

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Tankbelege brauchst Du übrigens keine. Die km-Pauschale (sind aber IMHO nur noch 24 Cent / km) (...)


    30 ct./km - mein Arbeitgeber ist Schwabe, er zahlt ganz sicher nur den Mindestsatz. ;)


    Die Verpflegungssätze sind korrekt, wenn Dir Dein Chef zur Kilometerpauschale auch den Sprit bezahlt, soll es Dir Recht sein, wenn er Dich vor die Wahl stellt, nimm' auf jeden Fall die Kilometerpauschale.



    Stefan

  • 30 Cent sind korrekt.
    12 Euro auch. Wird bei uns auch gemacht.

    bmw542 = Player
    Netzwerkbeziehungen sind durch Reziprozitäts- und Solidaritätsnormen gekennzeichnet, in denen moralische Verpflichtungen und nicht nur wirtschaftlich-strategische Handlungsmotivationen zum Ausdruck kommen.
    TT PARTNERLINKS


  • Naja, ganz so einfach ist das nicht. Der Arbeitgeber darf max. 0,30 € pro gefahrenem Kilometer zahlen. Höhere Beträge stellen steuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen dar.


    Sofern Fockx unentgeltliche Mahlzeiten erhält, so sind diese durch Pauschalsätze von dem Tagessatz (6 bis 24 € je nach Dauer der Abwesenheit) abzuziehen.

  • Zitat

    Original geschrieben von nutellatoast
    Naja, ganz so einfach ist das nicht. Der Arbeitgeber darf max. 0,30 € pro gefahrenem Kilometer zahlen. Höhere Beträge stellen steuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen dar.


    Was der Finanzbeamte nicht weiss, macht ihn nicht heiß - und sei es auch so, fährt er immernoch günstiger, wenn er den bezahlten Sprit als geldwerten Vorteil versteuert. ;)


    Wobei ich davon ausgehe, dass der Arbeitgeber nur eins von beidem übernehmen wird.


    Selbiges gilt auch für den zweiten Punkt, so lange es keine eindeutigen Belege dafür gibt, interessiert es niemanden. Keiner kann sich vom Aufwand her leisten, 100% Steuerrechtskonform zu handeln.



    Stefan

  • Zitat

    Original geschrieben von nutellatoast
    Naja, ganz so einfach ist das nicht. Der Arbeitgeber darf max. 0,30 € pro gefahrenem Kilometer zahlen. Höhere Beträge stellen steuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen dar.

    Also, so wie ichs jetzt verstanden habe, sind 30 cent/km die Untergrenze. Es darf auch mehr gezahlt werden, aber es ist eben komisch, wenn ein Fiat 1,50 Euro /km bekommt. Dafür gibts aber auch anscheinend vom Finanzamt anerkannte ADAC Listen, in denen genau steht, wieviel welches Modell pro Kilometer kostet.


    Jedenfalls hatte ich ihn gestern darauf angesprochen, und er wollte sich nun was überlegen. Mal sehen was dabei rauskommt, jedenfalls schonmal danke!

    "Irgendwie haben die Leute das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden, man darf eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    - Dieter Nuhr

  • Ich glaube, Du verwechselst was.


    Das Kilometergeld, das Dir Dein Arbeitgeber für Dienstfahrten mit dem Privat-PKW bezahlt, ist eine steuerfreie (Spesen-) Pauschale. Diese ist pro KM festgesetzt und unterscheidet sich nicht je nach PKW.



    Stefan

  • Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    Das Kilometergeld, das Dir Dein Arbeitgeber für Dienstfahrten mit dem Privat-PKW bezahlt, ist eine steuerfreie (Spesen-) Pauschale. Diese ist pro KM festgesetzt und unterscheidet sich nicht je nach PKW.

    Dann hab ich was falsch verstanden.. Habe nur gesehen, dass das eben ein nach unten festgesetzter Betrag ist. Aber anscheinend (Google) auch einige Arbeitgeber mehr zahlen würden..


    Naja egal, ich werde heut eh auf nen Mietwagen pochen.. Mal sehen wie er sich entscheidet.

    "Irgendwie haben die Leute das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden, man darf eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    - Dieter Nuhr

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