Wer hat schonmal eine MRT (synonym Kernspintomografie) gemacht bekommen?

  • ich war auch schon mal in ner Röhre. MRT, mit Kontrastmittel. Magnetresonanztomographie geht doch gar nicht ohne Kontrastmittel, oder? Bei der Kernspintomographie ist das anders, die geht auch ohne.


    Jedenfalls bin ich am Ende ziemlich unruhig gewrden, zumal mein Kopf fixiert war (beide Ohren wurde druchleuchtet:)). Das kontrastmittel hat gegen ende Wärme erzeugt, so kams mir jedenfalls vor.


    Die Lautstärke war extrem, erst hats paarmal geklopft, dann kam das brummen. Am ende kam das brummen so, ohne die Klopftöne am anfang. Das hat einen ganz schön erschreckt. Nochmal möchte ich nicht darein...

    grrr...Wenn das doch einmal klappen würde...

  • Zitat

    Original geschrieben von Daniel_23
    ich war auch schon mal in ner Röhre. MRT, mit Kontrastmittel. Magnetresonanztomographie geht doch gar nicht ohne Kontrastmittel, oder? Bei der Kernspintomographie ist das anders, die geht auch ohne.


    Jetzt bin ich aber mal gespannt, was der Unterschied zwischen Magnetresonanztomographie und Kernspintomographie Deiner Meinung nach ist... ;)


    Ist das Gleiche und das geht sogar aus dem Threadtitel hervor... ;) Je nach Fragestellung*) halt mit oder ohne Kontrastmittel. Ist eng. Ist laut. Gibt Oropax, teilweise auch Musik.


    Ich glaube, es dreht sich hier ein wenig im Kreise, nicht? ;)


    *) Wenn der Threadersteller dies posten möchte (oder auch per PN schickt), kann ich dazu vielleicht Näheres sagen.

  • Das Thema der Menstruation ist ein Thema voller Missverständnisse... oder so ähnlich. ;)


    Um mal mit dem Wirrwarr zwischen MR/MRT, CT, CR aufzuräumen:


    CT: "Computertomographie"
    Die Computertomographie basiert auf der herkömmlichen Röntgentechnik mit Röntgenstrahlen. Die Strahlen werden durch Blenden sehr abgegerenzt auf einen sehr schmalen "Schnitt" konzentriert, welche von einem Detektor an der gegenüberliegenden Seite entsprechend abgeschwächt (durch Haut, Knochen, Gewebe) empfangen und aufbereitet werden. Während einer CT-Untersuchung werden so mit vielen kurzen "Röntgenschüssen" fortlaufend schmale Schnitte des Körpers geröntgt und später in vielen kleinen Schnittbildern in einer Auflösung von gewöhnlicherweise 256x256 oder 512x512 Pixeln dargestellt, modernere CT/MR-Geräte schaffen inzwischen Auflösungen von 800x600 Pixeln.



    MR/MRT: "Magnet-Resonanz-Tomographie" [small](auch: Kernspintomographie)[/small]
    Im Gegensatz zu CT und herkömmlichem Röntgen (CR) arbeitet ein MRT nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen. Die Funktionsweise ist ungleich komplizierter und Anspruchsvoller. Durch ein sehr starkes Magnetfeld werden die ungeordneten Atome (hauptsächlich Wasserstoffatome) im Körper in eine bestimmte Richtung gezwungen. Die Radiowellen dienen dazu, die Atome kurzzeitig aus der "aufgezwungen" Richtung abzulenken. Werden die Radiowellen deaktiviert, "springen" die Atome wieder in die vom Magnetfeld vorgegebene Richtung zurück. Im Vorgang des Zurückspringens senden die Atome Signale aus, welche durch hochkomplizierte mathematische Verfahren ausgewertet und zu Schnittbildern zusammengesetzt werden. Vorteil des MRT ggü. eines CT oder CR ist, dass auch Schnitte aus anderen Perspektiven angefertigt werden können, ohne dass die Position des Patienten verändert werden muss. Nachteilig sind die starken Klopfgeräusche.


    Vor einer MR-Untersuchung sollte man tunlichst darauf achten, alle metallischen Gegenstände abzulegen, auch Piercings, wo sie sich auch immer befinden mögen... ;)



    CR: "Computed Radiography" = digitales Röntgen
    Die verbreiteste Art des Röntgens in der digitalen Version. Dabei werden die Röntgenstrahlen nicht auf zu belichtende Folien, welche mittels Chemie entwickelt werden müssen, projeziert, sondern auf Detektorfolien, welche mithilfe von entsprechenden Readern ausgelesen und in Graustufen umgewandelt werden. Die Befundung und Nachbearbeitung (Kontrast, Helligkeit, Vermessungen) finden ausschließlich am PC statt. Digitale Röntgenbilder werden in einer Auflösung von maximal 27 Megapixeln angefertigt (rd. 40-50 MB pro Bild).



    Bei CT- oder MR/MRT-Untersuchungen kann, muss aber kein Kontrastmittel gespritzt werden. Beide Varianten werden meist bezogen auf Gewebeveränderungen angewandt, das konventionelle (evt. digitalisierte) Röntgen kommt vorwiegend bei Knochen- oder Thorax-Untersuchungen zum Einsatz.



    CRT, wrywindfall, ist der Medizin völlig unbekannt, klingt aber interessant. Kannst Du das näher erläutern? :D



    Stefan
    [small](Medizinprodukteberater RIS/PACS)[/small]

  • Aso. Dachte immer das wären 2 Verschiedene Methoden. Gut das wir Fachleute hier haben :)


    CRT kenn ich woanders her, der steht bei mir aufn Schreibtisch.


    Zitat

    Im Vorgang des Zurückspringens senden die Atome Signale aus, welche durch hochkomplizierte mathematische Verfahren ausgewertet


    Sind das nicht gamma-Strahlen? Irgendwo hab ich das mal gelesen....

    grrr...Wenn das doch einmal klappen würde...

  • Ich hab auch schon eine CT und eine MRT mit Kontrastmittel mitgemacht.


    Die MRT hat etwa 20 Minuten gedauert, währenddessen hab ich über einen schalldichten Kopfhörer Informationen gekriegt, was als nächstes passiert. Insgesamt wars aber stressfrei.


    Am Ende bekam ich die Bilder als Ausdruck und auf CD, was doch ganz praktisch ist.


    Eine MRT liefert übrigens wesentlich detailreichere Bilder als eine CT.

  • Zitat

    Original geschrieben von Daniel_23
    Das kontrastmittel hat gegen ende Wärme erzeugt, so kams mir jedenfalls vor.

    Mir ist darauf nur ein paar Minuten schlecht geworden, war schon komisch, aber danach gings dan wieder

  • Ich war auch schon 2x beim MRT, einmal Knie und einmal Schädel, beides Mal ohne Kontrastmittel. Ich habe ja nicht so schnell Angst vor etwas, aber in dieser kleiner Röhre wurde mir ganz schnell anders. Bei der Schädel-MRT mußte ich komplett in den Tunnel. Es ging nicht nach oben, nicht nach unten, nicht nach rechts, nicht nach links. Die Brille mußte ich abnehmen, aber man konnte mittels eines Umlenkspiegels nach "draußen" gucken, aber sehr sinnig ohne Brille. Und bitte bloß nicht bewegen. Für einen Notfall hat man einen Handnotschalter. Und nicht die Selektonen zu vergessen, beim Schädel-MRT sind Kopfhörer ungeeignet. klimajacke

  • Zitat

    Original geschrieben von klimajacke
    Und nicht die Selektonen zu vergessen, beim Schädel-MRT sind Kopfhörer ungeeignet. klimajacke


    Ich hatte bei der Schädel-MRT Kopfhörer auf (s.o.), das war überhaupt kein Problem.

  • Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    Vor einer MR-Untersuchung sollte man tunlichst darauf achten, alle metallischen Gegenstände abzulegen, auch Piercings, wo sie sich auch immer befinden mögen... ;)

    Wobei das auch wieder nicht so strikt gehandhabt wird. Von Piercings kann ich jetzt nicht sprechen, aber ich durfte bei einem MRT der Halswirbelsäule sogar den Gürtel anlassen.


    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    Bei CT- oder MR/MRT-Untersuchungen kann, muss aber kein Kontrastmittel gespritzt werden. Beide Varianten werden meist bezogen auf Gewebeveränderungen angewandt, das konventionelle (evt. digitalisierte) Röntgen kommt vorwiegend bei Knochen- oder Thorax-Untersuchungen zum Einsatz.

    Imho wird CT eher gemacht wenn es um Knochen geht, und MRT wenn es um anderes Gewebe geht.


    Ob man ein Kontrastmittel mag oder nicht wird man meistens gefragt, aber im Sinne einer möglichst detailierten Aufnahme denke ich das es am sinnvollsten ist, damit einverstanden zu sein, wenn man gefragt wird.


    Aber wenn man da so liest das fast alle User hier schon sowas durchgemacht haben, könnte man ja fast darüber nachdenken das Forum in invaliden-treff.de umzubenennen. ;)

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