Du hast vollkommen recht. Als ich noch bei Infratest gejobbt habe, wurden "nur" jeweils rund 1000 Personen in die Berechnung mit aufgenommen und das war repräsentativ. Die Grundsumme ist natürlich nur ein Merkmal. ![]()
Landtagswahl NRW inkl. WahlOmat ;-)
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Ich dachte eigentlich das es irgend so eine Regel oder Abmachung gibt, bei der sich die Medien verpflichten, 3 Tage vor einer Wahl, keinerlei Prognosen oder ähnliches, zu veröffentlichen.
Irre ich mich da?
Der Spiegel nennt zwar keine genauen Zahlen, handelt aber entgegen diesem Konsens, oder?
Meldung von heute, 1 Tag vor der Wahl.ZitatAlles anzeigenSwing oder Blues?
Wahlforscher beobachten ein merkwürdiges Phänomen: Seit drei Tagen schrumpft der Abstand zwischen der SPD und dem sicher geglaubten Sieger CDU rapide. Nach Meinung von Experten kommt es zum Fotofinish.
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"Mich überrascht diese Entwicklung nicht", sagt der Politik-Professor Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen. "Die CDU hat ihr Potential weitgehend mobilisiert, zugleich gibt es noch 30 Prozent unentschiedene Wähler. Die scheinen nun mehrheitlich der SPD zuzuneigen." Eine Erklärung könnte sein, dass eigentlich verstimmte SPD-Wähler am Ende doch zur Wahl gehen, weil sie bei allem Groll über die eigene Partei einen konservativen Ministerpräsidenten doch nicht wollen, Nach Kortes Informationen haben sich die Lager, Rotgrün gegen Schwarzgelb, in NRW von 12 Prozent Abstand vor drei Wochen auf drei Prozent angenähert, was in etwa dem Messfehler der Demoskopen entspricht. "Entschieden ist noch gar nichts", so Professor Korte, "es ist wie ein Marathon mit Fotofinish."
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Zitat
Original geschrieben von rainbow
Ich dachte eigentlich das es irgend so eine Regel oder Abmachung gibt, bei der sich die Medien verpflichten, 3 Tage vor einer Wahl, keinerlei Prognosen oder ähnliches, zu veröffentlichen.Nicht die Medien verpflichten sich, 3 Tage vor der Wahl keine Prognosen mehr zu veröffentlichen, sondern die Umfrageinstitute. Lies nochmal genau durch:
ZitatOriginal geschrieben vom "Spiegel"
Seriöse Umfragelieferanten wie die Forschungsgruppe Wahlen oder Infratest/Dimap befragen die Bürger, wenn auch in kleineren Stichproben, bis zum letzten Tag vor der Wahl. Diese Zahlen werden aber traditionell nicht mehr veröffentlicht, um nicht den Verdacht der Wahlmanipulation aufkommen zu lassen. -
Zitat
Wahlforscher beobachten ein merkwürdiges Phänomen: Seit drei Tagen schrumpft der Abstand zwischen der SPD und dem sicher geglaubten Sieger CDU rapide. Nach Meinung von Experten kommt es zum Fotofinish.
Woher haben die denn dann die Informationen?
Mich irritiert ein solcher Artikel 1 Tag vor der Wahl.Wenn sie diesen Artikel am Donnerstag veröffentlicht hätten.
Who cares?Ich bin ein begeisterter Spiegel Online Leser, aber das stößt mir irgendwie übel auf.
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Bei mir ergibt sich folgende Reihenfolge:
1. CDU
2. FDP
3. Die Grünen
4. SPDIch habe bis dato noch nie etwas anderes als die SPD gewählt, wird wohl dieses Mal nicht anders sein. Tradition im Ruhrgebiet, ein wenig schwach, ich weiß.
Ich weiß nicht, ich finde einfach die Kandidaten der CDU generell absolut unsympathisch, stände zum Beispiel ein Roland Koch vor mir, würde ich erst einmal meine Wertsachen festhalten.Friedrich Merz hingegen war mir sehr sympathisch, aber der wurde ja von der "Doppelquote" gestürzt, von daher.
Gruß,
Oliver
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Finde diesen Wahl-o-maten leider sehr schlecht.
Ist Euch augefallen, dass die SPD zu 11 Punkten angeblich "keine Meinung" hat.
So kommt es natürlich zu keiner Übereinstimmung...
Somit wundert es mich auch nicht, dass die SPD so schlecht abschneidet.
Halte somit den ganzen Wahl-o-maten für sehr gefährlich, da er potenziellen SPD-Wählern suggeriert nicht mit der SPD übereinzustimmen... -
Worin unterscheiden sich die Politiker denn wirklich?
Heute ist die eine Partei gegen das, was sie selber vor 10 Jahren gemacht bzw. propagiert hat. - Für mich ist das letztlich nur ganz oft eins: ein machtgei*** Apparat. Ich wähle nur aus dem Grund, weil die Wahlbeteiligung so niedrig sein wird, wie noch nie. Und jeder der nicht ein "normale" Partei wählt, unterstützt damit ultra-rechts bzw. ultra-links. Denn die Radikalparteien schaffen es leider, Wähler zu mobilisieren. Und jeder der Dreisatz kann, weiß, dass dadurch deren Prozentsatz beim Wahlergebnis steigt.
Was ich bei allen Parteien vermisse, ist, dass keiner z.B. das deutsche Beamtentum oder die Versorgung von Politikern drastisch reformieren will? Aber ist doch klar. Da über 90% aller Politiker Berufsbeamte sind... Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. - Ein Beispiel: die TT-ler, die jetzt um die 30 sind werden im Alter fast keine Rente mehr bekommen. Unverändert bekommen Beamte ihre Ruhebezüge zu 100% vom letzten (!) "Gehalt". Wo gibt es denn sowas? - Bei jedem normalen Menschen wird ein versicherungsmathematischer Wert aus den im Arbeitsleben erwirtschafteten Einkommen ermittelt, nicht so dort. - Das Beamtentum frisst unsere Staatskassen auf und keiner der Politiker (um zum Thread-Thema zurückzukommen...
) tut was dagegen. Das Beamtentum wurde in einer anderen Zeit geschaffen, als es seine Berechtigung hatte. Womit hat es diese heute noch?
Weiteres Beispiel gefällig: Mein Schwägerin als Kommissarin hat nach 12 Jahren Kinderpause gerufen: Da bin ich wieder. Ein Jahr war sie wieder im Job, schwupps wurde sie befördert (mit mehr "Gehalt", versteht sich).
Wo in der freien Wirtschaft kann es sich irgendein Chef leisten, so lange einen Job Aufrecht zu halten?Sorry, wenn ich hier jemandem auf die Füße getreten bin
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Vor 19 Jahren hätte ich Beamter werden können und ich war so blöd, und habe eine Lehre in der freien Wirtschaft angetreten. Jeder klar denkende Mensch würde so ein Angebot annehmen... :mad:
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Zitat
Die letzte offizielle Umfrage (siehe Grafik) sieht CDU und FDP sieben Prozentpunkte vor Rot-Grün. Doch kurz vor der Wahl registrierten mehrere Meinungsforschungs
institute in allerletzten Geheim-Umfragen einen Stimmungs-
umschwung zugunsten der SPD..........
Offiziell dürfen kurz vor der Wahl keine Umfragen mehr veröffentlicht werden (wegen Wählerbeeinflussung). BamS erfuhr jedoch, was zwei Institute in allerletzten Erhebungen ermittelten: Am Samstag vormittag betrug der Abstand zwischen Rot-Grün und Schwarz-Gelb bei Infratest/dimap wie auch bei der Forschungsgruppe Wahlen nur noch drei bis vier Prozentpunkte.
http://www.bild.t-online.de/BT…__nrw__spd__legt__zu.htmlDas zeigt doch eindeutig, wie nicht nur die Bild Zeitung, sondern auch der Spiegel an seine Informationen gekommen ist.
Es tut mir Leid, aber hier wurden journalistische Regeln des Konsens gebrochen.
Selbst wenn diese Umfragen an die Redaktionen herangetragen werden, gibt es einen keinen Grund, von dem bisherigen Verhaltenskodex abzuweichen. -
Ich kann ehrlich gesagt nicht genau erkennen oder einsehen, wo in einer Veröffentlichung eine Beeinflussung liegen könnte - abgesehen davon, daß taktische Wechselwähler gezielter vorgehen können.
In Frankreich ist das Veröffentlichungsverbot ja gesetzlich verankert - ich verstehe zwar die Einwände, aber ich sehe das nicht so dramatisch.
Was bei uns ja auch nicht stattfindet und nicht erlaubt ist und so auch Sinn macht, ist die Veröffentlichung der Hochrechnungen innerhalb einer Sperrfrist - aber das ist ja etwas anderes und auch die Art der Datenerhebung ist dabei eine andere.
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Zitat
Original geschrieben von andi2511
Ich kann ehrlich gesagt nicht genau erkennen oder einsehen, wo in einer Veröffentlichung eine Beeinflussung liegen könnte - abgesehen davon, daß taktische Wechselwähler gezielter vorgehen können.Na ganz einfach.
Die Zahlen können, da zu kurz vor der Wahl, nicht mehr kontrolliert werden und täuschen so eventuell einen Sachverhalt vor, der gar nicht da und beeinflussen Menschen vielleicht anders zu wählen, als sie vielleicht wählen wollten.Das ganze nennt sich dann Manipulation.
Insofern sehe ich schon, das das bisherige Prozedere, sinnvoll ist.
Und wenn das, wie Du sagst, in Frankreich sogar gesetzlich verankert ist, "vive la france".
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