Telefonanlage für ca 30 Anschlüsse gesucht

  • Hallo,
    möchte für meine Firma mal ein neues, vernünftiges Telefonsystem zusammenstellen, in meiner alten Firma hatte ich was schönes von Agfeo in dem man durch Module mehrere ISDN-Anschlüsse (irgendwann warens wohl 5 Anschlüsse/10 Leitungen) sowie nach Bedarf Module für Telefonanschluß einbauen konnte.
    Vielleicht weis jemand wie die geheisen hat und ob es noch was vergleichbares gibt.


    Ansonsten hier mal die Anforderungen:
    es sollen ca 20-30 herkömmliche (damit man problemlos schnurlose, normale oder auch Anrufbeantworter anschließen kann) Telefone angeschlossen werden.
    Desweiteren 3 Faxgeräte.


    Also alles keine Hexerei, das ganze soll natürlich zuverlässig sein.


    Vielleicht kann mir hier jemand ein paar geeignete Anlagen nennen.


    Wie sieht es eigentlich alternativ mit solchen Geräten wie dem Siemens Gigaset S35 aus? Da wir ohnehin ziemlich vernetzt sind könnten auch WLAn Telefone ausreichend sein - kann man an einen WLAN Access Point problemlos z.B. 10 solche Telefone gleichzeitig ranhängen? Interne Telefonie wird wohl auch kein PRoblem damit sein, wie siehts bei sowas mit Anrufbeantwortern aus?


    Danke!

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • :confused: Also die Zahlen sind etwas durcheinander:


    soll die Anlage nun 30 Telefonen/Fax/AB Anschlussmöglichkeiten geben und/oder
    30 Leitungen / Kanäle verwalten können, dann wären wir nämlich bei einem S2M.


    S2M Anlagen haben Simens (Hipath), Panasonic, Alcatel und Ericcson.


    VoIP Integration gibt es bei den meissten der oben genannten Hersteller auch.


    :D Soll ich Dir mal einen Bekannten nach München schicken?

    MfG
    Kaweh Jazayeri
    KJNet GmbH & Co KG

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  • Nö, ist eigentlich nicht notwendig - mag das selber machen :D


    Am liebsten hätt ich wieder diese flexible und günstige Agfeo Anlage - wir brauchen eigentlich 20-30 Telefone/Faxgeräte und genügend Leitungen zum Raustelefonieren (keine Ahnung wieviel das derzeit sind).

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  • Zitat

    Original geschrieben von polli
    Nö, ist eigentlich nicht notwendig - mag das selber machen :D


    Am liebsten hätt ich wieder diese flexible und günstige Agfeo Anlage - wir brauchen eigentlich 20-30 Telefone/Faxgeräte und genügend Leitungen zum Raustelefonieren (keine Ahnung wieviel das derzeit sind).


    :D Von Agfeo würde die Lösung dann entweder eine AS 4000 oder AS 100IT sein.


    Genügend Leitungen das ist immer das wichtigste und das sollte man mal in einem Gespräch rausbekommen.


    Ein Bsp: Die DLRG Mannheim hat auch ca. 20 Telefone aber 2 MGA (geschichtlich bedingt) reichen, da wieviele Personen wegen der Kostenstellen eigene Telefone haben, aber das eigentliche Telefonaufkommen doch in Grenzen hält.


    Andere haben 4 Telefone aber dafür schon 2 Anlagenanschlüsse da diese oft alle am telefonieren sind.


    Das sind natürlich die 2 extrema und die meisten Kunden befinden sich irgendwo in der Mitte.


    Man sollte immer überlegen wieviel man selber machen will und ob man die Zeit hat und auch das Geld um die Ausfälle die vielleicht eine "unsaubere" Einstellung kostet wieder zu beseitigen.


    Die Siemens Hipath kann man nicht selber warten/einstellen, da der Endkunde die Software dafür nicht bekommt, ähnlich verfährt Panasonic.


    Butterfly wird bestimmt auch noch dazu sagen.

    MfG
    Kaweh Jazayeri
    KJNet GmbH & Co KG

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  • Zitat

    Original geschrieben von Netzwerkservice
    :D Von Agfeo würde die Lösung dann entweder eine AS 4000 oder AS 100IT sein.(...)


    Die AS 100IT kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen. Zum Einen ist sie durch die Modulplatten (ISDN/S0 oder a/b) einfach erweiterbar (RJ45-Buchsen, nix selbst verkabeln) und kann mit einer zweiten AS 100IT kaskadiert und so von 39 auf 78 Ports erweitert werden, sollte das Unternehmen mal wachsen.


    Wir nutzen seit Umstellung von der AS 40P auf die AS 100IT auch das mitgelieferte CTI, d.h. per Mausklick telefonieren und das Telefon konfigurieren.


    Zudem kann man über die TK-Suite die Anlage komplett administrieren und sich per ISDN die notwendigen FW-Updates für die Anlage oder die Systemtelefone bei Agfeo kostenlos ziehen.



    Stefan

  • Vielen Dank für die Agfeo Typenbezeichnungen!
    Werd mir das die Tage ausführlich anschauen und dann eventuelle Folgefragen posten ;)


    Wünsche noch einen schönen Sonntag!

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Zitat

    Original geschrieben von Netzwerkservice
    [...]
    Butterfly wird bestimmt auch noch dazu sagen.


    Wenn Du meinst ;)


    In dieser Größenordnung würde ich keine Agfeo oder Elmeg mehr empfehlen. Vor allem, wo die Anlage zuverlässig sein soll.
    Grundsätzlich gibt es zwei vernünftige und praktikable Szenarien:
    1. Eine TK-Anlage (Ericsson, Siemens,...) mit Systemtelefonen und analogen Ports für für FAx usw. Bei Bedarf S0-Ports.
    Diese Anlagen sind modular und lassen sich gut an die Bedürfnisse anpassen.
    2. VoIP-Anlage mit Hard- oder Softphones, meistens ebenfalls "modular." VoIP macht aber nur Sinn, wenn Euer LAN entsprechend ausgerüstet ist. Es müssen genügend Reserven vorhanden sein, die Komponenten müssen durchgängig QoS-fähig sein. Sonst gibt es Einbussen in Sprachqualität und Zuverlässigkeit.


    Solche Anlagen sind i.d.Regel nicht mehr für do-it-yourself konzipiert, afaik darf ein Laie solche TK-Anlagen nicht in Betrieb nehmen geschweige denn anschliessen. Lass diese von einem Fachunternehmen installieren, je nach Anlage kannst Du dann Änderungen in der Zukunft selber vornehmen.


    Von der Ericsson kann ich Dir sagen, dass diese Systemtelefonie und VoIP-Telefonie kann. Ein Konfigurationstool kann der Kunde ebenfalls bekommen.



    Professionelle Anlagen sind für eine Laien wirklich zu komplex in der Einrichtung.
    Jedoch kann man mit etwas technischem Verständnis und Logik viele Änderungen selber vornehmen.


    Wenn Du Fragen hast: Schieß los :)



    Bess demnähx,
    Carsten

    "Das Problem an Zitaten aus dem Internet ist, daß sie nur schwer überprüfbar sind."


    Konrad Adenauer

  • Nö, aber Danke!
    Im Moment hab ich mir in den Kopf gesetzt mit ner Agfeo das ganze selbst um zusetzen - werd wie gesagt mal ein paar Tage brauchen um das ganze theoretisch aufzusetzen und mich dann mit den Fragen melden :D

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Ich bin bisher mit der Verwendung von DETEWE-Anlagen ganz gut gefahren. Die OpenCom 130 modular wäre z.B. eine Möglichkeit für Dich, falls die nicht reicht gibt es aber auch leistungsfähigere Anlagen aus der OpenCom-Reihe, die aber deutlich teurer sein dürften.


    Zitat


    Je nach eingesetzten Modulen stehen an der OpenCom 130 modular bis zu 19 UPN- oder bis zu 28 a/b-Anschlüsse zur Verfügung. Der Maximalausbau des Systems beträgt 84 Ports. Sollte das nicht reichen so lässt sich die OpenCom 130 modular mit allen Mitgliedern der OpenCom-100-Familie kaskadieren.



    2 So-Schnittstellen sind bereits integriert, wobei die zweite entweder intern oder zusätzlich extern genutzt werden kann. Weitere Schnittstellen können ebenso wie die o.g. analogen Anschlüsse per Modul aufgerüstet werden.


    Schau Dich einfach mal bei DETEWE um, die Nutzungsmöglichkeiten sind aufgrund der vielen erhältlichen Erweiterungen im Soft- und Hardwarebereich sehr breit gefächtert.


    Zusätzlich zu den analogen Geräten können auch Systemtelefone angeschlossen werden, die meiner Meinung nach sehr komfortabel zu bedienen sind (z.B. LCD zur automatischen "Beschriftung" der Kurzwahltasten nach Programmierung selbiger über die Webschnittstelle). Außerdem können auch schnurlose Systemtelefone genutzt werden, wobei dann die OpenCom130 mod. evtl. nicht das geeignete Gerät ist, da man hier mehrere Zusatzmodule benötigt und mit einer anderen OpenCom dann evtl. günstiger bedient ist.

    "Technisch sind wir Übermenschen; moralisch sind wir noch nicht einmal Menschen." Aldous Huxley

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